{"id":29933,"date":"2025-12-30T10:05:53","date_gmt":"2025-12-30T10:05:53","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29933"},"modified":"2025-12-30T10:05:53","modified_gmt":"2025-12-30T10:05:53","slug":"marco","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29933","title":{"rendered":"Marco"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Marco ist Teil einer Gangsterfamilie und kann ordentlich austeilen. Als sein Bruder ermordet wird, kennt er nur noch unerbittliche Rache und metzelt sich durch die Horden der Feinde&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Der brutalste indische Film aller Zeiten&#8221; h\u00e4tte zum Jahresende noch einmal ein richtiger Knaller im Heimkino sein k\u00f6nnen, doch bereits nach wenigen Minuten war sein erhoffter Mythos verloren. Eine eher g\u00fcnstig wirkende Inszenierung, m\u00e4\u00dfige Darsteller und eine noch m\u00e4\u00dfigere Synchronisation schlugen aufs Gem\u00fct &#8211; da konnten auch die zuweilen recht eindrucksvollen und abgedrehten Kampfszenen nicht viel retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit rund 2,5 Stunden war das Werk &#8211; typisch indisch &#8211; recht lang, aber nicht unbedingt hochgradig unterhaltsam. Die gut choreografierte Action machte Spa\u00df, bei den \u00fcberm\u00e4\u00dfig auf &#8220;Cool&#8221; getrimmten Dialogen verdrehte man hingegen schnell die Augen. Die Handlung war zwar nicht unbedingt der Rede wert, doch unsere stets perfekt gestylten (und \u00fcberwiegend b\u00e4rtigen) Figuren wollten dennoch eine ernste Angelegenheit daraus machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ungewohnten Kulissen und die erst recht ziemlich ungew\u00f6hnlichen Charaktere schufen eine angenehme Immersion, die &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; durch ihre stets recht billig auf Hochglanz getrimmte Optik und die schwache Synchronisation nicht immer vollends munden wollte. Der Streifen sah stets wie ein glatt geleckter TV-Film aus, bei dem man f\u00fcr den Kino-Look einfach ein paar schwarze Balken am oberen und unteren Bildrand hinzugef\u00fcgt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Effekte waren leider auch nicht immer das Gelbe von Ei, aber immerhin recht originell gestaltet. Es gab ein paar wilde Ballereien oder Messerattacken, die man so noch nicht gesehen hat &#8211; zwar brutal ausgef\u00fchrt, aber immer ein wenig \u00fcbertrieben, so dass es durchaus (unfreiwillig) humoristisch zur Sache ging. Ein paar Anleihen an echte Skandalfilme konnte man sich dabei nicht verkneifen.<\/p>\n\n\n\n<p>In meinen Augen war &#8220;Marco&#8221; zwar nicht megagut, doch immerhin recht unterhaltsam. Er bot ein paar abstruse Momente, die sich irgendwo zwischen Fremdsch\u00e4men und lauthals Lachen einreihten &#8211; daneben leider ein paar nichtige Dialogszenen ohne echte Substanz. Ich sehe hier Steigerungspotential, w\u00e4re aber bei weiteren Werken solches Kalibers wohl dennoch wieder an Board. Die Inder sind definitiv auf dem richtigen Weg.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Busch Media Group<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Marco ist Teil einer Gangsterfamilie und kann ordentlich austeilen. Als sein Bruder ermordet wird, kennt er nur noch unerbittliche Rache und metzelt sich durch die Horden der Feinde&#8230; Fazit &#8220;Der brutalste indische Film aller Zeiten&#8221; h\u00e4tte zum Jahresende noch einmal ein richtiger Knaller im Heimkino sein k\u00f6nnen, doch bereits nach wenigen Minuten war sein erhoffter Mythos verloren. Eine eher g\u00fcnstig wirkende Inszenierung, m\u00e4\u00dfige Darsteller und eine noch m\u00e4\u00dfigere Synchronisation schlugen aufs Gem\u00fct &#8211; da konnten auch die zuweilen recht eindrucksvollen und abgedrehten Kampfszenen nicht viel retten. 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