{"id":30432,"date":"2026-02-18T08:51:01","date_gmt":"2026-02-18T08:51:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=30432"},"modified":"2026-02-18T08:51:01","modified_gmt":"2026-02-18T08:51:01","slug":"kamasutra-lust-und-rache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=30432","title":{"rendered":"Kamasutra &#8211; Lust und Rache"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6nig ist tr\u00e4ge geworden und das Reich kurz vor dem Zerfall. Kurzerhand beraumt seine Familie ein gro\u00dfes Schachtunier an und versucht damit neues Geld in die Kassen zu sp\u00fclen. Jeder Teilnehmer muss es dabei mit der exzellent spielenden Prinzessin aufnehmen, doch bei einem Herausforderer hat die Dame Pech. Sie verliert und muss sich auf die Reise zu seinem Reich machen und sich w\u00e4hrenddessen auf die Verm\u00e4hlung vorbereiten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Werbetexte versprachen nicht weniger, als den erotischsten indischen Film aller Zeiten &#8211; was im Anbetracht des verhei\u00dfungsvollen Titels durchaus zu erwarten gewesen w\u00e4re. Abgeliefert haben die Macher jedoch nur einen unausgegorenen Bollywood-Kitsch, der sich nie f\u00fcr eine Seite entscheiden konnte und viel Fragezeichen zur\u00fcckgelassen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen bei der seltsamen Erz\u00e4hlweise, bis hin zu fragw\u00fcrdigen Bildern mit noch fragw\u00fcrdigeren Figuren. Alles wirkte unfreiwillig komisch und leider auch irgendwie arg billig gemacht. Die Aufnahmen waren nur selten scharf, die Optik schien wie aus dem letzten Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundgeschichte war irgendwo klar, doch ihre seltsame Erz\u00e4hlweise mit Fragen best\u00fcckt und nicht immer gut nachvollziehbar. Pl\u00f6tzlich gab es bizarre Tanzeinlagen und offenkundige L\u00fccken in der Handlung &#8211; die nicht einmal durch im Ansatz erotische Szenen \u00fcbert\u00fcncht werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen von ein paar blanken Br\u00fcsten ging es hier erschreckend unerotisch zur Sache. Normalerweise mag dies kein entscheidendes Kriterium sein, doch bei einem Film, der sich &#8220;Kamasutra&#8221; nennt, h\u00e4tte es schon ein wenig hei\u00dfer zur Sache gehen d\u00fcrfen. Bestenfalls kleine Anspielungen aus der ber\u00fchmten Vorlage waren zugegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Erotik. W\u00e4hrend die meisten weiblichen Darsteller noch recht h\u00fcbsch daher kamen, hat man bei deren m\u00e4nnlichen Gegen\u00fcbern das Ziel bei Weitem verfehlt. H\u00e4ssliche, teils enorm untrainierte Figuren hampelten oder k\u00e4mpften auf der Bildfl\u00e4che umher &#8211; das Fremdsch\u00e4men dabei nicht weit. Billige Kost\u00fcme, schreckliche Ges\u00e4nge und offenkundige Spielzeugwaffen mal ausgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Billiges Theaterst\u00fcck oder ernsthafter Spielfilm? Abgesehen von einer sich stets geheimnisvoll r\u00e4kelnden Erz\u00e4hlerin in fragw\u00fcrdigen Posen, hatte der Streifen nicht viel zu bieten. Selbst hartgesottene Bollywood-Fans d\u00fcrften dem schrillen Treiben kaum etwas abgewinnen und sollten sich lieber erneut alten Klassikern des Genres zuwenden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>3\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Busch Media Group<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der K\u00f6nig ist tr\u00e4ge geworden und das Reich kurz vor dem Zerfall. 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Die Aufnahmen waren nur selten scharf, die Optik schien wie aus dem letzten Jahrhundert. Die Grundgeschichte war irgendwo klar, doch ihre seltsame Erz\u00e4hlweise mit Fragen best\u00fcckt und nicht immer gut nachvollziehbar. Pl\u00f6tzlich gab es bizarre Tanzeinlagen und offenkundige L\u00fccken in der Handlung &#8211; die nicht einmal durch im Ansatz erotische Szenen \u00fcbert\u00fcncht werden konnten. Abgesehen von ein paar blanken Br\u00fcsten ging es hier erschreckend unerotisch zur Sache. Normalerweise mag dies kein entscheidendes Kriterium sein, doch bei einem Film, der sich &#8220;Kamasutra&#8221; nennt, h\u00e4tte es schon ein wenig hei\u00dfer zur Sache gehen d\u00fcrfen. Bestenfalls kleine Anspielungen aus der ber\u00fchmten Vorlage waren zugegen. Apropos Erotik. W\u00e4hrend die meisten weiblichen Darsteller noch recht h\u00fcbsch daher kamen, hat man bei deren m\u00e4nnlichen Gegen\u00fcbern das Ziel bei Weitem verfehlt. H\u00e4ssliche, teils enorm untrainierte Figuren hampelten oder k\u00e4mpften auf der Bildfl\u00e4che umher &#8211; das Fremdsch\u00e4men dabei nicht weit. Billige Kost\u00fcme, schreckliche Ges\u00e4nge und offenkundige Spielzeugwaffen mal ausgenommen. Billiges Theaterst\u00fcck oder ernsthafter Spielfilm? Abgesehen von einer sich stets geheimnisvoll r\u00e4kelnden Erz\u00e4hlerin in fragw\u00fcrdigen Posen, hatte der Streifen nicht viel zu bieten. 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