{"id":30502,"date":"2026-02-23T13:02:47","date_gmt":"2026-02-23T13:02:47","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=30502"},"modified":"2026-02-23T13:02:47","modified_gmt":"2026-02-23T13:02:47","slug":"american-guinea-pig-the-song-of-solomon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=30502","title":{"rendered":"American Guinea Pig: The Song of Solomon"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mary beginnt pl\u00f6tzlich mit fremden Stimmen zu sprechen und die Eltern kontaktieren daraufhin die Kirche. Diese entsendet Exorzisten zur Geisteraustreibung, doch scheinbar sind diese Experten diesem D\u00e4mon nicht gewachsen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit jeher steht die &#8220;Guinea Pig&#8221; f\u00fcr grausame Bilder, die sich nur an hartgesottene Gem\u00fcter richten. Bei &#8220;The Song of Solomon&#8221; habe ich dann trotz l\u00e4ngerer Inhaltsangabe und vielversprechender Auflage auf stolzen 4 Discs irgendwie noch an eine Ausnahme geglaubt, doch bereits nach wenigen Minuten verdichtete sich der d\u00fcstere Grundtenor &#8211; und auch dieser Titel ist eigentlich wie der Rest der verruchten Reihe.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen wirkte trotz klarer (Handy-)Optik irgendwie billig produziert und kam nie sonderlich bedrohlich r\u00fcber. Schnell war hingegen klar, dass die vermeintlich an den &#8220;Exorzisten&#8221; angelehnte Handlung lediglich ein Rahmen f\u00fcr derbe Splatterinlagen war &#8211; bei denen sich zumindest deren Fans ordentlich die H\u00e4nde reiben d\u00fcrften.<\/p>\n\n\n\n<p>Was der Story an Tiefgang, Brillanz oder Feinschliff fehlte, versuchten die blutigen Bilder auf ihre Weise zu kaschieren. F\u00fcr eine &#8220;normale&#8221; 18er Freigabe (der Streifen ist frei verk\u00e4uflich, steht auch nicht unter der Ladentheke) ging es ordentlich zur Sache und das war schon ein wenig erstaunlich. Ich habe kaum normale Fotos f\u00fcr den Titel des Reviews finden k\u00f6nnen &#8211; selbst beim gro\u00dfen Versandriesen gab es nur derbe Screenshots.<\/p>\n\n\n\n<p>Handwerklich waren die deftigen Momente immerhin h\u00fcbsch gemacht. Statt gro\u00dfartiger und offensichtlicher Hilfe aus dem Computer, wurde noch auf echtes Handwerk gesetzt und die Freude entsprechend gro\u00df. Alles schaute &#8211; sofern man das sagen darf &#8211; nett und einigerma\u00dfen glaubw\u00fcrdig aus &#8211; was den Ekelfaktor nat\u00fcrlich immens befeuerte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache im gegebenen Rahmen so lala erledigt. Es fiel ihnen sicherlich hin und wieder schwer so richtig ernst am Ball zu bleiben und ihr Programm inmitten von Blutfont\u00e4nen herunterzuspielen. Die deutsche Synchronisation war leider etwas monoton und stumpf, aber es gibt in diesem Bereich wesentlich schlimmeres. Immerhin sollte der O-Ton keine H\u00fcrde darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fans der Reihe reiben sich die H\u00e4nde, der Rest schaut entsetzt weg. Es ist schon erstaunlich, welche harte Kost man heute frei k\u00e4uflich erwerben kann, aber mich als Verfechter ungeschnittener Filmkunst freut dies schon ein bisschen. Das Werk an sich konnte mich dann (inhaltlich) weniger \u00fcberzeugen und eine ernste Empfehlung kann trotz g\u00fcnstiger 4k-Scheibe (das 4-Disc Set f\u00fcr 10 Euro) leider nicht aussprechen. Der mitgelieferte Soundtrack wird sicherlich noch einmal im Player landen, das Haupt-Feature an sich wohl erstmal nicht mehr. Punkte f\u00fcr die starken Maskenbildner, Schulterzucken f\u00fcr das \u00dcbrige.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>4\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: mediacs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Mary beginnt pl\u00f6tzlich mit fremden Stimmen zu sprechen und die Eltern kontaktieren daraufhin die Kirche. Diese entsendet Exorzisten zur Geisteraustreibung, doch scheinbar sind diese Experten diesem D\u00e4mon nicht gewachsen\u2026 Fazit Seit jeher steht die &#8220;Guinea Pig&#8221; f\u00fcr grausame Bilder, die sich nur an hartgesottene Gem\u00fcter richten. 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F\u00fcr eine &#8220;normale&#8221; 18er Freigabe (der Streifen ist frei verk\u00e4uflich, steht auch nicht unter der Ladentheke) ging es ordentlich zur Sache und das war schon ein wenig erstaunlich. Ich habe kaum normale Fotos f\u00fcr den Titel des Reviews finden k\u00f6nnen &#8211; selbst beim gro\u00dfen Versandriesen gab es nur derbe Screenshots. Handwerklich waren die deftigen Momente immerhin h\u00fcbsch gemacht. Statt gro\u00dfartiger und offensichtlicher Hilfe aus dem Computer, wurde noch auf echtes Handwerk gesetzt und die Freude entsprechend gro\u00df. Alles schaute &#8211; sofern man das sagen darf &#8211; nett und einigerma\u00dfen glaubw\u00fcrdig aus &#8211; was den Ekelfaktor nat\u00fcrlich immens befeuerte. Die Darsteller haben ihre Sache im gegebenen Rahmen so lala erledigt. Es fiel ihnen sicherlich hin und wieder schwer so richtig ernst am Ball zu bleiben und ihr Programm inmitten von Blutfont\u00e4nen herunterzuspielen. Die deutsche Synchronisation war leider etwas monoton und stumpf, aber es gibt in diesem Bereich wesentlich schlimmeres. Immerhin sollte der O-Ton keine H\u00fcrde darstellen. Fans der Reihe reiben sich die H\u00e4nde, der Rest schaut entsetzt weg. Es ist schon erstaunlich, welche harte Kost man heute frei k\u00e4uflich erwerben kann, aber mich als Verfechter ungeschnittener Filmkunst freut dies schon ein bisschen. Das Werk an sich konnte mich dann (inhaltlich) weniger \u00fcberzeugen und eine ernste Empfehlung kann trotz g\u00fcnstiger 4k-Scheibe (das 4-Disc Set f\u00fcr 10 Euro) leider nicht aussprechen. Der mitgelieferte Soundtrack wird sicherlich noch einmal im Player landen, das Haupt-Feature an sich wohl erstmal nicht mehr. 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