{"id":30649,"date":"2026-03-05T14:13:39","date_gmt":"2026-03-05T14:13:39","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=30649"},"modified":"2026-03-05T14:13:39","modified_gmt":"2026-03-05T14:13:39","slug":"resident-evil-requiem-nintendo-switch-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=30649","title":{"rendered":"Resident Evil Requiem (Nintendo Switch 2)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieler schl\u00fcpft abwechselnd die Rollen von FBI-Agentin Grace Ashcroft und Polizist Leon S. Kennedy. Grace soll zun\u00e4chst ein Hotel untersuchen, in dem vor Jahren ihre Mutter ums Leben kann &#8211; und landet dann nach einer Entf\u00fchrung in einer Nervenheilanstalt, wo sie alsbald nicht nur mit Leon die Wege kreuzt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Requiem&#8221; folgt den klassischen &#8220;Resident Evil&#8221;-Pfaden und kann sowohl in der Ego-, als auch Third-Person-Perspektive gespielt werden. Es gilt verwinkelte Areale zu erkunden, Gegenst\u00e4nde zu finden und miteinander zu kombinieren, Truhen zum Verstauen zu finden oder Schreibmaschinen zum Speichern zu benutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erneut schlagen wir uns mit einem knappen Inventar umher und m\u00fcssen gelegentlich mit unseren Gegenst\u00e4nden jonglieren (sie aufbrauchen oder in Kisten verstauen). Munitionsknappheit gibt es eher zu Beginn, denn mit laufender Spielzeit erlernt unsere Hauptfigur das Herstellen von Patronen und anderen n\u00fctzlichen Items.<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00e4tsel waren ebenfalls recht serientypisch und hielten nicht l\u00e4nger beim Durchmarsch auf. Hier und da gab es nur passende Zutrittskarten zu suchen, an anderer Stelle ein paar Organe in einen (Un)Toten hinein zu pflanzen oder eine Safe-Kombination zu finden. Alles nicht sonderlich kompliziert &#8211; nur eben mit einigen Laufwegen und ein bisschen Geschick bei der Orientierung verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Grace vermehrt Puzzeln und gelegentlich Ballern durfte, waren die Abschnitte mit Leon etwas gradliniger und actionreicher (sogar mit einer Fahr-Einlage). Das Pacing beider Parteien war in Ordnung und dank langer Zwischensequenzen gab es immer gen\u00fcgend Zeit zum zwischenzeitlichen Verschnaufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach rund 12 Stunden (einfacher Modus und recht entspannte Erkundung) flackerte der Abspann \u00fcber den Schirm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Optisch machte der Titel auf der Switch 2 eine gute Figur. Nat\u00fcrlich schaut diese Version nicht so toll wie die PC oder Playstation 5 Version aus, doch f\u00fcr die kleine Hardware wurde Einiges geboten. Die Figuren waren h\u00fcbsch, die Kulissen noch einigerma\u00dfen detailreich und toll ausgeleuchtet &#8211; nur im direkten Vergleich fallen die niedrigere Aufl\u00f6sung und andere Abstriche auf. Einbr\u00fcche bei der Framerate gab es jedoch h\u00e4ufig beim Verwenden der Taschenlampe, doch spielbar blieb das Geschehen insgesamt schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutsche Vertonung war erstaunlich mittelpr\u00e4chtig und zuweilen auch unfreiwillig komisch. Wo andere den hohen Gruselfaktor des Programmes monierten, kreide ich den Macher der hiesigen Synchro eher den Effekt des Gegenteils an. W\u00e4hrend man von bedrohlichen Ger\u00e4uschen aus dem Off schon leichte G\u00e4nsehaut bekam, spielten die Lachmuskeln bei sprechenden Zombies (&#8220;Licht an, Licht aus&#8221;) stellenweise verr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>h\u00fcbsche audiovisuelle Pr\u00e4sentation auch auf der Switch 2<\/li>\n\n\n\n<li>gelungene Resident Evil Atmosph\u00e4re<\/li>\n\n\n\n<li>gutes Pacing dank Charakter- bzw. Perspektivenwechsel<\/li>\n\n\n\n<li>Grace hat gut als neue Figur funktioniert<\/li>\n\n\n\n<li>ordentliche Spielzeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>mittelpr\u00e4chtige deutsche Vertonung<\/li>\n\n\n\n<li>Logikprobleme (Herstellung von Gegenst\u00e4nden mit Schrott und Zombieblut?)<\/li>\n\n\n\n<li>Story insgesamt eher durchschnittlich und austauschbar<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00e4tsel \u00fcberwiegend simpel<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Einbr\u00fcche bei der Framerate<\/li>\n\n\n\n<li>manchmal optisch etwas zu dunkel (besonders unterwegs im Handheld-Modus)<\/li>\n\n\n\n<li>trotz Vergr\u00f6\u00dferungsm\u00f6glichkeit: kleines Inventar (typisch Resident Evil)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kritiken waren stellenweise \u00fcberw\u00e4ltigend und sprachen sogar vom gruseligsten Spiel aller Zeiten. Vielleicht bin ich zu abgestumpft oder n\u00fcchtern, aber bei Letzteren kann ich (auch aufgrund der schwachen deutschen Vertonung) nicht ganz zustimmen. Vorherige Teile waren meines Empfindens d\u00fcsterer oder boten zumindest ein paar Schreckmomente mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestotrotz hat Capcom einmal mehr abgeliefert und einen guten Survival-Horror mit starker Technik und ein paar einpr\u00e4gsamen Momenten serviert. Das gewohnte Gameplay hielt prima bei Laune und Frustmomente hielten sich in Grenzen. Man war um Abwechslung bem\u00fcht und lockerte das d\u00fcstere Geschehen immer mal wieder mit actionreichen Einlagen ab, fand damit einen sch\u00f6nen Konsens aus alten Versatzteilen und modernen Mechaniken.<\/p>\n\n\n\n<p>Im wahrten Wortes Sinne zu d\u00fcster wurde es mir manchmal im Handheld-Modus, bei dem manchmal kaum etwas zu erkennen war und einige Passagen auf das Zocken am heimischen Schirm warten mussten. Ist aber kein Problem von Capcom, vielmehr dem viel zu dunklen Bildschirm der Switch geschuldet &#8211; auf dem man bei geringster Sonneneinstrahlung im B\u00fcro w\u00e4hrend der Mittagspause kaum etwas erkennen konnte. Mit den Sonstigen technischen Abstrichen lie\u00df sich &#8211; trotz mancher Bildrate im 1-stelligen Bereich &#8211; aber gut leben, da dies nie in kritischen Szenen geschah.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist &#8220;Requiem&#8221; nicht das beste, aber wohl am meist gehypte Resident Evil \u00fcberhaupt. Es war gut, kommt f\u00fcr mich aber nicht an die ersten beiden alten Original-Teile heran, steht aber auf Augenh\u00f6he mit &#8220;<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8364\">Village<\/a>&#8221; und &#8220;<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8488\">Code Veronica<\/a>&#8220;, die ebenfalls nicht zu verachten sind. Fans greifen nat\u00fcrlich zu und \u00fcben bereits flei\u00dfig an Speedruns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background has-medium-font-size\">Grafik: 8\/10 | Sound: 7\/10 | Gameplay: 7\/10 | <strong>Gesamt: 8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Capcom<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Spieler schl\u00fcpft abwechselnd die Rollen von FBI-Agentin Grace Ashcroft und Polizist Leon S. Kennedy. Grace soll zun\u00e4chst ein Hotel untersuchen, in dem vor Jahren ihre Mutter ums Leben kann &#8211; und landet dann nach einer Entf\u00fchrung in einer Nervenheilanstalt, wo sie alsbald nicht nur mit Leon die Wege kreuzt\u2026 Gameplay &#8220;Requiem&#8221; folgt den klassischen &#8220;Resident Evil&#8221;-Pfaden und kann sowohl in der Ego-, als auch Third-Person-Perspektive gespielt werden. Es gilt verwinkelte Areale zu erkunden, Gegenst\u00e4nde zu finden und miteinander zu kombinieren, Truhen zum Verstauen zu finden oder Schreibmaschinen zum Speichern zu benutzen. Erneut schlagen wir uns mit einem knappen Inventar umher und m\u00fcssen gelegentlich mit unseren Gegenst\u00e4nden jonglieren (sie aufbrauchen oder in Kisten verstauen). Munitionsknappheit gibt es eher zu Beginn, denn mit laufender Spielzeit erlernt unsere Hauptfigur das Herstellen von Patronen und anderen n\u00fctzlichen Items. Die R\u00e4tsel waren ebenfalls recht serientypisch und hielten nicht l\u00e4nger beim Durchmarsch auf. Hier und da gab es nur passende Zutrittskarten zu suchen, an anderer Stelle ein paar Organe in einen (Un)Toten hinein zu pflanzen oder eine Safe-Kombination zu finden. Alles nicht sonderlich kompliziert &#8211; nur eben mit einigen Laufwegen und ein bisschen Geschick bei der Orientierung verbunden. W\u00e4hrend Grace vermehrt Puzzeln und gelegentlich Ballern durfte, waren die Abschnitte mit Leon etwas gradliniger und actionreicher (sogar mit einer Fahr-Einlage). Das Pacing beider Parteien war in Ordnung und dank langer Zwischensequenzen gab es immer gen\u00fcgend Zeit zum zwischenzeitlichen Verschnaufen. Spielzeit Nach rund 12 Stunden (einfacher Modus und recht entspannte Erkundung) flackerte der Abspann \u00fcber den Schirm. Pr\u00e4sentation Optisch machte der Titel auf der Switch 2 eine gute Figur. Nat\u00fcrlich schaut diese Version nicht so toll wie die PC oder Playstation 5 Version aus, doch f\u00fcr die kleine Hardware wurde Einiges geboten. Die Figuren waren h\u00fcbsch, die Kulissen noch einigerma\u00dfen detailreich und toll ausgeleuchtet &#8211; nur im direkten Vergleich fallen die niedrigere Aufl\u00f6sung und andere Abstriche auf. Einbr\u00fcche bei der Framerate gab es jedoch h\u00e4ufig beim Verwenden der Taschenlampe, doch spielbar blieb das Geschehen insgesamt schon. Die deutsche Vertonung war erstaunlich mittelpr\u00e4chtig und zuweilen auch unfreiwillig komisch. Wo andere den hohen Gruselfaktor des Programmes monierten, kreide ich den Macher der hiesigen Synchro eher den Effekt des Gegenteils an. W\u00e4hrend man von bedrohlichen Ger\u00e4uschen aus dem Off schon leichte G\u00e4nsehaut bekam, spielten die Lachmuskeln bei sprechenden Zombies (&#8220;Licht an, Licht aus&#8221;) stellenweise verr\u00fcckt. Positiv Neutral Negativ Fazit Die Kritiken waren stellenweise \u00fcberw\u00e4ltigend und sprachen sogar vom gruseligsten Spiel aller Zeiten. Vielleicht bin ich zu abgestumpft oder n\u00fcchtern, aber bei Letzteren kann ich (auch aufgrund der schwachen deutschen Vertonung) nicht ganz zustimmen. Vorherige Teile waren meines Empfindens d\u00fcsterer oder boten zumindest ein paar Schreckmomente mehr. Nichtsdestotrotz hat Capcom einmal mehr abgeliefert und einen guten Survival-Horror mit starker Technik und ein paar einpr\u00e4gsamen Momenten serviert. Das gewohnte Gameplay hielt prima bei Laune und Frustmomente hielten sich in Grenzen. Man war um Abwechslung bem\u00fcht und lockerte das d\u00fcstere Geschehen immer mal wieder mit actionreichen Einlagen ab, fand damit einen sch\u00f6nen Konsens aus alten Versatzteilen und modernen Mechaniken. Im wahrten Wortes Sinne zu d\u00fcster wurde es mir manchmal im Handheld-Modus, bei dem manchmal kaum etwas zu erkennen war und einige Passagen auf das Zocken am heimischen Schirm warten mussten. Ist aber kein Problem von Capcom, vielmehr dem viel zu dunklen Bildschirm der Switch geschuldet &#8211; auf dem man bei geringster Sonneneinstrahlung im B\u00fcro w\u00e4hrend der Mittagspause kaum etwas erkennen konnte. Mit den Sonstigen technischen Abstrichen lie\u00df sich &#8211; trotz mancher Bildrate im 1-stelligen Bereich &#8211; aber gut leben, da dies nie in kritischen Szenen geschah. F\u00fcr mich ist &#8220;Requiem&#8221; nicht das beste, aber wohl am meist gehypte Resident Evil \u00fcberhaupt. Es war gut, kommt f\u00fcr mich aber nicht an die ersten beiden alten Original-Teile heran, steht aber auf Augenh\u00f6he mit &#8220;Village&#8221; und &#8220;Code Veronica&#8220;, die ebenfalls nicht zu verachten sind. Fans greifen nat\u00fcrlich zu und \u00fcben bereits flei\u00dfig an Speedruns. Grafik: 8\/10 | Sound: 7\/10 | Gameplay: 7\/10 | Gesamt: 8\/10 Fotocopyright: Capcom<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":30651,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[42,59,11,26,316],"class_list":["post-30649","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-action","tag-adventure","tag-besprechung","tag-horror","tag-nintendo-switch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30649"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30679,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30649\/revisions\/30679"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/30651"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}