{"id":31506,"date":"2026-06-02T09:30:46","date_gmt":"2026-06-02T09:30:46","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=31506"},"modified":"2026-06-02T09:30:46","modified_gmt":"2026-06-02T09:30:46","slug":"aphelion-pc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=31506","title":{"rendered":"Aphelion (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 2060 hat sich die Erde endg\u00fcltig ihrem Ruin angen\u00e4hert und die European Space Agency entsendet Astronauten zur Suche nach neuen bewohnbaren Planeten im All. Die beiden Piloten Ariane und Thomas erleiden mit ihrer &#8220;Hope 01&#8221; eine Brauchlandung und der Spieler muss die zun\u00e4chst voneinander getrennten Kosmonauten wieder zusammenf\u00fchren und wundert sich \u00fcber manche Dinge in dieser Ein\u00f6de\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gespielt wird erneut aus der Third-Person-Perspektive. Wie die Handlung bereits vermuten l\u00e4sst, \u00fcbernimmt man dabei abwechselnd die Kontrolle \u00fcber die beiden Piloten Ariane und Thomas, die sich auf einem fremden und gef\u00e4hrlichen Planeten zurechtfinden m\u00fcssen. Beide Figuren bringen dabei unterschiedliche spielerische Schwerpunkte mit sich, wodurch etwas Abwechslung ins Gameplay kommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Ariane vor allem die actionreicheren Abschnitte \u00fcbernimmt, stehen bei ihr h\u00e4ufig Sprung-, Kletter- und Fluchtsequenzen im Mittelpunkt. Thomas hingegen agiert deutlich ruhiger und bedachter. Seine Passagen setzen st\u00e4rker auf kleinere R\u00e4tsel, Erkundung und ein gem\u00e4chlicheres Vorankommen durch die unwirtliche Umgebung des fremden Planeten. Dieser Wechsel sorgt grunds\u00e4tzlich f\u00fcr eine angenehme Dynamik und verhindert, dass sich das Spiel zu schnell eint\u00f6nig anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders die actionorientierten Abschnitte mit Ariane erinnern dabei immer wieder an Genregr\u00f6\u00dfen wie &#8220;Uncharted&#8221; oder &#8220;Tomb Raider&#8221;. An deren spielerische Qualit\u00e4t reicht Aphelion allerdings nicht heran. Vor allem die Kletterpassagen sorgen immer wieder f\u00fcr Frust, da die Steuerung oftmals zu ungenau reagiert. Spr\u00fcnge wirken teilweise unpr\u00e4zise, Richtungsangaben werden nicht immer zuverl\u00e4ssig erkannt und nicht selten endet ein eigentlich simpler Abschnitt mit einem unfreiwilligen Sturz in den Abgrund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich machen sich einige Schw\u00e4chen bei der Kollisionsabfrage bemerkbar. So stolpern die Figuren mitunter bereits \u00fcber kleine Erhebungen oder bleiben an unscheinbaren Objekten h\u00e4ngen, was in manchen Situationen sogar zum Bildschirmtod f\u00fchren kann. Gleichzeitig \u00fcberstehen die Charaktere gr\u00f6\u00dfere, offensichtlich geskriptete St\u00fcrze von hohen Felsen v\u00f6llig unbeschadet, wodurch das Spiel stellenweise unfreiwillig inkonsequent wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder schleichen sich au\u00dferdem Stealth-Passagen ins Spielgeschehen ein. Auch diese leiden jedoch unter der bereits erw\u00e4hnten hakeligen Steuerung. Pr\u00e4zises Agieren f\u00e4llt dadurch unn\u00f6tig schwer und Eingaben werden nicht immer sauber umgesetzt. Hinzu kommt eine teilweise wenig nachvollziehbare KI, deren Verhalten nicht selten unlogisch wirkt. Dadurch wird aus eigentlich spannenden Schleichmomenten leider h\u00e4ufiger eine frustrierende Geduldsprobe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach etwa 8 bis 9 Stunden erreichte das Abenteuer schlie\u00dflich seinen Abschluss und der Abspann flimmerte \u00fcber den Bildschirm. F\u00fcr ein storylastiges Sci-Fi-Abenteuer ist der Umfang damit durchaus solide bemessen, auch wenn sich das Spiel durch einige wiederkehrende Gameplay-Elemente stellenweise etwas k\u00fcnstlich in die L\u00e4nge gezogen anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Audiovisuell hinterl\u00e4sst Aphelion von Beginn an einen \u00e4u\u00dferst starken Eindruck. Besonders die beeindruckende Grafik sorgt immer wieder f\u00fcr atmosph\u00e4rische und visuell eindrucksvolle Momente. Die detailreichen Umgebungen, die stimmungsvolle Beleuchtung und das insgesamt hochwertige Art Design tragen ma\u00dfgeblich dazu bei, die dichte Sci-Fi-Atmosph\u00e4re glaubw\u00fcrdig einzufangen. Allerdings wird der sehr gute Gesamteindruck durch einige kleinere technische Schw\u00e4chen etwas geschm\u00e4lert. Gelegentlich bleibt die Spielfigur an kleinen Objekten h\u00e4ngen, manche Animationen von Ariane und Thomas wirken noch etwas unausgereift und in dunkleren Szenen f\u00e4llt hin und wieder st\u00f6rendes Kantenflimmern auf. Hier h\u00e4tte dem Spiel ein zus\u00e4tzlicher Feinschliff sichtlich gutgetan \u2013 auch wenn bereits jetzt klar erkennbar ist, wie viel M\u00fche und Qualit\u00e4t in die visuelle Pr\u00e4sentation investiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch akustisch wei\u00df Aphelion zu \u00fcberzeugen. Die ausschlie\u00dflich englische Vertonung ist gelungen und transportiert die Stimmung der Handlung glaubw\u00fcrdig und emotional. Der Soundtrack h\u00e4lt sich die meiste Zeit angenehm im Hintergrund, wodurch Funkspr\u00fcche, Dialoge und Selbstgespr\u00e4che gen\u00fcgend Raum zur Entfaltung erhalten und die Atmosph\u00e4re zus\u00e4tzlich verst\u00e4rken. In den entscheidenden Momenten zieht die musikalische Untermalung jedoch sp\u00fcrbar an und unterst\u00fctzt das Geschehen mit passenden, treibenden Kl\u00e4ngen, ohne dabei jemals aufdringlich zu wirken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>atmosph\u00e4risches und ansprechend inszeniertes Setting<\/li>\n\n\n\n<li>eing\u00e4ngiges Spielprinzip mit gelungenem Einstieg<\/li>\n\n\n\n<li>spannende, motivierende Story<\/li>\n\n\n\n<li>starke audiovisuelle Pr\u00e4sentation trotz technischer Schw\u00e4chen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>eher kompakte Spielzeit<\/li>\n\n\n\n<li>begrenzte Interaktionsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n\n\n\n<li>Finale f\u00e4llt im Vergleich zum restlichen Spannungsaufbau etwas unspektakul\u00e4r aus<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>teilweise hakelige Steuerung<\/li>\n\n\n\n<li>frustrierende Trial-&amp;-Error-Passagen<\/li>\n\n\n\n<li>stellenweise unfair gesetzte R\u00fccksetzpunkte<\/li>\n\n\n\n<li>st\u00f6rende Stealth-Abschnitte<\/li>\n\n\n\n<li>auf Dauer sp\u00fcrbar repetitives Gameplay<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An das Entwicklerstudio Don&#8217;t Nod waren die Erwartungen im Vorfeld durchaus hoch \u2013 nicht zuletzt aufgrund der beeindruckenden ersten Eindr\u00fccke, die Aphelion mit seinen atmosph\u00e4rischen Bildern hinterlie\u00df. Umso bedauerlicher ist es, dass der positive Ersteindruck im Laufe des Spiels zunehmend durch spielerische Schw\u00e4chen getr\u00fcbt wird. Vor allem die schwammige Steuerung, teilweise merkw\u00fcrdig wirkende Charakteranimationen sowie diverse kleinere technische Hakeleien fallen schnell negativ auf und verhindern, dass das Abenteuer sein eigentliches Potenzial voll entfalten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders entt\u00e4uschend ist dabei, dass viele der grundlegenden Spielmechaniken nie wirklich sauber ineinandergreifen. Zahlreiche Abl\u00e4ufe wiederholen sich zudem recht schnell, wodurch das Gameplay zunehmend an Spannung verliert. Gerade die auf \u201espektakul\u00e4r\u201c inszenierten Action- und Kletterpassagen wirken h\u00e4ufig eher wie ein Hindernis als wie eine echte Bereicherung des Spielerlebnisses.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei liegen die gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken von Aphelion eindeutig in seiner Atmosph\u00e4re, den Figuren und dem erz\u00e4hlerischen Ansatz. Genau hier h\u00e4tte der Fokus deutlich st\u00e4rker liegen sollen. Statt krampfhaft auf gro\u00dfe Actionsequenzen zu setzen, h\u00e4tte dem Spiel ein entschleunigterer Ansatz vermutlich wesentlich besser gestanden \u2013 etwa in Form eines ruhigeren, st\u00e4rker storyorientierten Adventures oder sogar eines klassischen Walking-Simulators. Spiele wie Life Is Strange haben bereits gezeigt, wie gut Don&#8217;t Nod emotionale Geschichten und glaubw\u00fcrdige Charaktere erz\u00e4hlen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So bleibt Aphelion am Ende zwar kein schlechtes Spiel, insgesamt jedoch eher eine entt\u00e4uschende Erfahrung mit vielen guten Ans\u00e4tzen, die ihr vorhandenes Potenzial leider nie vollst\u00e4ndig aussch\u00f6pfen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Grafik: 8,5\/10 | Sound: 7\/10 | Gameplay: 5\/10 | <strong>Gesamt: 6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fotocopyright: Dontnod<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Im Jahre 2060 hat sich die Erde endg\u00fcltig ihrem Ruin angen\u00e4hert und die European Space Agency entsendet Astronauten zur Suche nach neuen bewohnbaren Planeten im All. Die beiden Piloten Ariane und Thomas erleiden mit ihrer &#8220;Hope 01&#8221; eine Brauchlandung und der Spieler muss die zun\u00e4chst voneinander getrennten Kosmonauten wieder zusammenf\u00fchren und wundert sich \u00fcber manche Dinge in dieser Ein\u00f6de\u2026 Gameplay Gespielt wird erneut aus der Third-Person-Perspektive. Wie die Handlung bereits vermuten l\u00e4sst, \u00fcbernimmt man dabei abwechselnd die Kontrolle \u00fcber die beiden Piloten Ariane und Thomas, die sich auf einem fremden und gef\u00e4hrlichen Planeten zurechtfinden m\u00fcssen. Beide Figuren bringen dabei unterschiedliche spielerische Schwerpunkte mit sich, wodurch etwas Abwechslung ins Gameplay kommt. W\u00e4hrend Ariane vor allem die actionreicheren Abschnitte \u00fcbernimmt, stehen bei ihr h\u00e4ufig Sprung-, Kletter- und Fluchtsequenzen im Mittelpunkt. Thomas hingegen agiert deutlich ruhiger und bedachter. Seine Passagen setzen st\u00e4rker auf kleinere R\u00e4tsel, Erkundung und ein gem\u00e4chlicheres Vorankommen durch die unwirtliche Umgebung des fremden Planeten. Dieser Wechsel sorgt grunds\u00e4tzlich f\u00fcr eine angenehme Dynamik und verhindert, dass sich das Spiel zu schnell eint\u00f6nig anf\u00fchlt. Besonders die actionorientierten Abschnitte mit Ariane erinnern dabei immer wieder an Genregr\u00f6\u00dfen wie &#8220;Uncharted&#8221; oder &#8220;Tomb Raider&#8221;. An deren spielerische Qualit\u00e4t reicht Aphelion allerdings nicht heran. Vor allem die Kletterpassagen sorgen immer wieder f\u00fcr Frust, da die Steuerung oftmals zu ungenau reagiert. Spr\u00fcnge wirken teilweise unpr\u00e4zise, Richtungsangaben werden nicht immer zuverl\u00e4ssig erkannt und nicht selten endet ein eigentlich simpler Abschnitt mit einem unfreiwilligen Sturz in den Abgrund. Zus\u00e4tzlich machen sich einige Schw\u00e4chen bei der Kollisionsabfrage bemerkbar. So stolpern die Figuren mitunter bereits \u00fcber kleine Erhebungen oder bleiben an unscheinbaren Objekten h\u00e4ngen, was in manchen Situationen sogar zum Bildschirmtod f\u00fchren kann. Gleichzeitig \u00fcberstehen die Charaktere gr\u00f6\u00dfere, offensichtlich geskriptete St\u00fcrze von hohen Felsen v\u00f6llig unbeschadet, wodurch das Spiel stellenweise unfreiwillig inkonsequent wirkt. Immer wieder schleichen sich au\u00dferdem Stealth-Passagen ins Spielgeschehen ein. Auch diese leiden jedoch unter der bereits erw\u00e4hnten hakeligen Steuerung. Pr\u00e4zises Agieren f\u00e4llt dadurch unn\u00f6tig schwer und Eingaben werden nicht immer sauber umgesetzt. Hinzu kommt eine teilweise wenig nachvollziehbare KI, deren Verhalten nicht selten unlogisch wirkt. Dadurch wird aus eigentlich spannenden Schleichmomenten leider h\u00e4ufiger eine frustrierende Geduldsprobe. Spielzeit Nach etwa 8 bis 9 Stunden erreichte das Abenteuer schlie\u00dflich seinen Abschluss und der Abspann flimmerte \u00fcber den Bildschirm. F\u00fcr ein storylastiges Sci-Fi-Abenteuer ist der Umfang damit durchaus solide bemessen, auch wenn sich das Spiel durch einige wiederkehrende Gameplay-Elemente stellenweise etwas k\u00fcnstlich in die L\u00e4nge gezogen anf\u00fchlt. Pr\u00e4sentation Audiovisuell hinterl\u00e4sst Aphelion von Beginn an einen \u00e4u\u00dferst starken Eindruck. Besonders die beeindruckende Grafik sorgt immer wieder f\u00fcr atmosph\u00e4rische und visuell eindrucksvolle Momente. Die detailreichen Umgebungen, die stimmungsvolle Beleuchtung und das insgesamt hochwertige Art Design tragen ma\u00dfgeblich dazu bei, die dichte Sci-Fi-Atmosph\u00e4re glaubw\u00fcrdig einzufangen. Allerdings wird der sehr gute Gesamteindruck durch einige kleinere technische Schw\u00e4chen etwas geschm\u00e4lert. Gelegentlich bleibt die Spielfigur an kleinen Objekten h\u00e4ngen, manche Animationen von Ariane und Thomas wirken noch etwas unausgereift und in dunkleren Szenen f\u00e4llt hin und wieder st\u00f6rendes Kantenflimmern auf. Hier h\u00e4tte dem Spiel ein zus\u00e4tzlicher Feinschliff sichtlich gutgetan \u2013 auch wenn bereits jetzt klar erkennbar ist, wie viel M\u00fche und Qualit\u00e4t in die visuelle Pr\u00e4sentation investiert wurden. Auch akustisch wei\u00df Aphelion zu \u00fcberzeugen. Die ausschlie\u00dflich englische Vertonung ist gelungen und transportiert die Stimmung der Handlung glaubw\u00fcrdig und emotional. Der Soundtrack h\u00e4lt sich die meiste Zeit angenehm im Hintergrund, wodurch Funkspr\u00fcche, Dialoge und Selbstgespr\u00e4che gen\u00fcgend Raum zur Entfaltung erhalten und die Atmosph\u00e4re zus\u00e4tzlich verst\u00e4rken. In den entscheidenden Momenten zieht die musikalische Untermalung jedoch sp\u00fcrbar an und unterst\u00fctzt das Geschehen mit passenden, treibenden Kl\u00e4ngen, ohne dabei jemals aufdringlich zu wirken. Positiv Neutral Negativ Fazit An das Entwicklerstudio Don&#8217;t Nod waren die Erwartungen im Vorfeld durchaus hoch \u2013 nicht zuletzt aufgrund der beeindruckenden ersten Eindr\u00fccke, die Aphelion mit seinen atmosph\u00e4rischen Bildern hinterlie\u00df. Umso bedauerlicher ist es, dass der positive Ersteindruck im Laufe des Spiels zunehmend durch spielerische Schw\u00e4chen getr\u00fcbt wird. Vor allem die schwammige Steuerung, teilweise merkw\u00fcrdig wirkende Charakteranimationen sowie diverse kleinere technische Hakeleien fallen schnell negativ auf und verhindern, dass das Abenteuer sein eigentliches Potenzial voll entfalten kann. Besonders entt\u00e4uschend ist dabei, dass viele der grundlegenden Spielmechaniken nie wirklich sauber ineinandergreifen. Zahlreiche Abl\u00e4ufe wiederholen sich zudem recht schnell, wodurch das Gameplay zunehmend an Spannung verliert. Gerade die auf \u201espektakul\u00e4r\u201c inszenierten Action- und Kletterpassagen wirken h\u00e4ufig eher wie ein Hindernis als wie eine echte Bereicherung des Spielerlebnisses. Dabei liegen die gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken von Aphelion eindeutig in seiner Atmosph\u00e4re, den Figuren und dem erz\u00e4hlerischen Ansatz. Genau hier h\u00e4tte der Fokus deutlich st\u00e4rker liegen sollen. Statt krampfhaft auf gro\u00dfe Actionsequenzen zu setzen, h\u00e4tte dem Spiel ein entschleunigterer Ansatz vermutlich wesentlich besser gestanden \u2013 etwa in Form eines ruhigeren, st\u00e4rker storyorientierten Adventures oder sogar eines klassischen Walking-Simulators. Spiele wie Life Is Strange haben bereits gezeigt, wie gut Don&#8217;t Nod emotionale Geschichten und glaubw\u00fcrdige Charaktere erz\u00e4hlen kann. So bleibt Aphelion am Ende zwar kein schlechtes Spiel, insgesamt jedoch eher eine entt\u00e4uschende Erfahrung mit vielen guten Ans\u00e4tzen, die ihr vorhandenes Potenzial leider nie vollst\u00e4ndig aussch\u00f6pfen kann. Grafik: 8,5\/10 | Sound: 7\/10 | Gameplay: 5\/10 | Gesamt: 6\/10 Fotocopyright: Dontnod<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":31507,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[59,11,35,205],"class_list":["post-31506","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-adventure","tag-besprechung","tag-sci-fi","tag-walking-simulator"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31506","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31506"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31506\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31549,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31506\/revisions\/31549"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/31507"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31506"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31506"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31506"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}