{"id":31681,"date":"2026-06-15T12:22:29","date_gmt":"2026-06-15T12:22:29","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=31681"},"modified":"2026-06-15T12:22:29","modified_gmt":"2026-06-15T12:22:29","slug":"taking-lives-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=31681","title":{"rendered":"Taking Lives"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Jahren treibt ein Serienm\u00f6rder sein Unwesen und \u00fcbernimmt nach jedem Mord die Identit\u00e4t seiner Opfer. Als ein neuer Fall die Ermittler vor ein R\u00e4tsel stellt, wird die erfahrene Profilerin Illeana Scott hinzugezogen. Gemeinsam mit der \u00f6rtlichen Polizei versucht sie, dem T\u00e4ter auf die Spur zu kommen. Doch je n\u00e4her sie der Wahrheit kommt, desto gef\u00e4hrlicher wird das Spiel aus T\u00e4uschung, Manipulation und falschen F\u00e4hrten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit &#8220;Taking Lives&#8221; pr\u00e4sentiert sich ein Thriller, der sich unverkennbar an den gro\u00dfen Vertretern des Genres orientiert. Serienkiller, d\u00fcstere Ermittlungen, eine geheimnisvolle Hauptfigur und zahlreiche Wendungen geh\u00f6ren hier zum festen Programm. Wirklich neue Ideen darf man daher nicht erwarten, dennoch gelingt es dem Film \u00fcber weite Strecken, sein Publikum bei der Stange zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke liegt dabei in der angenehm dichten Atmosph\u00e4re. Von Beginn an wird eine unterschwellige Spannung aufgebaut, die sich durch den gesamten Film zieht. Die Ermittlungen sind interessant genug gestaltet, um neugierig auf die Aufl\u00f6sung zu machen, auch wenn einige Entwicklungen recht fr\u00fch erahnt werden k\u00f6nnen. Vor allem in der zweiten H\u00e4lfte verl\u00e4sst sich das Drehbuch zunehmend auf \u00dcberraschungsmomente, die nicht immer vollst\u00e4ndig \u00fcberzeugen und gelegentlich etwas konstruiert wirken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angelina Jolie macht ihre Sache als Profilerin gewohnt souver\u00e4n und verleiht ihrer Figur die notwendige Pr\u00e4senz. Unterst\u00fctzt wird sie von einem insgesamt soliden Cast, der seine Rollen ordentlich ausf\u00fcllt, ohne dabei besondere Glanzpunkte zu setzen. Gerade die Dynamik zwischen den Figuren funktioniert jedoch gut genug, um die Handlung voranzutreiben und die Spannung aufrechtzuerhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Problematisch wird es stellenweise bei der Glaubw\u00fcrdigkeit. Manche Entscheidungen der Charaktere wirken eher dem Drehbuch als der eigentlichen Situation geschuldet und einige Wendungen verlangen vom Zuschauer eine gewisse Bereitschaft, Logikl\u00fccken zu akzeptieren. Besonders gegen Ende setzt der Film stark auf den \u00dcberraschungseffekt und \u00fcberschreitet dabei gelegentlich die Grenze zur \u00dcberkonstruktion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Technisch gibt es dagegen wenig zu beanstanden. Die d\u00fcstere Bildsprache passt hervorragend zum Thema, die Schaupl\u00e4tze erzeugen eine angenehm beklemmende Stimmung und auch der Soundtrack unterst\u00fctzt die Spannung wirkungsvoll. Zwar erreicht &#8220;Taking Lives&#8221; nie die Klasse der ganz gro\u00dfen Thriller des Genres, handwerklich bewegt sich die Produktion aber auf einem durchweg ordentlichen Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterm Strich bleibt ein solider Thriller, der zwar viele bekannte Versatzst\u00fccke nutzt und nicht jede Wendung glaubhaft ausarbeitet, seine Geschichte aber dennoch spannend genug erz\u00e4hlt, um \u00fcber die gesamte Laufzeit zu unterhalten. Wer klassische Serienkiller-Thriller mag und keine revolution\u00e4ren Ideen erwartet, wird hier durchaus auf seine Kosten kommen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit Jahren treibt ein Serienm\u00f6rder sein Unwesen und \u00fcbernimmt nach jedem Mord die Identit\u00e4t seiner Opfer. Als ein neuer Fall die Ermittler vor ein R\u00e4tsel stellt, wird die erfahrene Profilerin Illeana Scott hinzugezogen. Gemeinsam mit der \u00f6rtlichen Polizei versucht sie, dem T\u00e4ter auf die Spur zu kommen. 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Vor allem in der zweiten H\u00e4lfte verl\u00e4sst sich das Drehbuch zunehmend auf \u00dcberraschungsmomente, die nicht immer vollst\u00e4ndig \u00fcberzeugen und gelegentlich etwas konstruiert wirken. Angelina Jolie macht ihre Sache als Profilerin gewohnt souver\u00e4n und verleiht ihrer Figur die notwendige Pr\u00e4senz. Unterst\u00fctzt wird sie von einem insgesamt soliden Cast, der seine Rollen ordentlich ausf\u00fcllt, ohne dabei besondere Glanzpunkte zu setzen. Gerade die Dynamik zwischen den Figuren funktioniert jedoch gut genug, um die Handlung voranzutreiben und die Spannung aufrechtzuerhalten. Problematisch wird es stellenweise bei der Glaubw\u00fcrdigkeit. Manche Entscheidungen der Charaktere wirken eher dem Drehbuch als der eigentlichen Situation geschuldet und einige Wendungen verlangen vom Zuschauer eine gewisse Bereitschaft, Logikl\u00fccken zu akzeptieren. 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