{"id":3516,"date":"2020-08-19T11:47:02","date_gmt":"2020-08-19T11:47:02","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=3516"},"modified":"2020-08-19T11:47:02","modified_gmt":"2020-08-19T11:47:02","slug":"searching","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=3516","title":{"rendered":"Searching"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die 16 j\u00e4hrige Tochter von David Kim ist verschwunden und die Polizei hat keine schnelle L\u00f6sung parat. Also schnappt sich der besorgte Vater den Laptop der Vermissten und versucht ihre letzten T\u00e4tigkeiten selbst zu rekonstruieren und nach neuen Spuren zu suchen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich nur ein Satz zu diesem Film schreiben d\u00fcrfte &#8211; dann w\u00fcrde ich einfach nur betonen, dass man nicht jedes ausgefallene Konzept f\u00fcr sonderlich gut erachten muss. Konkret geht um die Erz\u00e4hlweise von &#8220;Searching&#8221; &#8211; zu der ich selbst als IT-Mensch kaum Zugang gefunden habe. Vielleicht sind manche Dinge zu sehr mit meiner allt\u00e4glichen Arbeit verzahnt, aber auch so w\u00fcrde ich behaupten, dass es vielen anderen Zuschauern sicherlich sehr \u00e4hnlich ergeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gro\u00dfteil der Handlung spielt vor Bildschirmen. Sei es nun vor Notebooks oder Smartphones &#8211; es wird \u00fcberschaubar viel gesprochen, daf\u00fcr umso mehr gelesen und das kann bei einem entspannten Feierabend schon leicht nervig sein. Bei meiner Netflix-Austrahlung gab es \u00fcbrigens nur englische Bildschirmtexte und keine eingedeutschten wie in einigen Besprechungen andernorts lobend zu lesen war. Wahrscheinlich bietet der Anbieter einfach nur eine internationale Version an.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film gibt sich zudem als &#8220;Mockumentary&#8221; aus, worauf man ebenfalls Lust haben muss. Alles wirkt pseudo-realistisch inszeniert und dabei agieren die Akteure oft zu h\u00f6lzern. Es gab einige wirklich gef\u00fchlvolle Momente, gr\u00f6\u00dftenteils zog das Treiben jedoch nicht in seinen Bann &#8211; so sehr man sich auch bem\u00fchte und versuchte Feuer und Flamme f\u00fcr diese Art von Erz\u00e4hlung zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte an sich war ansonsten okay und die Wendungen bzw. Ermittlungsfortschritte weitestgehend verst\u00e4ndlich konstruiert. Die Aufl\u00f6sung war ebenfalls in Ordnung und gl\u00fccklicherweise nicht zu weit an den Haaren herbei gezogen. Man konnte sich das Gesamtwerk schon irgendwo in der Realit\u00e4t vorstellen und dann passt das auch wieder mit den fast dokumentarischen Anleihen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin Filmfan und begr\u00fc\u00dfe neue Konzepte oder frische Herangehensweisen an ausgelutsche Themen. &#8220;Searching&#8221; wird garantiert sein Publikum haben, doch mir blieb das Eintauchen einfach verwehrt. Dies muss beileibe nicht hei\u00dfen, dass der Titel schlecht w\u00e4re &#8211; sondern einfach nur f\u00fcr andere Zuschauergruppe zugeschnitten ist. So bleibt es bei mir von einer komplett mittelpr\u00e4chtigen Endnote &#8211; Interessierte sollten (vielleicht nach einem Trailer) dennoch einen Blick wagen und schauen, ob sie abgeholt werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die 16 j\u00e4hrige Tochter von David Kim ist verschwunden und die Polizei hat keine schnelle L\u00f6sung parat. Also schnappt sich der besorgte Vater den Laptop der Vermissten und versucht ihre letzten T\u00e4tigkeiten selbst zu rekonstruieren und nach neuen Spuren zu suchen&#8230; Fazit Wenn ich nur ein Satz zu diesem Film schreiben d\u00fcrfte &#8211; dann w\u00fcrde ich einfach nur betonen, dass man nicht jedes ausgefallene Konzept f\u00fcr sonderlich gut erachten muss. Konkret geht um die Erz\u00e4hlweise von &#8220;Searching&#8221; &#8211; zu der ich selbst als IT-Mensch kaum Zugang gefunden habe. Vielleicht sind manche Dinge zu sehr mit meiner allt\u00e4glichen Arbeit verzahnt, aber auch so w\u00fcrde ich behaupten, dass es vielen anderen Zuschauern sicherlich sehr \u00e4hnlich ergeht. Ein Gro\u00dfteil der Handlung spielt vor Bildschirmen. Sei es nun vor Notebooks oder Smartphones &#8211; es wird \u00fcberschaubar viel gesprochen, daf\u00fcr umso mehr gelesen und das kann bei einem entspannten Feierabend schon leicht nervig sein. Bei meiner Netflix-Austrahlung gab es \u00fcbrigens nur englische Bildschirmtexte und keine eingedeutschten wie in einigen Besprechungen andernorts lobend zu lesen war. Wahrscheinlich bietet der Anbieter einfach nur eine internationale Version an. Der Film gibt sich zudem als &#8220;Mockumentary&#8221; aus, worauf man ebenfalls Lust haben muss. Alles wirkt pseudo-realistisch inszeniert und dabei agieren die Akteure oft zu h\u00f6lzern. Es gab einige wirklich gef\u00fchlvolle Momente, gr\u00f6\u00dftenteils zog das Treiben jedoch nicht in seinen Bann &#8211; so sehr man sich auch bem\u00fchte und versuchte Feuer und Flamme f\u00fcr diese Art von Erz\u00e4hlung zu werden. Die Geschichte an sich war ansonsten okay und die Wendungen bzw. Ermittlungsfortschritte weitestgehend verst\u00e4ndlich konstruiert. Die Aufl\u00f6sung war ebenfalls in Ordnung und gl\u00fccklicherweise nicht zu weit an den Haaren herbei gezogen. Man konnte sich das Gesamtwerk schon irgendwo in der Realit\u00e4t vorstellen und dann passt das auch wieder mit den fast dokumentarischen Anleihen. Ich bin Filmfan und begr\u00fc\u00dfe neue Konzepte oder frische Herangehensweisen an ausgelutsche Themen. &#8220;Searching&#8221; wird garantiert sein Publikum haben, doch mir blieb das Eintauchen einfach verwehrt. Dies muss beileibe nicht hei\u00dfen, dass der Titel schlecht w\u00e4re &#8211; sondern einfach nur f\u00fcr andere Zuschauergruppe zugeschnitten ist. So bleibt es bei mir von einer komplett mittelpr\u00e4chtigen Endnote &#8211; Interessierte sollten (vielleicht nach einem Trailer) dennoch einen Blick wagen und schauen, ob sie abgeholt werden. 5\/10 Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3518,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,54],"class_list":["post-3516","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3516"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3525,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3516\/revisions\/3525"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3518"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}