{"id":3664,"date":"2020-08-23T16:38:53","date_gmt":"2020-08-23T16:38:53","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=3664"},"modified":"2020-08-23T16:42:51","modified_gmt":"2020-08-23T16:42:51","slug":"lindenberg-mach-dein-ding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=3664","title":{"rendered":"Lindenberg! Mach dein Ding"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon als kleiner Junge bekam Udo von seinem Vater eingetrichtert, dass die Lindenbergs keine erfolgreichen Menschen waren und es auch niemals sein werden. Genau diese Aussage war dann letztlich auch der Ansporn f\u00fcr den kleinen Trommler eines Tages so richtig durchzustarten.<br><br>Nach anf\u00e4nglichen Fehltritten entdeckt der junge K\u00fcnstler dann endlich die deutsche Sprache f\u00fcr sich und pr\u00e4sentiert seinem Publikum verst\u00e4ndliche Songs, die den Nerv der Zeit treffen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl sich keinerlei Scheiben des K\u00fcnstlers in meiner Sammlung befinden, hat mich der Film nach den ersten Trailern schon irgendwo sehr gereizt. Im Grunde muss man ja nicht einmal ein Fan, sondern eher aufgeschlossen f\u00fcr ein interessantes Kapitel deutscher Musikgeschichte sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zum eher d\u00fcrftigen Udo J\u00fcrgens Vertreter (&#8220;Ich war noch niemals in New York), begibt man sich hier nicht auf die Pfade eines Musicals, sondern erz\u00e4hlt seine Handlung recht biografisch und schiebt dennoch gen\u00fcgend Songs passend ins Geschehen hinein.<\/p>\n\n\n\n<p>In erster Linie jedoch, lebt der Film von seinen grandiosen Darstellern. Selten zuvor hat ein Akteur seiner realen Figur so \u00e4hnlich gesehen und so ergreifend gespielt. Jan B\u00fclow lebte seine Rolle und auch der Rest vom Cast gab keinerlei Grund zur Beanstandung. Sei es nun sein Vater oder die mehr oder weniger bekannten Musiker seiner Begleitband &#8211; hier schien jeder Spa\u00df an der Arbeit gehabt zu haben und das merkt man in jeder Sekunde. Ein Auftritt des echten K\u00fcnstlers rundet zum Finale den guten Eindruck ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen gibt sich jederzeit sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die Mischung aus Dramatik, ruhigeren Momenten und Musik ist ausgewogen und l\u00e4sst keinen Part zu stark in den Vordergrund r\u00fccken. Alles harmoniert sehr gut miteinander und sorgt f\u00fcr ein rundes Erlebnis ohne L\u00e4ngen. Bei knapp \u00fcber zwei Stunden immerhin eine beachtliche Leistung und nicht unbedingt selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hlt wird die Handlung \u00fcber R\u00fcckblenden, die manchmal leicht durcheinander in den Zeiten hin und her sprangen. Da die einzelnen Epochen allerdings einen hohen Wiedererkennungswert hatte, fiel die Orientierung nicht allzu schwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss nicht Fans der Musik oder des Machers an sich sein &#8211;  muss aber eingestehen, dass &#8220;Lindenberg!&#8221; ein extrem launiger Titel mit hervorragenden Darstellern ist. Mir hat der Einblick in Udos Leben jedenfalls sehr gut gefallen und ich k\u00f6nnte mir eine erneute Sichtung durchaus vorstellen. Fans des K\u00fcnstlers rechnen wahrscheinlich noch ein P\u00fcnktchen dazu, alle Anderen erhalten auch ohne Bonus ein tolles Werk!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: DCM (Vertrieb LEONINE)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Schon als kleiner Junge bekam Udo von seinem Vater eingetrichtert, dass die Lindenbergs keine erfolgreichen Menschen waren und es auch niemals sein werden. Genau diese Aussage war dann letztlich auch der Ansporn f\u00fcr den kleinen Trommler eines Tages so richtig durchzustarten. Nach anf\u00e4nglichen Fehltritten entdeckt der junge K\u00fcnstler dann endlich die deutsche Sprache f\u00fcr sich und pr\u00e4sentiert seinem Publikum verst\u00e4ndliche Songs, die den Nerv der Zeit treffen&#8230; Fazit Obwohl sich keinerlei Scheiben des K\u00fcnstlers in meiner Sammlung befinden, hat mich der Film nach den ersten Trailern schon irgendwo sehr gereizt. Im Grunde muss man ja nicht einmal ein Fan, sondern eher aufgeschlossen f\u00fcr ein interessantes Kapitel deutscher Musikgeschichte sein. Im Gegensatz zum eher d\u00fcrftigen Udo J\u00fcrgens Vertreter (&#8220;Ich war noch niemals in New York), begibt man sich hier nicht auf die Pfade eines Musicals, sondern erz\u00e4hlt seine Handlung recht biografisch und schiebt dennoch gen\u00fcgend Songs passend ins Geschehen hinein. In erster Linie jedoch, lebt der Film von seinen grandiosen Darstellern. Selten zuvor hat ein Akteur seiner realen Figur so \u00e4hnlich gesehen und so ergreifend gespielt. Jan B\u00fclow lebte seine Rolle und auch der Rest vom Cast gab keinerlei Grund zur Beanstandung. Sei es nun sein Vater oder die mehr oder weniger bekannten Musiker seiner Begleitband &#8211; hier schien jeder Spa\u00df an der Arbeit gehabt zu haben und das merkt man in jeder Sekunde. Ein Auftritt des echten K\u00fcnstlers rundet zum Finale den guten Eindruck ab. Der Streifen gibt sich jederzeit sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die Mischung aus Dramatik, ruhigeren Momenten und Musik ist ausgewogen und l\u00e4sst keinen Part zu stark in den Vordergrund r\u00fccken. Alles harmoniert sehr gut miteinander und sorgt f\u00fcr ein rundes Erlebnis ohne L\u00e4ngen. Bei knapp \u00fcber zwei Stunden immerhin eine beachtliche Leistung und nicht unbedingt selbstverst\u00e4ndlich. Erz\u00e4hlt wird die Handlung \u00fcber R\u00fcckblenden, die manchmal leicht durcheinander in den Zeiten hin und her sprangen. 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