{"id":3984,"date":"2020-09-04T20:44:08","date_gmt":"2020-09-04T20:44:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=3984"},"modified":"2020-09-04T20:44:08","modified_gmt":"2020-09-04T20:44:08","slug":"im-thinking-of-ending-things","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=3984","title":{"rendered":"I&#8217;m Thinking of Ending Things"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine junge Dame begleitet ihren neuen Freund zu seinen Eltern. Nach einer langen und anstrengenden Reise stehen sie vor dem Haus seiner Kindheit. Alsbald spielen sich merkw\u00fcrdige Dinge ab und die Zeit spielt hier ein zentrales Thema&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anhand des komplizierten Namens und des Regisseurs, h\u00e4tte man sich den Verlauf schon fast im Vorfeld erahnen k\u00f6nnen. Vielleicht nicht in allen Details &#8211; doch zumindest soweit, dass keine leichte und erst recht keine nebens\u00e4chlich betrachtete Kost vor einem liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon zu Beginn unterstreicht der Film seinen Indepent-Charakter durch seine Darstellung im klassischen 4:3 Format. Zudem ist der Titel gespickt mit kleinen Seitenhieben und Ausstattungsmerkmalen, die nicht jedem Betrachter sofort ins Auge springen und Filmfreunden leichtes Schmunzeln abringen.<\/p>\n\n\n\n<p>An und f\u00fcr sich ist die Handlung aufgrund ihrer Unberechenbarkeit sehr interessant, aber die langen Dialoge erfordern durchaus Durchhalteverm\u00f6gen. Es f\u00e4llt manchmal schwer, sich pers\u00f6nlich nicht durch beispielsweise das Handy ablenken zu lassen &#8211; aber ich hatte immer Angst, wichtige Gespr\u00e4chsfetzen zu verpassen und blieb daher z\u00e4hneknirschend am Ball. <\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6\u00dftenteils bestanden die Konversationen aus Fragen, die sich nicht nur den anderen Personen gegen\u00fcber, sondern auch im Kopf der namenlosen Hauptdarstellerin abspielten. Kurz gefasst, umschreibt der Filmtitel schon den Schwerpunkt der Geschichte, ohne dem Zuschauer richtig Aufschluss \u00fcber den Sinn des Ganzen zu geben. Das Ende irritiert dann vollends.<\/p>\n\n\n\n<p>Charlie Kaufman steht f\u00fcr verr\u00fcckte, anspruchsvolle, aber auch nicht immer gef\u00e4llige Filme &#8211; wie &#8220;Being John Malkovich&#8221; oder &#8220;Vergiss mein nicht!&#8221; und mein Urteil zu &#8220;I&#8217;m Thinking of Ending Things&#8221; ist gespalten. Auf der einen Seite mag ich den Stil, die Darsteller, die Verwirrung &#8211; auf der anderen Seite schrecken mich ellenlange Dialoge vor einem weiteren Schauen ab. Selten hat ein moderner Film eines renommierten Machers so nach Indepent geschmeckt und selten blieb ich bei einem aktuellen Werk so voller Fragen zur\u00fcck. Eigentlich m\u00f6chte ich das Teil lieben, aber irgendwas h\u00e4lt mich davon ab. Falls euch solche Streifen interessieren und ein Netflix-Abo sowieso im Haus ist, schaut ruhig mal rein. Nehmt euch aber die Zeit und bleibt aufmerksam dran &#8211; sonst kann sich die bizarre Wirkung nicht komplett entfalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine junge Dame begleitet ihren neuen Freund zu seinen Eltern. Nach einer langen und anstrengenden Reise stehen sie vor dem Haus seiner Kindheit. Alsbald spielen sich merkw\u00fcrdige Dinge ab und die Zeit spielt hier ein zentrales Thema&#8230; Fazit Anhand des komplizierten Namens und des Regisseurs, h\u00e4tte man sich den Verlauf schon fast im Vorfeld erahnen k\u00f6nnen. Vielleicht nicht in allen Details &#8211; doch zumindest soweit, dass keine leichte und erst recht keine nebens\u00e4chlich betrachtete Kost vor einem liegt. Schon zu Beginn unterstreicht der Film seinen Indepent-Charakter durch seine Darstellung im klassischen 4:3 Format. Zudem ist der Titel gespickt mit kleinen Seitenhieben und Ausstattungsmerkmalen, die nicht jedem Betrachter sofort ins Auge springen und Filmfreunden leichtes Schmunzeln abringen. An und f\u00fcr sich ist die Handlung aufgrund ihrer Unberechenbarkeit sehr interessant, aber die langen Dialoge erfordern durchaus Durchhalteverm\u00f6gen. Es f\u00e4llt manchmal schwer, sich pers\u00f6nlich nicht durch beispielsweise das Handy ablenken zu lassen &#8211; aber ich hatte immer Angst, wichtige Gespr\u00e4chsfetzen zu verpassen und blieb daher z\u00e4hneknirschend am Ball. Gr\u00f6\u00dftenteils bestanden die Konversationen aus Fragen, die sich nicht nur den anderen Personen gegen\u00fcber, sondern auch im Kopf der namenlosen Hauptdarstellerin abspielten. Kurz gefasst, umschreibt der Filmtitel schon den Schwerpunkt der Geschichte, ohne dem Zuschauer richtig Aufschluss \u00fcber den Sinn des Ganzen zu geben. Das Ende irritiert dann vollends. Charlie Kaufman steht f\u00fcr verr\u00fcckte, anspruchsvolle, aber auch nicht immer gef\u00e4llige Filme &#8211; wie &#8220;Being John Malkovich&#8221; oder &#8220;Vergiss mein nicht!&#8221; und mein Urteil zu &#8220;I&#8217;m Thinking of Ending Things&#8221; ist gespalten. Auf der einen Seite mag ich den Stil, die Darsteller, die Verwirrung &#8211; auf der anderen Seite schrecken mich ellenlange Dialoge vor einem weiteren Schauen ab. Selten hat ein moderner Film eines renommierten Machers so nach Indepent geschmeckt und selten blieb ich bei einem aktuellen Werk so voller Fragen zur\u00fcck. Eigentlich m\u00f6chte ich das Teil lieben, aber irgendwas h\u00e4lt mich davon ab. Falls euch solche Streifen interessieren und ein Netflix-Abo sowieso im Haus ist, schaut ruhig mal rein. 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