{"id":4267,"date":"2020-09-22T08:46:10","date_gmt":"2020-09-22T08:46:10","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=4267"},"modified":"2020-09-22T08:46:10","modified_gmt":"2020-09-22T08:46:10","slug":"the-devil-all-the-time-das-handwerk-des-teufels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=4267","title":{"rendered":"The Devil All the Time &#8211; Das Handwerk des Teufels"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Grausamkeiten des Zweiten Krieges will Willard Russel nur eine Frau finden und ihn Frieden mit ihr im ruhigen Hinterland leben. Seine Fr\u00f6mmigkeit wird ihm jedoch zum Verh\u00e4ngnis, als seine Gattin am Krebs erkrankt und letztlich daran verstirbt. Seine Handlungen pr\u00e4gen den gemeinsamen Sohn &#8211; der auch Jahre nach den Ereignissen nicht mit den damaligen Eindr\u00fccken zurechtkommt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wieder keine leichte Kost, die Netflix uns hier serviert. Wer &#8220;The Devil All the Time&#8221; mit Aufmerksamkeit verfolgt, bekommt in meinen Augen allerdings einen der besten und spannendsten Filme des Jahres abgeliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders seine Erz\u00e4hlweise erfordert besagte Aufmerksamkeit und vielleicht auch etwas Kombinationsgabe. Der Film springt ein wenig in den Epochen umher und greift immer wieder auf bereits am Rande erw\u00e4hnte Figuren zur\u00fcck. \u00dcberwiegend ist er schon chronologisch, am Anfang jedoch gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, da man noch nicht mit allen Charakteren vertraut ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl es ein paar blutige Szenen gab, sind reine Actionfreunde fehl am Platz. Die Handlung geht \u00fcberwiegend ruhig und fast schon gem\u00e4chlich zur Sache &#8211; wobei des gl\u00fccklicherweise nie langweilig wird und die hohe Spannungskurve durchwegs gehalten wird. Man nimmt sich Zeit viele Dinge zu beleuchten, ohne dabei allzuviel zu kommentieren. Die Bilder sprechen eine starke Sprache und der unbehagliche Grundton erledigt den Rest.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich lebt der Streifen ebenfalls von seinen grandiosen Darstellern, insbesondere Tom Holland &#8211; der unerwartet charismatisch daherkommt und seinen krasse Kostprobe seines Talents abliefert. Seine jugendliche Art passt unerwartet gut zum Szenario und Leistungstechnisch w\u00e4chst er \u00fcber sich hinaus. Er stellt s\u00e4mtliche eingesessene Kollegen (einschlie\u00dflich des ebenfalls sehr spa\u00dfigen Robert Pattinson) in den Schatten und empfiehlt sich locker f\u00fcr weitere Auftritte dieser Gattung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8220;The Devil All the Time&#8221; liefert Regisseur Ant\u00f4nio Campos eine runde Sache ab. Der geeignete Zuschauer ist dank bizarrer Atmosph\u00e4re ab der ersten Sekunde gefesselt und folgt \u00fcberragenden Darstellern trotz leichter \u00dcberl\u00e4nge bis zum bitteren Ende. Alle Puzzleteile greifen geschmeidig ineinander und sch\u00f6n gezeichneten Figuren verliehen dem Werk beachtliche Tiefe. F\u00fcr mich schon jetzt eines der Highlights in diesem Jahr &#8211; und ein weiterer Grund f\u00fcr ein Abo beim Streaminganbieter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>9\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach den Grausamkeiten des Zweiten Krieges will Willard Russel nur eine Frau finden und ihn Frieden mit ihr im ruhigen Hinterland leben. Seine Fr\u00f6mmigkeit wird ihm jedoch zum Verh\u00e4ngnis, als seine Gattin am Krebs erkrankt und letztlich daran verstirbt. Seine Handlungen pr\u00e4gen den gemeinsamen Sohn &#8211; der auch Jahre nach den Ereignissen nicht mit den damaligen Eindr\u00fccken zurechtkommt&#8230; Fazit Wieder keine leichte Kost, die Netflix uns hier serviert. Wer &#8220;The Devil All the Time&#8221; mit Aufmerksamkeit verfolgt, bekommt in meinen Augen allerdings einen der besten und spannendsten Filme des Jahres abgeliefert. Besonders seine Erz\u00e4hlweise erfordert besagte Aufmerksamkeit und vielleicht auch etwas Kombinationsgabe. Der Film springt ein wenig in den Epochen umher und greift immer wieder auf bereits am Rande erw\u00e4hnte Figuren zur\u00fcck. \u00dcberwiegend ist er schon chronologisch, am Anfang jedoch gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, da man noch nicht mit allen Charakteren vertraut ist. Obwohl es ein paar blutige Szenen gab, sind reine Actionfreunde fehl am Platz. Die Handlung geht \u00fcberwiegend ruhig und fast schon gem\u00e4chlich zur Sache &#8211; wobei des gl\u00fccklicherweise nie langweilig wird und die hohe Spannungskurve durchwegs gehalten wird. Man nimmt sich Zeit viele Dinge zu beleuchten, ohne dabei allzuviel zu kommentieren. Die Bilder sprechen eine starke Sprache und der unbehagliche Grundton erledigt den Rest. Nat\u00fcrlich lebt der Streifen ebenfalls von seinen grandiosen Darstellern, insbesondere Tom Holland &#8211; der unerwartet charismatisch daherkommt und seinen krasse Kostprobe seines Talents abliefert. Seine jugendliche Art passt unerwartet gut zum Szenario und Leistungstechnisch w\u00e4chst er \u00fcber sich hinaus. Er stellt s\u00e4mtliche eingesessene Kollegen (einschlie\u00dflich des ebenfalls sehr spa\u00dfigen Robert Pattinson) in den Schatten und empfiehlt sich locker f\u00fcr weitere Auftritte dieser Gattung. Mit &#8220;The Devil All the Time&#8221; liefert Regisseur Ant\u00f4nio Campos eine runde Sache ab. Der geeignete Zuschauer ist dank bizarrer Atmosph\u00e4re ab der ersten Sekunde gefesselt und folgt \u00fcberragenden Darstellern trotz leichter \u00dcberl\u00e4nge bis zum bitteren Ende. Alle Puzzleteile greifen geschmeidig ineinander und sch\u00f6n gezeichneten Figuren verliehen dem Werk beachtliche Tiefe. 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