{"id":4348,"date":"2020-09-23T13:43:47","date_gmt":"2020-09-23T13:43:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=4348"},"modified":"2020-09-23T13:43:47","modified_gmt":"2020-09-23T13:43:47","slug":"zum-toeten-freigegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=4348","title":{"rendered":"Zum T\u00f6ten freigegeben"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>John hat genug von seiner gef\u00e4hrlichen Untercover-T\u00e4tigkeit bei der Polizei und beschlie\u00dft einen ruhigen Lebensabend bei seiner Schwester und deren Tochter zu verbringen. Vieles hat sich jedoch in der Gegend ge\u00e4ndert, vor allem was den Handel mit Drogen betrifft. Zun\u00e4chst versucht er beide Augen zuzudr\u00fccken und die Pension zu genie\u00dfen, doch schon bald wird die Sache mit den Dealern sehr pers\u00f6nlich&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den zweiten der hierin k\u00fcrzester Zeit besprochenen Seagal-Filmen kenne ich noch aus meiner Jugend und die guten Erinnerungen daran haben ich nach der gestrigen Sichtung gl\u00fccklicherweise vollends best\u00e4tigen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte ist erwartungsgem\u00e4\u00df nicht der Rede wert und versucht nur irgendwie einen Rahmen f\u00fcr die actionreichen Ereignisse zu bieten. Die Figuren erneut schablonenhaft und teils schon grenzwertig gezeichnet, bekommen hier allerdings auch keinen Abzug in der B-Note. Alles riecht und schmeckt nach den goldenen 90igern und so kleine Makel am Rande tr\u00fcben nicht das Sehvergn\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Action gibt es reichlich. Dazwischen immer mal wieder ruhigere Momente, die sich gr\u00f6\u00dftenteils mit der Vorbereitung zur n\u00e4chsten Schlacht besch\u00e4ftigen. Der Erz\u00e4hlfluss ist jederzeit musterg\u00fcltig und l\u00e4sst keine Langeweile aufkommen. Die Gefechte sind kurzweilig, hart und schn\u00f6rkelos. Selbst das Finale zieht sich nicht unn\u00f6tig in die L\u00e4nge und mit den Antagonisten wird ohne gro\u00dfe Worte kurzer Prozess gemacht. Keine unn\u00f6tigen Konversationen, keine unn\u00f6tigen Schleifen in der Handlung. Vorhersehbar, dennoch extrem launig und ohne Schnickschnack inszeniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Steven Sega zeigt sich in seiner Topform und somit wesentlich agiler als in seinen aktuelleren Werken. Er stand auf dem H\u00f6hepunkt seines Schaffens, gef\u00e4llt erneut mit markigen Spr\u00fcchen, cooler Mine und dem eiskalten Zerlegen seiner Gegner &#8211; Samurai-Schwert inklusive.<\/p>\n\n\n\n<p>Schaut man einmal \u00fcber die fragw\u00fcrdige Gestaltung der Antagonisten aus Jamaika hinweg, gl\u00e4nzt &#8220;Zum T\u00f6ten freigegeben&#8221; in allen Tugenden des Actionfilms. Ein Seagal in seinen besten Jahren, gro\u00dfartige Nebenfiguren, herausragendes Gekloppe und Abarbeitung aller g\u00e4ngigen Klischees. Hier passt von Anfang bis zum Ende einfach alles zusammen und Genrefreunde schnalzen mit der Zunge. F\u00fcr mich neben &#8220;Alarmstufe Rot&#8221; sicherlich einer der besten Filme des grimmigen Haudegens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: 20th Century Fox<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt John hat genug von seiner gef\u00e4hrlichen Untercover-T\u00e4tigkeit bei der Polizei und beschlie\u00dft einen ruhigen Lebensabend bei seiner Schwester und deren Tochter zu verbringen. Vieles hat sich jedoch in der Gegend ge\u00e4ndert, vor allem was den Handel mit Drogen betrifft. Zun\u00e4chst versucht er beide Augen zuzudr\u00fccken und die Pension zu genie\u00dfen, doch schon bald wird die Sache mit den Dealern sehr pers\u00f6nlich&#8230; Fazit Den zweiten der hierin k\u00fcrzester Zeit besprochenen Seagal-Filmen kenne ich noch aus meiner Jugend und die guten Erinnerungen daran haben ich nach der gestrigen Sichtung gl\u00fccklicherweise vollends best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Die Geschichte ist erwartungsgem\u00e4\u00df nicht der Rede wert und versucht nur irgendwie einen Rahmen f\u00fcr die actionreichen Ereignisse zu bieten. Die Figuren erneut schablonenhaft und teils schon grenzwertig gezeichnet, bekommen hier allerdings auch keinen Abzug in der B-Note. Alles riecht und schmeckt nach den goldenen 90igern und so kleine Makel am Rande tr\u00fcben nicht das Sehvergn\u00fcgen. Action gibt es reichlich. Dazwischen immer mal wieder ruhigere Momente, die sich gr\u00f6\u00dftenteils mit der Vorbereitung zur n\u00e4chsten Schlacht besch\u00e4ftigen. Der Erz\u00e4hlfluss ist jederzeit musterg\u00fcltig und l\u00e4sst keine Langeweile aufkommen. Die Gefechte sind kurzweilig, hart und schn\u00f6rkelos. Selbst das Finale zieht sich nicht unn\u00f6tig in die L\u00e4nge und mit den Antagonisten wird ohne gro\u00dfe Worte kurzer Prozess gemacht. Keine unn\u00f6tigen Konversationen, keine unn\u00f6tigen Schleifen in der Handlung. Vorhersehbar, dennoch extrem launig und ohne Schnickschnack inszeniert. Steven Sega zeigt sich in seiner Topform und somit wesentlich agiler als in seinen aktuelleren Werken. Er stand auf dem H\u00f6hepunkt seines Schaffens, gef\u00e4llt erneut mit markigen Spr\u00fcchen, cooler Mine und dem eiskalten Zerlegen seiner Gegner &#8211; Samurai-Schwert inklusive. Schaut man einmal \u00fcber die fragw\u00fcrdige Gestaltung der Antagonisten aus Jamaika hinweg, gl\u00e4nzt &#8220;Zum T\u00f6ten freigegeben&#8221; in allen Tugenden des Actionfilms. Ein Seagal in seinen besten Jahren, gro\u00dfartige Nebenfiguren, herausragendes Gekloppe und Abarbeitung aller g\u00e4ngigen Klischees. Hier passt von Anfang bis zum Ende einfach alles zusammen und Genrefreunde schnalzen mit der Zunge. 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