{"id":4390,"date":"2020-09-26T15:02:42","date_gmt":"2020-09-26T15:02:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=4390"},"modified":"2020-09-26T15:02:42","modified_gmt":"2020-09-26T15:02:42","slug":"sniper-special-ops","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=4390","title":{"rendered":"Sniper &#8211; Special Ops"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit seiner Eliteeinheit muss Sniper Jake Chandler\u00a0einen Politiker aus den H\u00e4nden von afghanischen Rebellen befreien. Zun\u00e4chst scheint alles glatt zu laufen, doch dann bemerken die Soldaten den Hinterhalt und einige Ungereimtheiten bei ihrer Mission&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch immer bin ich mit der Sichtung meiner vom Flohmarkt erworbenen Segal-Sammlung besch\u00e4ftigt und am gestrigen Abend war &#8220;Sniper &#8211; Special Ops&#8221; an der Reihe. Nach dem Klassiker &#8220;Zum T\u00f6ten freigeben&#8221; ein Unterschied, wie Tag und Nacht &#8211; nicht nur, was die Optik des Hauptprotagonisten betrifft&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sei gesagt, dass Seagal war als Hauptdarsteller gepriesen wird und prominent auf dem Cover platziert wurde, seine Screentime jedoch recht \u00fcberschaubar ausfiel. Erneut mimt er nat\u00fcrlich den coolen Haudegen, der hier aber sichtlich an Kilos zugenommen hat und leider unfreiwillig komisch in seinem Dress wirkt. Das nimmt den Titel ordentlich an Charme &#8211; und diesen h\u00e4tte die billig gemachte Inszenierung dringend n\u00f6tig gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite hat der Film eine hochwertige, geleckte Optik &#8211; doch auf der anderen Seite wirkt alles zu k\u00fchl und irgendwie zweitklassig. Als habe man vermehrt auf hochaufl\u00f6sende Actioncams oder Handys gesetzt und sich eher an YouTube-Videos, statt echter Filmoptik orientiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung passt auf einen Bierdeckel und ist nicht der Rede wert. Nat\u00fcrlich riecht alles nach einem Hinterhalt und schnell wird klar, wie der Hase l\u00e4uft bzw. wer hier ein falsches Spiel treibt. Dutzende Male gesehen und etliche Male wenigstens etwas interessanter umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders nervig sind mir die h\u00e4ufigen, lauten Feuergefechte aufgesto\u00dfen. Versteht mich nicht falsch, im Grunde mag ich ja Actionfilme mit tollen Schusswechseln &#8211; aber hier war es zu viel des Guten. Die Knarren wirkten wie Spielzeug, die H\u00e4userk\u00e4mpfe waren langweilig inszeniert und das st\u00e4ndige Knallen zwang zum regulieren der Lautst\u00e4rke. Alles war unkoordiniert laut und deshalb unangenehm anstrengend gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen eine schwache Story h\u00e4tte ich bei einem Seagal \u00fcberhaupt nichts einzuwenden, bei einer dilettantischen Umsetzung schon. Mit diesem Trash ist der Meister weit von seinen Glanzzeiten entfernt und wirkt bei einem in allen Belangen bestenfalls durchschnittlichen Titel mit. F\u00fcr beinharte Fans evtl. g\u00fcnstig einen Blick wert &#8211; allen anderen sei der Griff zu seinen Knallern ala &#8220;Alarmstufe Rot&#8221; oder &#8220;Zum T\u00f6ten freigegeben&#8221; empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>4,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Eurovideo Medien GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Gemeinsam mit seiner Eliteeinheit muss Sniper Jake Chandler\u00a0einen Politiker aus den H\u00e4nden von afghanischen Rebellen befreien. Zun\u00e4chst scheint alles glatt zu laufen, doch dann bemerken die Soldaten den Hinterhalt und einige Ungereimtheiten bei ihrer Mission&#8230; Fazit Noch immer bin ich mit der Sichtung meiner vom Flohmarkt erworbenen Segal-Sammlung besch\u00e4ftigt und am gestrigen Abend war &#8220;Sniper &#8211; Special Ops&#8221; an der Reihe. Nach dem Klassiker &#8220;Zum T\u00f6ten freigeben&#8221; ein Unterschied, wie Tag und Nacht &#8211; nicht nur, was die Optik des Hauptprotagonisten betrifft&#8230; Zun\u00e4chst sei gesagt, dass Seagal war als Hauptdarsteller gepriesen wird und prominent auf dem Cover platziert wurde, seine Screentime jedoch recht \u00fcberschaubar ausfiel. Erneut mimt er nat\u00fcrlich den coolen Haudegen, der hier aber sichtlich an Kilos zugenommen hat und leider unfreiwillig komisch in seinem Dress wirkt. Das nimmt den Titel ordentlich an Charme &#8211; und diesen h\u00e4tte die billig gemachte Inszenierung dringend n\u00f6tig gehabt. Auf der einen Seite hat der Film eine hochwertige, geleckte Optik &#8211; doch auf der anderen Seite wirkt alles zu k\u00fchl und irgendwie zweitklassig. Als habe man vermehrt auf hochaufl\u00f6sende Actioncams oder Handys gesetzt und sich eher an YouTube-Videos, statt echter Filmoptik orientiert. Die Handlung passt auf einen Bierdeckel und ist nicht der Rede wert. Nat\u00fcrlich riecht alles nach einem Hinterhalt und schnell wird klar, wie der Hase l\u00e4uft bzw. wer hier ein falsches Spiel treibt. Dutzende Male gesehen und etliche Male wenigstens etwas interessanter umgesetzt. Besonders nervig sind mir die h\u00e4ufigen, lauten Feuergefechte aufgesto\u00dfen. Versteht mich nicht falsch, im Grunde mag ich ja Actionfilme mit tollen Schusswechseln &#8211; aber hier war es zu viel des Guten. Die Knarren wirkten wie Spielzeug, die H\u00e4userk\u00e4mpfe waren langweilig inszeniert und das st\u00e4ndige Knallen zwang zum regulieren der Lautst\u00e4rke. Alles war unkoordiniert laut und deshalb unangenehm anstrengend gemacht. Gegen eine schwache Story h\u00e4tte ich bei einem Seagal \u00fcberhaupt nichts einzuwenden, bei einer dilettantischen Umsetzung schon. Mit diesem Trash ist der Meister weit von seinen Glanzzeiten entfernt und wirkt bei einem in allen Belangen bestenfalls durchschnittlichen Titel mit. F\u00fcr beinharte Fans evtl. g\u00fcnstig einen Blick wert &#8211; allen anderen sei der Griff zu seinen Knallern ala &#8220;Alarmstufe Rot&#8221; oder &#8220;Zum T\u00f6ten freigegeben&#8221; empfohlen. 4,5\/10 Fotocopyright: Eurovideo Medien GmbH<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4391,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[42,11,54],"class_list":["post-4390","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-action","tag-besprechung","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4390"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4400,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4390\/revisions\/4400"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}