{"id":4463,"date":"2020-09-28T09:48:48","date_gmt":"2020-09-28T09:48:48","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=4463"},"modified":"2020-09-28T09:48:48","modified_gmt":"2020-09-28T09:48:48","slug":"exit-wounds-die-copjaeger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=4463","title":{"rendered":"Exit Wounds &#8211; Die Copj\u00e4ger"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach seiner Degradierung fristet Orin Boyd sein Dasein als einfacher Stra\u00dfenpolizist mit eher langweiligen Alltag. Seine Sp\u00fcrnase hat ihn allerdings noch nie im Stich gelassen und bereits nach kurzer Zeit auf der Stra\u00dfe platzt er in das Gesch\u00e4ft eines m\u00e4chtigen Drogendealers hinein&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich gebe zu, dass meine Besprechungen in letzter Zeit etwas Steven Seagal-lastig geworden sind &#8211; was dem Kauf eines gro\u00dfen Blu-Ray Paketes auf dem Flohmarkt zu verdanken ist. Mit &#8220;Exit Wounds&#8221; war am gestrigen Abend einer der &#8211; meiner Meinung nach &#8211; letzten gro\u00dfen Werke am Altmeister an der Reihe, noch bevor er endg\u00fcltig in den Videothekenmarkt abdriftete.<\/p>\n\n\n\n<p>Es klingt wieder etwas klischeehaft, aber in gewisser Weise ist der Titel wieder ein Kind seiner Zeit. Outfits, Charaktere und der Humor sprechen klar f\u00fcr sein Erscheinungsjahr (2001) und w\u00fcrden auch noch prima in die 90iger hinein passen. Das sorgt f\u00fcr ein charmantes Flair, welches die handwerklich gut gemachte Action noch einmal deutlich unterstreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier setzt man auf klassische Inszenierung, statt dem gro\u00dfartigen Gebrauch von Computern &#8211; was zu dieser Zeit schon recht aktuell gewesen w\u00e4re. Der Genrefan f\u00fchlt sich sofort wohl &#8211; was nicht nur an einem Seagal liegt, der sich optisch kaum ver\u00e4ndert hat und immerhin noch ziemlich fit daher kommt. Vieles erinnert an seine gro\u00dfen Werke und zeigt zudem deutliche Parallelen zu &#8220;Romeo must die&#8221; oder &#8220;Born 2 Die&#8221;, welche ebenfalls vom selben Regisseur (Andrzej Bartkowiak) stammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte ist ebenfalls ein Kind seiner Zeit und integriert auf zaghafte Weise die M\u00f6glichkeiten des neuartigen Internets. Abgesehen davon geht es eher konservativ, actionreich und wenig Innovativ zur Sache. Alles l\u00e4uft nach bew\u00e4hrtem Muster und ist dabei wenigstens \u00fcberwiegend sehr kurzweilig gemacht. Es gibt richtig viele Schusswechsel und die flachen, zuweilen d\u00e4mlichen Dialoge dazwischen sind rein zum Durchatmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch und vor allem Actionm\u00e4\u00dfig superb in Szene gesetzt, inhaltlich schwach und stellenweise etwas naiv. &#8220;Exit Wounds&#8221; war einer der letzten richtig gro\u00dfen Seagal-Filme und erf\u00fcllt seine Auftrag als krachende Unterhaltung mit hohem Spa\u00dffaktor mit Bravur. Genrefreunde bekommen einen richtig guten Vertreter und st\u00f6ren sich dabei nicht an sichtbaren Ungereimtheiten. F\u00fcr mich jedenfalls eine kurzweilige Angelegenheit, die schnell vergessen ist &#8211; aber immer mal wieder im Player landet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach seiner Degradierung fristet Orin Boyd sein Dasein als einfacher Stra\u00dfenpolizist mit eher langweiligen Alltag. Seine Sp\u00fcrnase hat ihn allerdings noch nie im Stich gelassen und bereits nach kurzer Zeit auf der Stra\u00dfe platzt er in das Gesch\u00e4ft eines m\u00e4chtigen Drogendealers hinein&#8230; Fazit Ich gebe zu, dass meine Besprechungen in letzter Zeit etwas Steven Seagal-lastig geworden sind &#8211; was dem Kauf eines gro\u00dfen Blu-Ray Paketes auf dem Flohmarkt zu verdanken ist. Mit &#8220;Exit Wounds&#8221; war am gestrigen Abend einer der &#8211; meiner Meinung nach &#8211; letzten gro\u00dfen Werke am Altmeister an der Reihe, noch bevor er endg\u00fcltig in den Videothekenmarkt abdriftete. Es klingt wieder etwas klischeehaft, aber in gewisser Weise ist der Titel wieder ein Kind seiner Zeit. Outfits, Charaktere und der Humor sprechen klar f\u00fcr sein Erscheinungsjahr (2001) und w\u00fcrden auch noch prima in die 90iger hinein passen. Das sorgt f\u00fcr ein charmantes Flair, welches die handwerklich gut gemachte Action noch einmal deutlich unterstreicht. Auch hier setzt man auf klassische Inszenierung, statt dem gro\u00dfartigen Gebrauch von Computern &#8211; was zu dieser Zeit schon recht aktuell gewesen w\u00e4re. Der Genrefan f\u00fchlt sich sofort wohl &#8211; was nicht nur an einem Seagal liegt, der sich optisch kaum ver\u00e4ndert hat und immerhin noch ziemlich fit daher kommt. Vieles erinnert an seine gro\u00dfen Werke und zeigt zudem deutliche Parallelen zu &#8220;Romeo must die&#8221; oder &#8220;Born 2 Die&#8221;, welche ebenfalls vom selben Regisseur (Andrzej Bartkowiak) stammen. Die Geschichte ist ebenfalls ein Kind seiner Zeit und integriert auf zaghafte Weise die M\u00f6glichkeiten des neuartigen Internets. Abgesehen davon geht es eher konservativ, actionreich und wenig Innovativ zur Sache. Alles l\u00e4uft nach bew\u00e4hrtem Muster und ist dabei wenigstens \u00fcberwiegend sehr kurzweilig gemacht. Es gibt richtig viele Schusswechsel und die flachen, zuweilen d\u00e4mlichen Dialoge dazwischen sind rein zum Durchatmen. Technisch und vor allem Actionm\u00e4\u00dfig superb in Szene gesetzt, inhaltlich schwach und stellenweise etwas naiv. &#8220;Exit Wounds&#8221; war einer der letzten richtig gro\u00dfen Seagal-Filme und erf\u00fcllt seine Auftrag als krachende Unterhaltung mit hohem Spa\u00dffaktor mit Bravur. Genrefreunde bekommen einen richtig guten Vertreter und st\u00f6ren sich dabei nicht an sichtbaren Ungereimtheiten. 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