{"id":4792,"date":"2020-10-09T14:01:35","date_gmt":"2020-10-09T14:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=4792"},"modified":"2020-10-09T14:01:35","modified_gmt":"2020-10-09T14:01:35","slug":"koenigin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=4792","title":{"rendered":"K\u00f6nigin"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Beziehung von Anne und Peter l\u00e4uft weitestgehend harmonisch und unaufgeregt ab, bis eines Tages der 16j\u00e4hrige Gustav\u00a0vor der T\u00fcre steht. Gustav\u00a0ist Peters Sohn aus vorheriger Beziehung und vom Umgang her nicht ganz unkompliziert. Er m\u00f6chte fortan lieber bei den Beiden leben und insbesondere Anne f\u00fchlt sich zum neuen Sch\u00fctzling auf seltsame Weise hingezogen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vermutlich noch immer ein kleines Tabu-Thema, dass die Schweden hier aufgegriffen haben &#8211; und mal sinnlich, mal verst\u00f6rend in Szene gesetzt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aff\u00e4re mit dem minderj\u00e4hrigen Gustav wurde dabei so gef\u00fchlvoll, wie verst\u00e4ndlich in Szene gesetzt, die davon ausgehenden Konsequenzen hingegen nur bedingt. Anne merkt, dass sie einen Fehler gemacht hat und geht das Nachspiel mit leidlich nachvollziehbaren Methoden an. Es ist allerdings interessant, wie sich die Handlung ab dem unabdingbaren Bruch entwickelt und die Spannungskurve erh\u00f6ht sich &#8211; besonders gegen\u00fcber der ersten Filmstunde &#8211; enorm.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen entwickelt sich n\u00e4mlich etwas schleppend. Anf\u00e4nglich lernen wir zwar beschaulich die Figuren kennen, dennoch kommt alles nicht so recht in Fahrt. Erst mit Auftritt des neuen Bewohners entwickelt sich ein kleines Kammerspiel und das Szenario macht &#8211; nicht nur dank einiger expliziter Einblicke &#8211; endlich ein Schritt nach Vorn. Ab einem gewissen Punkt m\u00f6chte man schlie\u00dflich erfahren, wie sich die Dinge weiterentwickeln und wie wohl das entsprechende Final hierzu ausschauen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich kann der Plot nur mit guten Schauspielern funktionieren &#8211; und genau hier habe ich nichts zu bem\u00e4ngeln. Alle Beteiligten machten Ihre Sache hervorragend und gaben keine Grund zur Klage. Im Fokus stand selbstverst\u00e4ndlich Trine Dyrholm, die aufmerksamen Zuschauern eventuell schon aus anderen Werken (u. A. &#8220;In einer besseren Welt&#8221;) bekannt ist und hier eine schonungslose Leistung abliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Grunde eher ruhig, dann wieder stellenweise sehr Dialoglastig und trotz spannender Wendungen mit leichten L\u00e4ngen. &#8220;K\u00f6nigin&#8221; l\u00e4sst dem Zuschauer eher zum Voyeur, statt Identifikationsfigur werden und teilt sicherlich nicht jede Einstellung zum Thema oder gew\u00fcnschtem Verlauf. Ich fand den Film insgesamt interessant und &#8220;mal was andres&#8221;, aber nicht vollends \u00fcberzeugend. Die Sichtung habe ich nicht bereut, in der Sammlung ben\u00f6tige ich ihn aber nicht. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: EuroVideo Medien GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Beziehung von Anne und Peter l\u00e4uft weitestgehend harmonisch und unaufgeregt ab, bis eines Tages der 16j\u00e4hrige Gustav\u00a0vor der T\u00fcre steht. Gustav\u00a0ist Peters Sohn aus vorheriger Beziehung und vom Umgang her nicht ganz unkompliziert. Er m\u00f6chte fortan lieber bei den Beiden leben und insbesondere Anne f\u00fchlt sich zum neuen Sch\u00fctzling auf seltsame Weise hingezogen&#8230; Fazit Vermutlich noch immer ein kleines Tabu-Thema, dass die Schweden hier aufgegriffen haben &#8211; und mal sinnlich, mal verst\u00f6rend in Szene gesetzt haben. Die Aff\u00e4re mit dem minderj\u00e4hrigen Gustav wurde dabei so gef\u00fchlvoll, wie verst\u00e4ndlich in Szene gesetzt, die davon ausgehenden Konsequenzen hingegen nur bedingt. Anne merkt, dass sie einen Fehler gemacht hat und geht das Nachspiel mit leidlich nachvollziehbaren Methoden an. Es ist allerdings interessant, wie sich die Handlung ab dem unabdingbaren Bruch entwickelt und die Spannungskurve erh\u00f6ht sich &#8211; besonders gegen\u00fcber der ersten Filmstunde &#8211; enorm. Der Streifen entwickelt sich n\u00e4mlich etwas schleppend. Anf\u00e4nglich lernen wir zwar beschaulich die Figuren kennen, dennoch kommt alles nicht so recht in Fahrt. Erst mit Auftritt des neuen Bewohners entwickelt sich ein kleines Kammerspiel und das Szenario macht &#8211; nicht nur dank einiger expliziter Einblicke &#8211; endlich ein Schritt nach Vorn. Ab einem gewissen Punkt m\u00f6chte man schlie\u00dflich erfahren, wie sich die Dinge weiterentwickeln und wie wohl das entsprechende Final hierzu ausschauen wird. Nat\u00fcrlich kann der Plot nur mit guten Schauspielern funktionieren &#8211; und genau hier habe ich nichts zu bem\u00e4ngeln. Alle Beteiligten machten Ihre Sache hervorragend und gaben keine Grund zur Klage. Im Fokus stand selbstverst\u00e4ndlich Trine Dyrholm, die aufmerksamen Zuschauern eventuell schon aus anderen Werken (u. A. &#8220;In einer besseren Welt&#8221;) bekannt ist und hier eine schonungslose Leistung abliefert. Im Grunde eher ruhig, dann wieder stellenweise sehr Dialoglastig und trotz spannender Wendungen mit leichten L\u00e4ngen. &#8220;K\u00f6nigin&#8221; l\u00e4sst dem Zuschauer eher zum Voyeur, statt Identifikationsfigur werden und teilt sicherlich nicht jede Einstellung zum Thema oder gew\u00fcnschtem Verlauf. Ich fand den Film insgesamt interessant und &#8220;mal was andres&#8221;, aber nicht vollends \u00fcberzeugend. 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