{"id":4973,"date":"2020-10-15T12:31:19","date_gmt":"2020-10-15T12:31:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=4973"},"modified":"2020-10-15T12:31:19","modified_gmt":"2020-10-15T12:31:19","slug":"space-cowboys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=4973","title":{"rendered":"Space Cowboys"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die NASA hat ein kleines Problem. Ein russischer Satellit droht auf die Erde zu st\u00fcrzen und Niemand kennt sich mit der stark veralteten Technik zur Steuerung des selbigen aus. Aus purer Verzweiflung wird eine alte Crew zusammengetrommelt &#8211; die, sofern es ihre Gesundheit \u00fcberhaupt noch zul\u00e4sst &#8211; die Chance f\u00fcr ihren Ausflug ins Weltall endlich bekommen sollte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um die Jahrtausendwende waren Filme mit dem All oder zumindest rund um Meteoriten (&#8220;Armageddon \u2013 Das j\u00fcngste Gericht&#8221;, &#8220;Deep Impact&#8221;, etc.) ziemlich angesagt und mit &#8220;Space Cowboys&#8221; schlug Regisseur und Darsteller Client Eastwood in eine \u00e4hnliche Kerbe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich muss zugegeben, dass mich der Titel bei Ver\u00f6ffentlichung gar nicht gro\u00dfartig interessierte und ich ihm erst Jahre sp\u00e4ter (als Beigabe zum HD-DVD-Player) eine Chance gegeben habe &#8211; und mich am gestrigen Abend spontan noch einmal von ihm unterhalten lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hoher Unterhaltungsfaktor ist jedenfalls gegeben &#8211; schiebt man einmal die bem\u00fchte Handlung und ein paar unglaubw\u00fcrdigere Elemente zur Seite. Wir bekommen in erster Linie ein Event, dass von seinen gut aufgelegten Altstars lebt und in seinen besten Momenten m\u00e4chtig Stimmung in die Bude bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chemie der Figuren untereinander hat prima gepasst und die Beteiligten hatten sichtlich Freude an der Arbeit. Nat\u00fcrlich sticht Eastwood am ehesten heraus, doch die meisten Gags von Tommy Lee Jones, Donald Sutherland oder James Garner z\u00fcndeten ebenso. Die verk\u00f6rperten Charaktere lie\u00dfen sich irgendwie gut auf ihre realen Pers\u00f6nlichkeiten \u00fcbertragen und man sp\u00fcrt, dass ihnen die Rollen wohl auf den Leib geschrieben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dramaturgisch hat mich &#8220;Space Cowboys&#8221; leider ein wenig entt\u00e4uscht. Das Script bot keine \u00fcberraschenden Wendungen und lief locker-seicht nach erwartetem Muster ab. Zwischenzeitlich gab es einen kleinen Einschnitt beim filmischen Gesundheitszustand eines Protagonisten &#8211; dessen Konsequenz war allerdings direkt total berechenbar und hielt am Ende keine \u00dcberraschung bereit.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch leiste sich der Film keine Bl\u00f6\u00dfe. Die Kameraf\u00fchrung ist sauber, die Bilder farbenfroh und die Schnitte passend zur Besetzung nicht allzu hektisch. Die All-Szenen wirken leicht angestaubt, sind aber noch anschaubar. Der Soundtrack bliebt \u00fcberwiegend sanft im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ernsthaften Beitrag zum Genre sollte man &#8220;Space Cowboys&#8221; wahrlich nicht betrachten. Wir bekommen hier eine prominent besetzte Kom\u00f6die, die sich die Raumfahrt lediglich als mehr oder weniger beliebigen Rahmen ausgesucht hat. Es macht trotzdem unglaublich viel Spa\u00df den alten Herren zuzuschauen, aber manch kleinere L\u00e4nge ist nicht von der Hand zu weisen. Unterm Strich also durchaus sehenswert, aber keineswegs referenzverd\u00e4chtig. Eastwood hat bessere Perlen in seinem Portfolie, doch dieses Werk geht f\u00fcr einen kurzweiligen Abend vollkommen in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die NASA hat ein kleines Problem. Ein russischer Satellit droht auf die Erde zu st\u00fcrzen und Niemand kennt sich mit der stark veralteten Technik zur Steuerung des selbigen aus. Aus purer Verzweiflung wird eine alte Crew zusammengetrommelt &#8211; die, sofern es ihre Gesundheit \u00fcberhaupt noch zul\u00e4sst &#8211; die Chance f\u00fcr ihren Ausflug ins Weltall endlich bekommen sollte&#8230; Fazit Um die Jahrtausendwende waren Filme mit dem All oder zumindest rund um Meteoriten (&#8220;Armageddon \u2013 Das j\u00fcngste Gericht&#8221;, &#8220;Deep Impact&#8221;, etc.) ziemlich angesagt und mit &#8220;Space Cowboys&#8221; schlug Regisseur und Darsteller Client Eastwood in eine \u00e4hnliche Kerbe. Ich muss zugegeben, dass mich der Titel bei Ver\u00f6ffentlichung gar nicht gro\u00dfartig interessierte und ich ihm erst Jahre sp\u00e4ter (als Beigabe zum HD-DVD-Player) eine Chance gegeben habe &#8211; und mich am gestrigen Abend spontan noch einmal von ihm unterhalten lie\u00df. Ein hoher Unterhaltungsfaktor ist jedenfalls gegeben &#8211; schiebt man einmal die bem\u00fchte Handlung und ein paar unglaubw\u00fcrdigere Elemente zur Seite. Wir bekommen in erster Linie ein Event, dass von seinen gut aufgelegten Altstars lebt und in seinen besten Momenten m\u00e4chtig Stimmung in die Bude bringt. Die Chemie der Figuren untereinander hat prima gepasst und die Beteiligten hatten sichtlich Freude an der Arbeit. Nat\u00fcrlich sticht Eastwood am ehesten heraus, doch die meisten Gags von Tommy Lee Jones, Donald Sutherland oder James Garner z\u00fcndeten ebenso. Die verk\u00f6rperten Charaktere lie\u00dfen sich irgendwie gut auf ihre realen Pers\u00f6nlichkeiten \u00fcbertragen und man sp\u00fcrt, dass ihnen die Rollen wohl auf den Leib geschrieben wurden. Dramaturgisch hat mich &#8220;Space Cowboys&#8221; leider ein wenig entt\u00e4uscht. Das Script bot keine \u00fcberraschenden Wendungen und lief locker-seicht nach erwartetem Muster ab. Zwischenzeitlich gab es einen kleinen Einschnitt beim filmischen Gesundheitszustand eines Protagonisten &#8211; dessen Konsequenz war allerdings direkt total berechenbar und hielt am Ende keine \u00dcberraschung bereit. Technisch leiste sich der Film keine Bl\u00f6\u00dfe. Die Kameraf\u00fchrung ist sauber, die Bilder farbenfroh und die Schnitte passend zur Besetzung nicht allzu hektisch. Die All-Szenen wirken leicht angestaubt, sind aber noch anschaubar. Der Soundtrack bliebt \u00fcberwiegend sanft im Hintergrund. Als ernsthaften Beitrag zum Genre sollte man &#8220;Space Cowboys&#8221; wahrlich nicht betrachten. Wir bekommen hier eine prominent besetzte Kom\u00f6die, die sich die Raumfahrt lediglich als mehr oder weniger beliebigen Rahmen ausgesucht hat. Es macht trotzdem unglaublich viel Spa\u00df den alten Herren zuzuschauen, aber manch kleinere L\u00e4nge ist nicht von der Hand zu weisen. Unterm Strich also durchaus sehenswert, aber keineswegs referenzverd\u00e4chtig. 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