{"id":4988,"date":"2020-10-16T13:00:53","date_gmt":"2020-10-16T13:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=4988"},"modified":"2020-10-16T13:00:53","modified_gmt":"2020-10-16T13:00:53","slug":"the-darkness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=4988","title":{"rendered":"The Darkness"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Ausflug in zum Grand Canon ist der kleine Sohn von Familie Taylor nicht wieder zu erkennen. Der Knabe starrt an die W\u00e4nde, spricht von fremden Personen und versucht letztlich das Haus anzuz\u00fcnden. Die Eltern sind ratlos, bis ein Freund die Hinzunahme einer Geisteraustreiberin empfiehlt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist schon etwas ironisch, dass ich wieder von einem effizienten Film mit Kevin Bacon schreibe, nachdem ich vor einigen Tagen \u201eDu h\u00e4ttest gehen sollen\u201c ebenso textlich einleitete. Ganz so effizient ist \u201eThe Darkness\u201c bei genauerer (exakt gesagt, zweiter) Sichtung allerdings nicht &#8211; denn einige Mosaikst\u00fccke passen trotz stimmiger Elemente nicht so recht zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch dieser Titel kommt mit einer \u00fcberschaubaren Anzahl an Schauspielern und Schaupl\u00e4tzen daher, konzentriert seine eingeschr\u00e4nkten Mittel allerdings nicht so sehr wie die Konkurrenz. So pl\u00e4tschert das Geschehen oftmals vor sich hin und garniert den soliden Verlauf mit wenigen, aber extrem vorhersehbaren Gruseleinlagen &#8211; die man allesamt schon mindestens dutzende Male gesehen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film verl\u00e4uft nach bew\u00e4hrtem Schema und klappert fein s\u00e4uberlich die Checkliste von Gruselstreifen dieser Art ab. Alles steigert sich &#8211; wie gewohnt &#8211; bis zum bitteren Finale und mit einem unspektakul\u00e4ren Knall ist dann alles beendet. Sp\u00e4testens hier darf man getrost von vergeudetem Potential sprechen &#8211; denn der Abschluss war selbst f\u00fcr Genreverh\u00e4ltnisse zu simpel, zu schwierig nachvollziehbar und viel zu schwach in Szene gesetzt. Wahrscheinlich war hier das \u00fcberschaubare Budget verbraucht, doch mit etwas mehr Kreativit\u00e4t h\u00e4tten andere Regisseure sicherlich Mehr herausgeholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum finalen Knacks machten die Darsteller soweit eine gute Figur und zeigten ordentliche, aber nie wirklich \u00fcberragende Leistung. Bacon agiert okay, bleibt jedoch weit hinter seinem Talent zur\u00fcck. Die jungen Akteure spielten angemessen, stachen aber auch nicht extrem hervor. Beim \u201eEndkampf\u201c zeigt der Junge endlich mal etwas Mimik, ansonsten war der sturer Blick seiner verwunschenen Rolle geschuldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst ist \u201eThe Darkness\u201c kein schlechter Film, erst recht nicht zum aktuellen Kaufpreis von 1,10 Euro im \u00f6rtlichen EuroShop. Dennoch gibt es streng genommen zu wenig eigene Impulse und damit zu wenig, was ihn letztlich von unz\u00e4hligen Mitstreitern abheben l\u00e4sst. Ein erneut symphatischer Bacon und eine gef\u00e4llige Inszenierung sorgen dennoch f\u00fcr mein Wohlwohlen und von daher f\u00e4llt das Urteil gn\u00e4dig aus. Genrefreunde d\u00fcrfen reinschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Koch Media GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einem Ausflug in zum Grand Canon ist der kleine Sohn von Familie Taylor nicht wieder zu erkennen. Der Knabe starrt an die W\u00e4nde, spricht von fremden Personen und versucht letztlich das Haus anzuz\u00fcnden. Die Eltern sind ratlos, bis ein Freund die Hinzunahme einer Geisteraustreiberin empfiehlt&#8230; Fazit Es ist schon etwas ironisch, dass ich wieder von einem effizienten Film mit Kevin Bacon schreibe, nachdem ich vor einigen Tagen \u201eDu h\u00e4ttest gehen sollen\u201c ebenso textlich einleitete. Ganz so effizient ist \u201eThe Darkness\u201c bei genauerer (exakt gesagt, zweiter) Sichtung allerdings nicht &#8211; denn einige Mosaikst\u00fccke passen trotz stimmiger Elemente nicht so recht zusammen. Auch dieser Titel kommt mit einer \u00fcberschaubaren Anzahl an Schauspielern und Schaupl\u00e4tzen daher, konzentriert seine eingeschr\u00e4nkten Mittel allerdings nicht so sehr wie die Konkurrenz. So pl\u00e4tschert das Geschehen oftmals vor sich hin und garniert den soliden Verlauf mit wenigen, aber extrem vorhersehbaren Gruseleinlagen &#8211; die man allesamt schon mindestens dutzende Male gesehen hat. Der Film verl\u00e4uft nach bew\u00e4hrtem Schema und klappert fein s\u00e4uberlich die Checkliste von Gruselstreifen dieser Art ab. Alles steigert sich &#8211; wie gewohnt &#8211; bis zum bitteren Finale und mit einem unspektakul\u00e4ren Knall ist dann alles beendet. Sp\u00e4testens hier darf man getrost von vergeudetem Potential sprechen &#8211; denn der Abschluss war selbst f\u00fcr Genreverh\u00e4ltnisse zu simpel, zu schwierig nachvollziehbar und viel zu schwach in Szene gesetzt. Wahrscheinlich war hier das \u00fcberschaubare Budget verbraucht, doch mit etwas mehr Kreativit\u00e4t h\u00e4tten andere Regisseure sicherlich Mehr herausgeholt. Bis zum finalen Knacks machten die Darsteller soweit eine gute Figur und zeigten ordentliche, aber nie wirklich \u00fcberragende Leistung. Bacon agiert okay, bleibt jedoch weit hinter seinem Talent zur\u00fcck. Die jungen Akteure spielten angemessen, stachen aber auch nicht extrem hervor. Beim \u201eEndkampf\u201c zeigt der Junge endlich mal etwas Mimik, ansonsten war der sturer Blick seiner verwunschenen Rolle geschuldet. Zusammengefasst ist \u201eThe Darkness\u201c kein schlechter Film, erst recht nicht zum aktuellen Kaufpreis von 1,10 Euro im \u00f6rtlichen EuroShop. Dennoch gibt es streng genommen zu wenig eigene Impulse und damit zu wenig, was ihn letztlich von unz\u00e4hligen Mitstreitern abheben l\u00e4sst. Ein erneut symphatischer Bacon und eine gef\u00e4llige Inszenierung sorgen dennoch f\u00fcr mein Wohlwohlen und von daher f\u00e4llt das Urteil gn\u00e4dig aus. 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