{"id":5345,"date":"2020-10-27T11:18:27","date_gmt":"2020-10-27T11:18:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5345"},"modified":"2020-10-27T11:20:14","modified_gmt":"2020-10-27T11:20:14","slug":"clive-barker-cabal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5345","title":{"rendered":"Clive Barker: Cabal"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geplagt von seltsamen Visionen sucht Boone hilfe beim Psychiater Dr. Decker, dem er vollstes Vertrauen zuspricht. Bei seinen Sitzungen dr\u00e4ngt sich beim Therapeten jedoch ein schlimmer Verdacht auf: er vermutet, dass sein Patient f\u00fcr eine schlimme Mordserie verantwortlich ist und sich nur unter Hypnose an die Greultate erinnern kann&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Einleitende Worte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn sich diese Seite haupts\u00e4chlich auf das Besprechen von Filmen, Serien und mittlerweile auch Videospielen fokusiert hat, m\u00f6chte ich hin und wieder dennoch \u00fcber den Tellerrand blicken und gelegentlich ein paar kleine Worte \u00fcber lohnenswerte B\u00fccher verlieren. Sicherlich bin ich kein erfahrener Literaturkritiker und lese nicht allzu oft, doch gerade das k\u00fcrzlich verschlungene &#8220;Cabal&#8221; eignet sich als gutes Vergleichsobjekt gegen\u00fcber dem grandiosen Film (<a href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5067\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5067\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Link<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung gleicht in weiten Z\u00fcgen der des Films. Es gab kleinere Detailabweichungen, doch im Gro\u00dfen und Ganzen keinerlei komplett andere Passagen oder Figuren. Das Ganze war vergleichsweise einfach und schnell verst\u00e4ndlich geschrieben, erinnerte bei manchen Dialogen fast an ein Drehbuch.Erstaunlich fand ich die Zeichnung der Charaktere, die nahezu alle Fantasien dem Leser \u00fcberliesen. Barker umschreibt die Handlungstr\u00e4ger nur sehr knapp, l\u00e4sst damit viel Raum f\u00fcr eigene Interpretationen von Gesichtern oder allgemeinem Auftreten. Selbst als Filmkenner hatte ich nicht unbedingt die Assozition zu den Darstellern &#8211; so arg ich mich stets darum bem\u00fchte. Zu simpel sind die Akteuere hier umschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit knapp 300 Seiten ist das Werk \u00e4u\u00dferst kompakt und somit in einer \u00fcberschaubaren Zeit lesbar. Die gradlinige Handlung mit wenigen Ebenen lud zum schnellen Schm\u00f6ckern &#8211; ohne gro\u00dfes Hineindenken &#8211; ein und lie\u00df sich gut w\u00e4hrend Bus- und Bahnfahrt in kleine H\u00e4ppchen einteilen.Bei der Geschichte an sich gab es wenig zu Meckern. Die Handlung bleibt spannend ab der ersten Minute und bleibt auch nach dem Abschluss noch eine Weile im Ged\u00e4chtnis zur\u00fcck. Alles ist sehr straight und gut verst\u00e4ndlich niedergeschrieben. Es gab gedanklich keinerlei Verwechslungen bei Figuren oder Ereignissen, mit undurchsichtigen Metaphern wurde ebensowenig gearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch kenne ich keine anderen B\u00fccher des Horrormeisters, doch &#8220;Cabal&#8221; war rundherum ein kurzweiliges Vern\u00fcgen. Obwohl das geschriebene Wort kaum von der Umsetzung abwich, w\u00fcrde ich dem Film aufgrund seiner opulenten Bilder jedoch wesentlich mehr Tiefgang und Gewissenskonflikte einr\u00e4umen. Was das Buch nicht ausf\u00fchrlich umschrieb, pr\u00e4sentierte die Verfilmung mit ihren Masken und Kulissen viel eindringlicher. Nichtsdestotrotz erhalten Gruselfreunde einen interessanten kleinen Schm\u00f6cker, den man vielleicht vor der Betrachtung des Streifens in Augenschein nehmen sollte. Anschlie\u00dfend darf man staunen, was der Autor als Regisseur aus seinem eigenem Werke erschaffen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Edition Phantasia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Geplagt von seltsamen Visionen sucht Boone hilfe beim Psychiater Dr. Decker, dem er vollstes Vertrauen zuspricht. Bei seinen Sitzungen dr\u00e4ngt sich beim Therapeten jedoch ein schlimmer Verdacht auf: er vermutet, dass sein Patient f\u00fcr eine schlimme Mordserie verantwortlich ist und sich nur unter Hypnose an die Greultate erinnern kann&#8230; Einleitende Worte Auch wenn sich diese Seite haupts\u00e4chlich auf das Besprechen von Filmen, Serien und mittlerweile auch Videospielen fokusiert hat, m\u00f6chte ich hin und wieder dennoch \u00fcber den Tellerrand blicken und gelegentlich ein paar kleine Worte \u00fcber lohnenswerte B\u00fccher verlieren. 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Mit knapp 300 Seiten ist das Werk \u00e4u\u00dferst kompakt und somit in einer \u00fcberschaubaren Zeit lesbar. Die gradlinige Handlung mit wenigen Ebenen lud zum schnellen Schm\u00f6ckern &#8211; ohne gro\u00dfes Hineindenken &#8211; ein und lie\u00df sich gut w\u00e4hrend Bus- und Bahnfahrt in kleine H\u00e4ppchen einteilen.Bei der Geschichte an sich gab es wenig zu Meckern. Die Handlung bleibt spannend ab der ersten Minute und bleibt auch nach dem Abschluss noch eine Weile im Ged\u00e4chtnis zur\u00fcck. Alles ist sehr straight und gut verst\u00e4ndlich niedergeschrieben. Es gab gedanklich keinerlei Verwechslungen bei Figuren oder Ereignissen, mit undurchsichtigen Metaphern wurde ebensowenig gearbeitet. Noch kenne ich keine anderen B\u00fccher des Horrormeisters, doch &#8220;Cabal&#8221; war rundherum ein kurzweiliges Vern\u00fcgen. Obwohl das geschriebene Wort kaum von der Umsetzung abwich, w\u00fcrde ich dem Film aufgrund seiner opulenten Bilder jedoch wesentlich mehr Tiefgang und Gewissenskonflikte einr\u00e4umen. Was das Buch nicht ausf\u00fchrlich umschrieb, pr\u00e4sentierte die Verfilmung mit ihren Masken und Kulissen viel eindringlicher. Nichtsdestotrotz erhalten Gruselfreunde einen interessanten kleinen Schm\u00f6cker, den man vielleicht vor der Betrachtung des Streifens in Augenschein nehmen sollte. 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