{"id":5384,"date":"2020-10-29T18:27:13","date_gmt":"2020-10-29T18:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5384"},"modified":"2020-10-29T18:28:38","modified_gmt":"2020-10-29T18:28:38","slug":"nobody-sleeps-in-the-woods-tonight","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5384","title":{"rendered":"Nobody Sleeps in the Woods Tonight"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gruppe Jugendlicher m\u00f6chte ein paar entspannte Tage in einem Camp verbringen. Der Unmut \u00fcber das Abgeben der elektronischen Begleiter ist zwar anfangs gro\u00df aber irgendwann schmerzlich \u00fcberwunden. Weniger sch\u00f6n allerdings die Bewohner, die sich in der N\u00e4he der Kids aufhalten und hungrig auf frisches Menschenfleisch sind&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar derbe Einlagen machen leider noch keinen alllzu guten Film, wie Zuschauer von &#8220;Nobody Sleeps in the Woods Tonight&#8221; m\u00f6glicherweise bemerken d\u00fcrfen. Die polnische Variante von &#8220;Freitag der 13te&#8221;, respektable &#8220;The Hills Have Eyes&#8221; ist zwar in Grundz\u00fcgen lobenswert, aber insgesamt sehr durchwachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber weite Strecken zieht sich der Titel wie Kaugummi und schafft es auch nicht einmal ansatzweise gr\u00f6\u00dfere Sympathien f\u00fcr seine Figuren aufzubauen. Man beobachtet junge Menschen, die nacheinander geschlachtet werden und bleibt dabei relativ emotionslos. Zwar sind diese Einlagen noch das mit Abstand Spa\u00dfigste w\u00e4hrend des gesamten Verlaufs, doch ein klein wenig mehr Tiefe h\u00e4tte nicht geschadet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit knapp 100 Minuten ist der Streifen eigentlich nicht zu kurz, dennoch w\u00e4re an einigen Stellen durchaus der Rotstift anzusetzen gewesen. So wirken die Teenie-Turtellein eher uninteressant und die bem\u00fchten Anspielen an Filmklassiker wie &#8220;Terminator&#8221; eher aufgesetzt. Nichts davon hilft eine tiefere Bindung einzugehen und irgendwie die Lage der Protagonisten zu teilen. Immerhin gab es ein paar h\u00fcbsche und in unseren Gefilden recht unbekannte Gesichter, die m\u00f6glicherweise noch eine Karriere vor sich haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der positiven Seite steht allerdings eine hochwertige und f\u00fcr einen Slasher ungewohnt farbenfrohe und helle Inszenierung. Die Handlung spielt sich \u00fcberwiegend am Tage ab und gibt deshalb gut erkennbare Innereien zum besten und l\u00e4sst uns nicht irgendwelche Schatten im Dunkeln erahnen. Zwar wurde w\u00e4hrend den deftigen Momenten etwas getrickst, aber das war wohl dem Budget zuzuschreiben. Damit meine ich insbesondere, dass die Kamera oft abdreht und nicht alle Details pr\u00e4sentiert. Somit h\u00e4tte es vielleicht auch zur 16er Freigabe gereicht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4ren nicht die handwerklich sch\u00f6n gemachten Splattereinlagen, dann w\u00e4re &#8220;Nobody Sleeps in the Woods Tonight&#8221; f\u00fcr mich ein kleiner Totalausfall. Er leistet sich zwar keine echten Patzer, aber bietet eben auch zu wenig nennenswerte Highlights. Der gr\u00f6\u00dfte Twist ist noch die Abgabe der Mobiltelefone, was immerhin halbwegs zu einer Ausgangslage der Genrevertreter aus alten f\u00fchrt. Beinharte Fans schauen an Halloween vielleicht mal rein, ansonsten bin ich froh kein Geld verschwendet zu haben. Ich bleibe lieber bei den Originalen und nehme die angestaubte Technik selbiger mit einem nostalgischen Blick gerne in Kauf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Gruppe Jugendlicher m\u00f6chte ein paar entspannte Tage in einem Camp verbringen. Der Unmut \u00fcber das Abgeben der elektronischen Begleiter ist zwar anfangs gro\u00df aber irgendwann schmerzlich \u00fcberwunden. Weniger sch\u00f6n allerdings die Bewohner, die sich in der N\u00e4he der Kids aufhalten und hungrig auf frisches Menschenfleisch sind&#8230; Fazit Ein paar derbe Einlagen machen leider noch keinen alllzu guten Film, wie Zuschauer von &#8220;Nobody Sleeps in the Woods Tonight&#8221; m\u00f6glicherweise bemerken d\u00fcrfen. 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Nichts davon hilft eine tiefere Bindung einzugehen und irgendwie die Lage der Protagonisten zu teilen. Immerhin gab es ein paar h\u00fcbsche und in unseren Gefilden recht unbekannte Gesichter, die m\u00f6glicherweise noch eine Karriere vor sich haben. Auf der positiven Seite steht allerdings eine hochwertige und f\u00fcr einen Slasher ungewohnt farbenfrohe und helle Inszenierung. Die Handlung spielt sich \u00fcberwiegend am Tage ab und gibt deshalb gut erkennbare Innereien zum besten und l\u00e4sst uns nicht irgendwelche Schatten im Dunkeln erahnen. Zwar wurde w\u00e4hrend den deftigen Momenten etwas getrickst, aber das war wohl dem Budget zuzuschreiben. Damit meine ich insbesondere, dass die Kamera oft abdreht und nicht alle Details pr\u00e4sentiert. Somit h\u00e4tte es vielleicht auch zur 16er Freigabe gereicht. W\u00e4ren nicht die handwerklich sch\u00f6n gemachten Splattereinlagen, dann w\u00e4re &#8220;Nobody Sleeps in the Woods Tonight&#8221; f\u00fcr mich ein kleiner Totalausfall. Er leistet sich zwar keine echten Patzer, aber bietet eben auch zu wenig nennenswerte Highlights. Der gr\u00f6\u00dfte Twist ist noch die Abgabe der Mobiltelefone, was immerhin halbwegs zu einer Ausgangslage der Genrevertreter aus alten f\u00fchrt. Beinharte Fans schauen an Halloween vielleicht mal rein, ansonsten bin ich froh kein Geld verschwendet zu haben. 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