{"id":5452,"date":"2020-11-02T18:07:23","date_gmt":"2020-11-02T18:07:23","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5452"},"modified":"2020-11-02T18:07:23","modified_gmt":"2020-11-02T18:07:23","slug":"banden-von-marseille","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5452","title":{"rendered":"Banden von Marseille"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kriminalpolizei hat einen neuen Chef und der will endlich knallhart durchgreifen. Ohne Z\u00f6gern werden Wohnungen und potentielle Aufenthaltsorte von Bandenmitgliedern gest\u00fcrmt und Verhaftungen im gro\u00dfen Stil durchgef\u00fchrt. Dabei bleibt jedoch nicht unerkannt, dass es wohl einige Verbindungen zwischen Cops und Gangstern gibt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Beteiligung von Jean Reno habe ich mich eigentlich schon sehr auf en Titel gefreut. Ern\u00fcchterung trat jedoch nicht nur wegen seiner minimalen Bildschirmpr\u00e4senz auf, sondern weil ich auch kaum so recht in die Handlung reingekommen bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film wirft den Betrachter ins kalte Wasser. Zusammenh\u00e4nge und Personen m\u00fcssen nach und nach selbst geordnet werden, die \u00dcbersicht und Einsch\u00e4tzung fiel manchmal schwer. Das Konzept ging oftmals unerwartet gut, doch hier wollte die Erkenntnis bzw. der Funke nicht \u00fcberspringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich beobachtete den Verlauf und genoss beispielsweise so manche Verfolgungsjagd, aber so richtig abzutauchen gelang irgendwie nicht. Man f\u00fchlte sich wie ein Beobachter, der gef\u00fchlstechnisch nicht abgeholt wurde und dem Treiben eher unaufgeregt beiwohnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab keine Hauptfigur, die gr\u00f6\u00dfere Sympathien auf sich verbuchen konnte und alle Charaketere hatten ihre Macken. Die Anzahl der Figuren war so zahlreich, wie befremdlich und auf ihre Weise nicht interessant genug, um trotzdem cool zu sein. Ihr Ausscheiden war mehr oder minder egal und packendender wurde die Handlung hierdurch nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Titelfigur Reno stand 1-2 mal unauff\u00e4llig im Hintergrund und steuerte mit seinen abgekl\u00e4rten Blicken leider nicht viel zur Sache bei. Gerne h\u00e4tte man vom ihm noch mehr gesehen &#8211; es h\u00e4tten ja nicht unbedingt rasantere Actionszenen sein m\u00fcssen und seinem Alter entsprechend etwas gediegener zugehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank Netlix war kein gro\u00dfes Geld rausgeschmissen und als &#8220;Inklusivtitel&#8221; vermag ich eine milde Sichtweise an den Tag legen. &#8220;Banden von Marseille&#8221; ist sicherlich kein allzu schlechter Polizeifilm, doch er hat mich einfach \u00fcberhaupt nicht weiter ber\u00fchrt und so bestenfalls mittelpr\u00e4chtig bei Laune gehalten. Genrefreunde sollten ruhig mal reinschauen und sich selbst ein Bild machen &#8211; m\u00f6glicherweise f\u00e4llt euer Urteil komplett anders aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Kriminalpolizei hat einen neuen Chef und der will endlich knallhart durchgreifen. Ohne Z\u00f6gern werden Wohnungen und potentielle Aufenthaltsorte von Bandenmitgliedern gest\u00fcrmt und Verhaftungen im gro\u00dfen Stil durchgef\u00fchrt. Dabei bleibt jedoch nicht unerkannt, dass es wohl einige Verbindungen zwischen Cops und Gangstern gibt\u2026 Fazit Aufgrund der Beteiligung von Jean Reno habe ich mich eigentlich schon sehr auf en Titel gefreut. Ern\u00fcchterung trat jedoch nicht nur wegen seiner minimalen Bildschirmpr\u00e4senz auf, sondern weil ich auch kaum so recht in die Handlung reingekommen bin. Der Film wirft den Betrachter ins kalte Wasser. Zusammenh\u00e4nge und Personen m\u00fcssen nach und nach selbst geordnet werden, die \u00dcbersicht und Einsch\u00e4tzung fiel manchmal schwer. Das Konzept ging oftmals unerwartet gut, doch hier wollte die Erkenntnis bzw. der Funke nicht \u00fcberspringen. Ich beobachtete den Verlauf und genoss beispielsweise so manche Verfolgungsjagd, aber so richtig abzutauchen gelang irgendwie nicht. Man f\u00fchlte sich wie ein Beobachter, der gef\u00fchlstechnisch nicht abgeholt wurde und dem Treiben eher unaufgeregt beiwohnte. Es gab keine Hauptfigur, die gr\u00f6\u00dfere Sympathien auf sich verbuchen konnte und alle Charaketere hatten ihre Macken. Die Anzahl der Figuren war so zahlreich, wie befremdlich und auf ihre Weise nicht interessant genug, um trotzdem cool zu sein. Ihr Ausscheiden war mehr oder minder egal und packendender wurde die Handlung hierdurch nat\u00fcrlich nicht. Titelfigur Reno stand 1-2 mal unauff\u00e4llig im Hintergrund und steuerte mit seinen abgekl\u00e4rten Blicken leider nicht viel zur Sache bei. Gerne h\u00e4tte man vom ihm noch mehr gesehen &#8211; es h\u00e4tten ja nicht unbedingt rasantere Actionszenen sein m\u00fcssen und seinem Alter entsprechend etwas gediegener zugehen k\u00f6nnen. Dank Netlix war kein gro\u00dfes Geld rausgeschmissen und als &#8220;Inklusivtitel&#8221; vermag ich eine milde Sichtweise an den Tag legen. &#8220;Banden von Marseille&#8221; ist sicherlich kein allzu schlechter Polizeifilm, doch er hat mich einfach \u00fcberhaupt nicht weiter ber\u00fchrt und so bestenfalls mittelpr\u00e4chtig bei Laune gehalten. 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