{"id":5484,"date":"2020-11-05T17:53:07","date_gmt":"2020-11-05T17:53:07","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5484"},"modified":"2020-11-25T17:30:32","modified_gmt":"2020-11-25T17:30:32","slug":"stephen-king-das-haus-der-maple-street","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5484","title":{"rendered":"Stephen King: Das Haus der Maple Street"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit mit dem neuen Lebensgef\u00e4hrten der Mutter, leben ein paar Kinder in einem H\u00e4uschen in der Maple Street. Eigentlich steht bald ein Umzug an, doch das alte Geb\u00e4ude weckt noch einmal das Interesse seiner jungen Bewohner. Pl\u00f6tzlich entstehen Risse an den W\u00e4nden und an verschiedensten Stellen dr\u00fcckt sich seltsames Metall durch das Gem\u00e4uer. Noch ahnen die Eltern davon nichts, doch die Kids wollen der Ver\u00e4nderung auf den Grund gehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach zwei kompletten (aber im Grunde nicht allzu umfangreichen) B\u00fcchern von Clive Barker, hatte ich mal wieder Lust auf etwas &#8211; zumindest f\u00fcr mich &#8211; Neues von Meister King und habe spontan zu einer seiner vielen Kurzgeschichten gegriffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was soll man zu King noch gro\u00dfartig sagen? Die Geschichte liest sich angenehm fl\u00fcssig herunter und ist dank knapp 60 Seiten auch keine langwierige Herausforderung. Es bedarf keinen langen Vorlauf und der Leser wird direkt ins Geschehen geworfen. F\u00fcr einen kurzen Moment sind die ersten Dialoge ein klein wenig un\u00fcbersichtlich, doch mit etwas Konzentration stellt dies keine weitere H\u00fcrde dar. Irgendwann ist man im Flow und kann dem Treiben uneingeschr\u00e4nkt beiwohnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung ist so ungew\u00f6hnlich, wie spannend. Die seltsame Ausgangslage l\u00e4dt bestenfalls zu Fantasien, nicht aber zu echtem Ergr\u00fcnden der Vorf\u00e4lle ein &#8211; und genau damit hat King den Leser letztlich am Haken. Die Spannungskurve ist hoch und bleibt dank des kompakten Formates auch bis zum Ende ohne Durchg\u00e4nger erhalten. Einzig beim Finale muss man Kompromisse eingehen &#8211; sagen wir es so, auch hier ist Vorstellungskraft gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schilderung aus Sicht der jungen Figuren erlaubt abermals andere Blickwinkel &#8211; und Vorangehensweisen. Die Charaktere an sich sind optisch (wie sollte es auch anders sein) relativ wenig umschrieben und laden somit zu eigenen Interpretationen ein. Die Dialoge sind &#8211; fast schon untypisch &#8211; frei von Kraftausdr\u00fccken oder \u00c4hnlichen &#8211; was wohl ebenfalls dem jungen Alter der im Fokus stehenden Kinder geschuldet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nichts gegen Kurzgeschichten und erst recht nichts gegen die verr\u00fcckten Erg\u00fcsse von King hat, darf sich &#8220;Das Haus der Maple Street&#8221; gerne einmal zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Das Ganze mag weit weniger brutal und pervers als andere seiner gro\u00dfartigen Werke daher kommen, ist aber keineswegs \u00fcbel gemacht und seine Handschrift leuchtet schon irgendwo durch. F\u00fcr Zwischendurch keine gro\u00dfe Zeitverschwendung und auf jeden Fall recht kreativ.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Gemeinsam mit mit dem neuen Lebensgef\u00e4hrten der Mutter, leben ein paar Kinder in einem H\u00e4uschen in der Maple Street. Eigentlich steht bald ein Umzug an, doch das alte Geb\u00e4ude weckt noch einmal das Interesse seiner jungen Bewohner. Pl\u00f6tzlich entstehen Risse an den W\u00e4nden und an verschiedensten Stellen dr\u00fcckt sich seltsames Metall durch das Gem\u00e4uer. Noch ahnen die Eltern davon nichts, doch die Kids wollen der Ver\u00e4nderung auf den Grund gehen\u2026 Fazit Nach zwei kompletten (aber im Grunde nicht allzu umfangreichen) B\u00fcchern von Clive Barker, hatte ich mal wieder Lust auf etwas &#8211; zumindest f\u00fcr mich &#8211; Neues von Meister King und habe spontan zu einer seiner vielen Kurzgeschichten gegriffen. Was soll man zu King noch gro\u00dfartig sagen? Die Geschichte liest sich angenehm fl\u00fcssig herunter und ist dank knapp 60 Seiten auch keine langwierige Herausforderung. Es bedarf keinen langen Vorlauf und der Leser wird direkt ins Geschehen geworfen. F\u00fcr einen kurzen Moment sind die ersten Dialoge ein klein wenig un\u00fcbersichtlich, doch mit etwas Konzentration stellt dies keine weitere H\u00fcrde dar. Irgendwann ist man im Flow und kann dem Treiben uneingeschr\u00e4nkt beiwohnen. Die Handlung ist so ungew\u00f6hnlich, wie spannend. Die seltsame Ausgangslage l\u00e4dt bestenfalls zu Fantasien, nicht aber zu echtem Ergr\u00fcnden der Vorf\u00e4lle ein &#8211; und genau damit hat King den Leser letztlich am Haken. Die Spannungskurve ist hoch und bleibt dank des kompakten Formates auch bis zum Ende ohne Durchg\u00e4nger erhalten. Einzig beim Finale muss man Kompromisse eingehen &#8211; sagen wir es so, auch hier ist Vorstellungskraft gefragt. Die Schilderung aus Sicht der jungen Figuren erlaubt abermals andere Blickwinkel &#8211; und Vorangehensweisen. Die Charaktere an sich sind optisch (wie sollte es auch anders sein) relativ wenig umschrieben und laden somit zu eigenen Interpretationen ein. Die Dialoge sind &#8211; fast schon untypisch &#8211; frei von Kraftausdr\u00fccken oder \u00c4hnlichen &#8211; was wohl ebenfalls dem jungen Alter der im Fokus stehenden Kinder geschuldet ist. Wer nichts gegen Kurzgeschichten und erst recht nichts gegen die verr\u00fcckten Erg\u00fcsse von King hat, darf sich &#8220;Das Haus der Maple Street&#8221; gerne einmal zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Das Ganze mag weit weniger brutal und pervers als andere seiner gro\u00dfartigen Werke daher kommen, ist aber keineswegs \u00fcbel gemacht und seine Handschrift leuchtet schon irgendwo durch. 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