{"id":5510,"date":"2020-11-09T17:43:08","date_gmt":"2020-11-09T17:43:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5510"},"modified":"2020-11-09T17:43:08","modified_gmt":"2020-11-09T17:43:08","slug":"the-outpost-ueberleben-ist-alles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5510","title":{"rendered":"The Outpost &#8211; \u00dcberleben ist alles"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein amerikanischer Au\u00dfenposten in Afghanistan bekommt endlich die lang ersehnte Verst\u00e4rkung. Zwar k\u00fcmmern die Truppen sich in erster Linie um Hilfe der Einheimischen, doch werden sie immer wieder von Aufst\u00e4ndischen \u00fcberfallen und geraten durch die ung\u00fcnstige Lage des Camps immer wieder heftige Probleme\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders von seiner Erz\u00e4hlstruktur hat mich &#8220;The Outpost&#8221; angenehm an &#8220;Black Hawk Dawn&#8221; erinnert. Auch wenn erst das letzte Drittel mit Action vollgepackt wurde, ist der Verlauf und die Inszenierung relativ \u00e4hnlich geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn lernen wir jede Menge Soldaten kennen &#8211; bei denen wir uns nat\u00fcrlich nur bei den Wenigsten auch die kurz eingeblendeten Namen merken k\u00f6nnen. Das Leben und vor allem die Herausforderung des Trupps wird ansonsten sehr anschaubar und vor allem nachvollziehbar pr\u00e4sentiert. Bei den Reden der Vorgesetzten kommt man weitestgehend ohne ausufernden Pathos daher, was ich dem Titel extrem hoch anrechne.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungef\u00e4hr die letzte halbe Stunde bildet dann einen krassen Kontrast zum Rest. War die Handlung bis dato eher ruhig und nur mit gelegentlichen, kurzen Gefechten best\u00fcckt, geht das Finale in die Vollen. Dem Zuschauer werden eindringliche Kriegsszenen vermittelt &#8211; die schlie\u00dflich ebenfalls zum leidigen Alltag der Protagonisten geh\u00f6ren. Die Kugeln pfeifen aus allen Ecken und mit einer guten Surroundanlage wird man ebenfalls eindrucksvoll ins Geschehen reingezogen. Der H\u00e4rtegrad ist hierbei nicht \u00fcbertrieben und auch ohne Ged\u00e4rm kommen die Grauen angemessen r\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Cast besteht zum Teil aus Veteranen, zum Teil aus frischen Gesichtern. Bloom wirkte manchmal etwas k\u00fchl, doch insgesamt konnte man sich eigentlich nicht \u00fcber deren Leistungen beklagen. Audiovisuell leistete man sich ebenfalls keine Patzer und inszenierte den Titel fast schon dokumentarisch und ohne auff\u00e4llige Klangkulisse. Durch seine Optik wirkte er gelegentlich wie eine \u00dcbertragung aus dem Krisengebiet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar steckt in &#8220;The Outpost&#8221; durchaus Einiges an Action, doch grunds\u00e4tzlich betrachtet bleibt er dabei gl\u00fccklicherweise mehr n\u00fcchtern, statt rei\u00dferisch. Er schildert den traurigen Alltag der stationierten Recken sachlich und nachvollziehbar, kommt von der Grundstimmung auch wesentlich angenehmer als so manch stumpfer Konkurrent daher. Zwar erfolgt die &#8220;Berichterstattung&#8221; relativ einseitig und die Kontrahenten sind einmal mehr simple B\u00f6sewichte, aber immerhin h\u00e4lt sich die Propagandamaschinerie deutlich zur\u00fcck. Wer auf solche Titel seht, kommt definitiv auf seine Kosten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Eurovideo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein amerikanischer Au\u00dfenposten in Afghanistan bekommt endlich die lang ersehnte Verst\u00e4rkung. Zwar k\u00fcmmern die Truppen sich in erster Linie um Hilfe der Einheimischen, doch werden sie immer wieder von Aufst\u00e4ndischen \u00fcberfallen und geraten durch die ung\u00fcnstige Lage des Camps immer wieder heftige Probleme\u2026 Fazit Besonders von seiner Erz\u00e4hlstruktur hat mich &#8220;The Outpost&#8221; angenehm an &#8220;Black Hawk Dawn&#8221; erinnert. Auch wenn erst das letzte Drittel mit Action vollgepackt wurde, ist der Verlauf und die Inszenierung relativ \u00e4hnlich geraten. Zu Beginn lernen wir jede Menge Soldaten kennen &#8211; bei denen wir uns nat\u00fcrlich nur bei den Wenigsten auch die kurz eingeblendeten Namen merken k\u00f6nnen. Das Leben und vor allem die Herausforderung des Trupps wird ansonsten sehr anschaubar und vor allem nachvollziehbar pr\u00e4sentiert. Bei den Reden der Vorgesetzten kommt man weitestgehend ohne ausufernden Pathos daher, was ich dem Titel extrem hoch anrechne. Ungef\u00e4hr die letzte halbe Stunde bildet dann einen krassen Kontrast zum Rest. War die Handlung bis dato eher ruhig und nur mit gelegentlichen, kurzen Gefechten best\u00fcckt, geht das Finale in die Vollen. Dem Zuschauer werden eindringliche Kriegsszenen vermittelt &#8211; die schlie\u00dflich ebenfalls zum leidigen Alltag der Protagonisten geh\u00f6ren. Die Kugeln pfeifen aus allen Ecken und mit einer guten Surroundanlage wird man ebenfalls eindrucksvoll ins Geschehen reingezogen. Der H\u00e4rtegrad ist hierbei nicht \u00fcbertrieben und auch ohne Ged\u00e4rm kommen die Grauen angemessen r\u00fcber. Der Cast besteht zum Teil aus Veteranen, zum Teil aus frischen Gesichtern. Bloom wirkte manchmal etwas k\u00fchl, doch insgesamt konnte man sich eigentlich nicht \u00fcber deren Leistungen beklagen. Audiovisuell leistete man sich ebenfalls keine Patzer und inszenierte den Titel fast schon dokumentarisch und ohne auff\u00e4llige Klangkulisse. Durch seine Optik wirkte er gelegentlich wie eine \u00dcbertragung aus dem Krisengebiet. Zwar steckt in &#8220;The Outpost&#8221; durchaus Einiges an Action, doch grunds\u00e4tzlich betrachtet bleibt er dabei gl\u00fccklicherweise mehr n\u00fcchtern, statt rei\u00dferisch. Er schildert den traurigen Alltag der stationierten Recken sachlich und nachvollziehbar, kommt von der Grundstimmung auch wesentlich angenehmer als so manch stumpfer Konkurrent daher. Zwar erfolgt die &#8220;Berichterstattung&#8221; relativ einseitig und die Kontrahenten sind einmal mehr simple B\u00f6sewichte, aber immerhin h\u00e4lt sich die Propagandamaschinerie deutlich zur\u00fcck. 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