{"id":5572,"date":"2020-11-11T17:39:37","date_gmt":"2020-11-11T17:39:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5572"},"modified":"2020-11-11T17:39:37","modified_gmt":"2020-11-11T17:39:37","slug":"todesparty-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5572","title":{"rendered":"Todesparty 2"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Mitsch\u00fcler haben ein ungutes Gef\u00fchl, als Brian Woods aus der Psychiatrie entlassen wird und wieder zusammen mit ihnen den Unterricht besucht. Einst wurde er wegen Mordes weggesperrt und wei\u00df Niemand, ob er tats\u00e4chlich rehabilitiert ist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der aufregenden Inbetriebnahme der neuen XBOX habe ich etwas seichtes zum Einschlafen gesucht und bin direkt an einem der ersten DVD-Regale \u00fcber &#8220;Todesparty 2&#8221; gestolpert und habe die Scheibe spontan mal wieder eingelegt. Die letzte Sichtung ist schon etliche Jahre her und ich hatte so gut wie keinerlei Erinnerung mehr an diesem Streifen. Im Nachhinein war das leider auch gut so &#8211; denn wirklich Erinnerungsw\u00fcrdig ist hier kaum Etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die schwache Story noch irgendwo in Ordnung ist und weder mit spannendem Telling, noch mit \u00fcberraschenden Wendungen punktet, st\u00f6rt die unentschlossene Machart umso mehr. Man wei\u00df irgendwie nie, on man einen ernsteren Slasher oder eine flache Kom\u00f6die vor sich hat. Oftmals gibt sich der Streifen bem\u00fcht ernst, um an anderer Stelle mit l\u00e4cherlichen Aktionen und besch\u00e4menden Dialogen das Gleichgewicht zu verlieren. Nichts passt richtig zusammen, Langweile und Fremdsch\u00e4men geben st\u00e4ndig sich die Klinke in die Hand &#8211; aber ein echter Unterhaltungswert bleibt man uns schuldig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlungen der Figuren sind zuweilen unlogisch und schwer nachvollziehbar. Man l\u00e4uft den Verfolgern v\u00f6llig bewusst in die Arme oder greift zu v\u00f6llig ungeeigneten Verteidigungsmethoden. Entweder ist das tats\u00e4chlich so gewollt, improvisiert oder &#8211; im ehesten Falle &#8211; schlecht geschrieben. Passend dazu gibt es h\u00f6chst billige Effekte, die stellenweise gar nicht korrekt ausgef\u00fchrt wurden. So sieht man beispielsweise \u00c4xte, die einfach nur vor das Gesicht gehalten wurde und zappelnde Schauspieler, die so tun, als w\u00fcrden sie in deren Kopf auch tats\u00e4chlich stecken. Dumm nur, dass der Zuschauer dies auf den ersten Blick als Fake erkennt. Hier h\u00e4tte man zumindest mal mit anderen Kamerawinkeln experimentieren d\u00fcrfen &#8211; vielleicht w\u00e4re die Szene dann glaubhafter oder weniger peinlich geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der junge Brad Pitt war damals sicherlich der Grund f\u00fcr den Kauf des Silberlings und immerhin sticht sein markantes Gesicht mit hohem Wiedererkennungswert aus der Masse hervor. Seine schauspielerischen Leistungen waren damals eher so lala, was zum Gro\u00dfteil dem beschr\u00e4nktem Rahmen geschuldet ist. Seine Kollegen hingegen neigen regelm\u00e4\u00dfig zum &#8220;overacting&#8221; und kamen unfreiwillig komisch daher. Sie schnitten teils \u00fcbelste Grimassen und bewegen sich auf seltsame Weise. Anscheinend wollte man hier sein komplettes Talent zur Schau stellen &#8211; mit der Pr\u00e4misse, das es nicht immer zur verk\u00f6rperten Rolle passt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Filme, die so schlecht sind, dass sie schon wieder lustig und m\u00f6glicherweise kultig erscheinen. Bei &#8220;Todesparty 2&#8221; ist dies allerdings nicht der Fall, da alles einfach nur dilettantisch und unangenehm trashig r\u00fcberkommt und seinen &#8220;Wiederschau-Wert&#8221; vollkommen zu Nichte macht. Der Faktor Brad Pitt nutzt sich schnell ab und am Ende bleibt n\u00fcchtern betrachtet nur ein unterirdischer Teenie-Slasher &#8211; dem beim man sich zu oft an den Kopf greifen muss und die absurden Ereignisse schnell wieder vergessen m\u00f6chte. Meine DVD tr\u00e4gt \u00fcbrigens noch das 18er Siegel, doch beispielsweise eine 12er Freigabe w\u00e4re aktuell kein Thema mehr. Steht nur auf einem anderen Blatt, ob sich die heutige Jugend solch einen Schund \u00fcberhaupt geben w\u00fcrde\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>3\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: IMDB<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Mitsch\u00fcler haben ein ungutes Gef\u00fchl, als Brian Woods aus der Psychiatrie entlassen wird und wieder zusammen mit ihnen den Unterricht besucht. Einst wurde er wegen Mordes weggesperrt und wei\u00df Niemand, ob er tats\u00e4chlich rehabilitiert ist\u2026 Fazit Nach der aufregenden Inbetriebnahme der neuen XBOX habe ich etwas seichtes zum Einschlafen gesucht und bin direkt an einem der ersten DVD-Regale \u00fcber &#8220;Todesparty 2&#8221; gestolpert und habe die Scheibe spontan mal wieder eingelegt. Die letzte Sichtung ist schon etliche Jahre her und ich hatte so gut wie keinerlei Erinnerung mehr an diesem Streifen. Im Nachhinein war das leider auch gut so &#8211; denn wirklich Erinnerungsw\u00fcrdig ist hier kaum Etwas. W\u00e4hrend die schwache Story noch irgendwo in Ordnung ist und weder mit spannendem Telling, noch mit \u00fcberraschenden Wendungen punktet, st\u00f6rt die unentschlossene Machart umso mehr. Man wei\u00df irgendwie nie, on man einen ernsteren Slasher oder eine flache Kom\u00f6die vor sich hat. Oftmals gibt sich der Streifen bem\u00fcht ernst, um an anderer Stelle mit l\u00e4cherlichen Aktionen und besch\u00e4menden Dialogen das Gleichgewicht zu verlieren. Nichts passt richtig zusammen, Langweile und Fremdsch\u00e4men geben st\u00e4ndig sich die Klinke in die Hand &#8211; aber ein echter Unterhaltungswert bleibt man uns schuldig. Die Handlungen der Figuren sind zuweilen unlogisch und schwer nachvollziehbar. Man l\u00e4uft den Verfolgern v\u00f6llig bewusst in die Arme oder greift zu v\u00f6llig ungeeigneten Verteidigungsmethoden. Entweder ist das tats\u00e4chlich so gewollt, improvisiert oder &#8211; im ehesten Falle &#8211; schlecht geschrieben. Passend dazu gibt es h\u00f6chst billige Effekte, die stellenweise gar nicht korrekt ausgef\u00fchrt wurden. So sieht man beispielsweise \u00c4xte, die einfach nur vor das Gesicht gehalten wurde und zappelnde Schauspieler, die so tun, als w\u00fcrden sie in deren Kopf auch tats\u00e4chlich stecken. Dumm nur, dass der Zuschauer dies auf den ersten Blick als Fake erkennt. Hier h\u00e4tte man zumindest mal mit anderen Kamerawinkeln experimentieren d\u00fcrfen &#8211; vielleicht w\u00e4re die Szene dann glaubhafter oder weniger peinlich geworden. Der junge Brad Pitt war damals sicherlich der Grund f\u00fcr den Kauf des Silberlings und immerhin sticht sein markantes Gesicht mit hohem Wiedererkennungswert aus der Masse hervor. Seine schauspielerischen Leistungen waren damals eher so lala, was zum Gro\u00dfteil dem beschr\u00e4nktem Rahmen geschuldet ist. Seine Kollegen hingegen neigen regelm\u00e4\u00dfig zum &#8220;overacting&#8221; und kamen unfreiwillig komisch daher. Sie schnitten teils \u00fcbelste Grimassen und bewegen sich auf seltsame Weise. Anscheinend wollte man hier sein komplettes Talent zur Schau stellen &#8211; mit der Pr\u00e4misse, das es nicht immer zur verk\u00f6rperten Rolle passt. 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