{"id":5844,"date":"2020-11-27T18:30:16","date_gmt":"2020-11-27T18:30:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5844"},"modified":"2020-11-27T18:30:16","modified_gmt":"2020-11-27T18:30:16","slug":"guns-akimbo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5844","title":{"rendered":"Guns Akimbo"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Miles arbeitet als Spieleprogrammierer und f\u00fchrt abseits dessen ein eher unspektakul\u00e4res Leben. Als er sich eines Abend mit ein paar Bierchen vor den Rechner setzt und wilde Beleidigungen in die Tasten h\u00e4mmert, stehen alsbald fiese Typen vor seiner Haust\u00fcr. Er wird unter Drogen gesetzt und ehe er es sich versieht, wacht er mitten in einem neuen und recht beliebten Internetformat auf. Mit Waffen an seinen H\u00e4nden muss er vor laufenden Kameras um sein \u00dcberleben k\u00e4mpfen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die &#8220;Harry Potter&#8221;-Filme irgendwie nie so ganz mein Fall waren, habe ich Daniel Radcliffe mittlerweile ins Herz geschlossenen. Mit Auftritten in beispielsweise &#8220;Horns&#8221; oder zuletzt in &#8220;Flucht aus Pretoria&#8221; konnte er vollends \u00fcberzeugen und nun liefert er uns wieder einen krassen Gegenauftritt zum Dasein eines Magiers.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Guns Akimbo&#8221; in einfachen Worten zu umschrieben, ist schwierig. Die Handlung ist schr\u00e4g, der Verlauf schrill und die Charaktere alles andere, als gew\u00f6hnlich. Der Film lebt von seiner \u00fcberdrehten Inszenierung und wirkt fast wie ein ununterbrochener Drogenrausch &#8211; bei dem selbst der Betrachter kaum zur Ruhe kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hohe Tempo ist gut, denn so kaschiert man die d\u00fcrftige Handlung und kommt mit der Frage nach dem tieferen Sinn kaum in Verlegenheit. St\u00e4ndig rumst und kracht es irgendwo, immer wieder tauchen neue, noch merkw\u00fcrdigere Figuren auf und Kugeln fliegen unentwegt durch die Luft. Selten versucht man die Story mit wenigen Worten zu begr\u00fcnden oder gar so etwas wie leichte Gesellschaftskritik an den Mann bzw. die Frau zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bilder sind schnell geschnitten und aus ungew\u00f6hnlichen Kamerawinkeln aufgenommen. Stellenweise f\u00fchlt sich das Geschehen wie ein Videospiel an &#8211; was in Anbetracht mit einigen heftigeren Splatterszenen recht gut harmoniert und so die Ernsthaftigkeit entzieht. Die Musikuntermalung steht der Optik in Nichts nach und liefert aufw\u00fchlende Beats zu den comichaften Ereignissen. Das passt soweit hervorragend und unterstreicht den befremdlichen &#8211; aber keineswegs schlechten &#8211; Eindruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Eingangs erw\u00e4hnt, habe ich mich \u00fcber Redclifffe gefreut &#8211; der hier f\u00fcr die breite Masse schlie\u00dflich so etwas wie ein Zugpferd darstellt. Seine Rolle steht ihm wirklich ganz ausgezeichnet und er macht seinen Job als in Not geratener Nerd mehr als lobenswert. Die Mimik passt stets zur jeweiligen Lage und sein Gesicht spiegelt die Verzweiflung wieder. Der Rest vom Fest f\u00e4llt in erster Linie durch ausgefallenes Kost\u00fcm- und Figurendesign auf, f\u00fcgt sich aber ebenfalls prima ein.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Guns Akimbo&#8221; mag durchaus eine \u00fcberspitze Sichtweise auf die Sensationslust der Menschheit sein, ist daf\u00fcr aber zu simpel und unreflektiert gestrickt. Man sollte eher den Kopf ausschalten und die famosen Bilder, mitsamt einem treibenden Soundtrack auf sich wirken lassen und gar nicht weiter graben. Mit dieser Pr\u00e4misse unterh\u00e4lt der Titel recht solide, auch wenn er nicht lange im Ged\u00e4chtnis bleibt und keineswegs neue Referenzen markiert. Actionfreunde schauen ruhig mal rein und verschwenden nicht viel an kostbarer Lebenszeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Miles arbeitet als Spieleprogrammierer und f\u00fchrt abseits dessen ein eher unspektakul\u00e4res Leben. Als er sich eines Abend mit ein paar Bierchen vor den Rechner setzt und wilde Beleidigungen in die Tasten h\u00e4mmert, stehen alsbald fiese Typen vor seiner Haust\u00fcr. Er wird unter Drogen gesetzt und ehe er es sich versieht, wacht er mitten in einem neuen und recht beliebten Internetformat auf. 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St\u00e4ndig rumst und kracht es irgendwo, immer wieder tauchen neue, noch merkw\u00fcrdigere Figuren auf und Kugeln fliegen unentwegt durch die Luft. Selten versucht man die Story mit wenigen Worten zu begr\u00fcnden oder gar so etwas wie leichte Gesellschaftskritik an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Die Bilder sind schnell geschnitten und aus ungew\u00f6hnlichen Kamerawinkeln aufgenommen. Stellenweise f\u00fchlt sich das Geschehen wie ein Videospiel an &#8211; was in Anbetracht mit einigen heftigeren Splatterszenen recht gut harmoniert und so die Ernsthaftigkeit entzieht. Die Musikuntermalung steht der Optik in Nichts nach und liefert aufw\u00fchlende Beats zu den comichaften Ereignissen. Das passt soweit hervorragend und unterstreicht den befremdlichen &#8211; aber keineswegs schlechten &#8211; Eindruck. Wie Eingangs erw\u00e4hnt, habe ich mich \u00fcber Redclifffe gefreut &#8211; der hier f\u00fcr die breite Masse schlie\u00dflich so etwas wie ein Zugpferd darstellt. 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