{"id":5895,"date":"2020-12-01T17:53:34","date_gmt":"2020-12-01T17:53:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5895"},"modified":"2020-12-01T17:53:34","modified_gmt":"2020-12-01T17:53:34","slug":"stephen-king-der-hometrainer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5895","title":{"rendered":"Stephen King: Der Hometrainer"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Sifkitz\u00a0seine Cholesterinwerte beim Arzt erf\u00e4hrt, setzt ein rasches Umdenken im Kopf des Werbezeichners ein. Er beschlie\u00dft nicht nur seine Ern\u00e4hrung umzustellen, sondern sich auch einen geeigneten Hometrainer anzuschaffen und die \u00fcberf\u00e4lligen Kilos abzuarbeiten. Es dauert also nicht lange, bis er jeden Tag auf dem Fahrrad in seinem Keller zubringt und sich dabei die wildesten Geschichten in den Kopf pflanzt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch immer besch\u00e4ftigen mich die Kurzgeschichten von Meister King. Sie sind so fantasievoll, wie zahlreich und immer perfekt f\u00fcr das Lesen im Bus oder der Mittagspause geeignet. Mittlerweile w\u00e4hle ich schon per Zufallsprinzip (Augen zu und Fingertipp) aus und diesmal schlug mir das Kindle die Novelle mit dem klangvollen Namen &#8220;Der Hometrainer&#8221; vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehrlich gesagt konnte ich mir unter diesem Titel nichts vorstellen &#8211; doch der Autor wusste schon, wie er daraus eine witzige Handlung konstruiert und den Leser \u00fcber knappe 60 Seiten bei Laune h\u00e4lt. Zwar nicht unbedingt extrem genial, aber immerhin ganz humorvoll und auf jeden Fall sehr ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gute an dieser verqueren Geschichte ist sicherlich die mangelnde Vorhersehbarkeit, welche die Spannungskurve sichtlich nach Oben treibt und das Finale quasi bis zum Ende im Ungewissen l\u00e4sst. Zwar konnte man sich einige Dinge im Verlauf durchaus zusammenreimen, so wirklich sicher war man sich aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Schade jedoch, dass alles im Grunde doch recht simpel zu Ende gestrickt wurde und kein so richtig neuer Ansatz zum Tragen kam. Auf der anderen Seite jedoch besser, als einfach einen offenen Ausgang (wie in so vielen seiner Kurzgeschichten) zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schreibstil ist gewohnt locker und obgleich eine Art von Tagtr\u00e4umen vorlag nicht unbedingt zu komplex geraten. Man wei\u00df eigentlich immer direkt, welche Ereignisse wie einzunorden sind und die \u00dcbersicht geht nie verloren. Vielleicht musste man hin und wieder einen Satz doppelt lesen, aber das war in Ordnung und kein Beinbruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht leicht bei einer Kritik zu einer solch kurzen Story spoilerfrei zu bleiben und nicht das halbe Geschehen durch Gen\u00f6rgel zu verraten. &#8220;Der Hometrainer&#8221; war leicht schr\u00e4g, leicht witzig und irgendwie leicht seltsam, aber so richtig sprang der Funke trotz seiner netten Voraussetzungen nicht \u00fcber. Die investierte Zeit war sicherlich nicht total verschwendet, aber der richtige Kick f\u00fcr eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung blieb schlichtweg aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Als Sifkitz\u00a0seine Cholesterinwerte beim Arzt erf\u00e4hrt, setzt ein rasches Umdenken im Kopf des Werbezeichners ein. Er beschlie\u00dft nicht nur seine Ern\u00e4hrung umzustellen, sondern sich auch einen geeigneten Hometrainer anzuschaffen und die \u00fcberf\u00e4lligen Kilos abzuarbeiten. Es dauert also nicht lange, bis er jeden Tag auf dem Fahrrad in seinem Keller zubringt und sich dabei die wildesten Geschichten in den Kopf pflanzt\u2026 Fazit Noch immer besch\u00e4ftigen mich die Kurzgeschichten von Meister King. Sie sind so fantasievoll, wie zahlreich und immer perfekt f\u00fcr das Lesen im Bus oder der Mittagspause geeignet. Mittlerweile w\u00e4hle ich schon per Zufallsprinzip (Augen zu und Fingertipp) aus und diesmal schlug mir das Kindle die Novelle mit dem klangvollen Namen &#8220;Der Hometrainer&#8221; vor. Ehrlich gesagt konnte ich mir unter diesem Titel nichts vorstellen &#8211; doch der Autor wusste schon, wie er daraus eine witzige Handlung konstruiert und den Leser \u00fcber knappe 60 Seiten bei Laune h\u00e4lt. Zwar nicht unbedingt extrem genial, aber immerhin ganz humorvoll und auf jeden Fall sehr ungew\u00f6hnlich. Das Gute an dieser verqueren Geschichte ist sicherlich die mangelnde Vorhersehbarkeit, welche die Spannungskurve sichtlich nach Oben treibt und das Finale quasi bis zum Ende im Ungewissen l\u00e4sst. Zwar konnte man sich einige Dinge im Verlauf durchaus zusammenreimen, so wirklich sicher war man sich aber nicht. Schade jedoch, dass alles im Grunde doch recht simpel zu Ende gestrickt wurde und kein so richtig neuer Ansatz zum Tragen kam. Auf der anderen Seite jedoch besser, als einfach einen offenen Ausgang (wie in so vielen seiner Kurzgeschichten) zu pr\u00e4sentieren. Der Schreibstil ist gewohnt locker und obgleich eine Art von Tagtr\u00e4umen vorlag nicht unbedingt zu komplex geraten. Man wei\u00df eigentlich immer direkt, welche Ereignisse wie einzunorden sind und die \u00dcbersicht geht nie verloren. Vielleicht musste man hin und wieder einen Satz doppelt lesen, aber das war in Ordnung und kein Beinbruch. Es ist nicht leicht bei einer Kritik zu einer solch kurzen Story spoilerfrei zu bleiben und nicht das halbe Geschehen durch Gen\u00f6rgel zu verraten. &#8220;Der Hometrainer&#8221; war leicht schr\u00e4g, leicht witzig und irgendwie leicht seltsam, aber so richtig sprang der Funke trotz seiner netten Voraussetzungen nicht \u00fcber. 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