{"id":5955,"date":"2020-12-06T13:47:29","date_gmt":"2020-12-06T13:47:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5955"},"modified":"2020-12-06T13:50:12","modified_gmt":"2020-12-06T13:50:12","slug":"2067-kampf-um-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=5955","title":{"rendered":"2067 &#8211; Kampf um die Zukunft"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2067 sieht es nicht besonders rosig f\u00fcr die Menschheit aus. Aufgrund mangelnder Energieversorgung gehen \u00fcberall die Lichter aus und Sauerstoff wird zu einem knappen Gut. Zudem leiden Viele an einer seltsamen Stoffwechselkrankheit und ein Heilmittel ist nicht in Sicht. Ein gro\u00dfer Konzern hat eine Art Zeitmaschine entwickelt und hiermit Kontakt zur Zukunft aufgebaut. Scheinbar liegt dort die L\u00f6sung auf alle aktuellen Probleme&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach den ersten Minuten war ich guter Dinge. &#8220;2067&#8221; h\u00e4tte ein Glanzlicht in diesem durchwachsenen Filmjahr werden und zu einem echten Geheimtipp avancieren k\u00f6nnen, doch daf\u00fcr steht sich der Titel leider selbst im Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee mit der Reise in die Zukunft fand ich mindestens genauso gut, wie das zu Anfangs pr\u00e4sentierte Setting. Umgebungen, Kost\u00fcmdesign und Darsteller waren mehr als ansprechend und die gebotene Pr\u00e4misse zog schnell in den Bann. Leider endete mit dem Zeitsprung nicht nur die fantastische Technik (ok, es gab noch ein paar wenige spektakul\u00e4re Bilder), sondern auch der bis dato hohe Unterhaltungswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Spannungsbogen war zu Beginn gigantisch und schraubte sich immer weiter in die H\u00f6he. Die Macher h\u00e4tten ein ganz fantastisches Ding abliefern k\u00f6nnen, doch irgendwann schien die Kreativit\u00e4t zu enden und die Verwirrrung Einzug zu halten. Der Streifen gab sich pl\u00f6tzlich seltsam verquer und brachte den Erz\u00e4hlfluss fast zum Erliegen. Ab einem bestimmten Punkt wollte der Zuschauer auf einmal nicht mehr \u00fcber die Hintergr\u00fcnde wissen und schaltete aufgrund der m\u00e4\u00dfigen Einf\u00e4lle innerlich fast ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach und nach begann das Werk mit der eigenen Demontage, was aufgrund seiner nahezu superben Ausgangslage sehr bedauerlich war. Die frischen Schauspieler machten ihre Sache soweit gut, litten von ihrer Art und Glaubw\u00fcrdigkeit dann auch unter der zweiten Filmh\u00e4lfte. Man konnte sich kaum mehr mit ihren Handlungen identifizieren und fragte sich \u00fcberhaupt nach dem Grund ihrer Charakterwandlung. Nahm man sich erst ordentlich Zeit zum Zeichnen der Figuren, verschob man deren Schwerpunkte dann unerwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Eingangs erw\u00e4hnt h\u00e4tte &#8220;2067&#8221; wirklich ein erstklassiger Sci-Fi-Trip auf den Spuren von &#8220;12 Monkeys&#8221; oder \u00e4hnlichen Genregr\u00f6\u00dfen werden k\u00f6nnen. Ein hervorragender Auftakt wich irgendwann der Ideenlosigkeit und der Langweile. Auch ohne durchwegs famose technisch h\u00e4tte man hier mit einem besseren Kammerspiel die Handlung einigerma\u00dfen geschmeidiger zu Ende bringen k\u00f6nnen. So bleibt ein durchschnittlicher und streckenweise langatmiger Thrill, der wohl nicht wieder im Player landen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Koch Media GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Im Jahr 2067 sieht es nicht besonders rosig f\u00fcr die Menschheit aus. 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Leider endete mit dem Zeitsprung nicht nur die fantastische Technik (ok, es gab noch ein paar wenige spektakul\u00e4re Bilder), sondern auch der bis dato hohe Unterhaltungswert. Der Spannungsbogen war zu Beginn gigantisch und schraubte sich immer weiter in die H\u00f6he. Die Macher h\u00e4tten ein ganz fantastisches Ding abliefern k\u00f6nnen, doch irgendwann schien die Kreativit\u00e4t zu enden und die Verwirrrung Einzug zu halten. Der Streifen gab sich pl\u00f6tzlich seltsam verquer und brachte den Erz\u00e4hlfluss fast zum Erliegen. Ab einem bestimmten Punkt wollte der Zuschauer auf einmal nicht mehr \u00fcber die Hintergr\u00fcnde wissen und schaltete aufgrund der m\u00e4\u00dfigen Einf\u00e4lle innerlich fast ab. Nach und nach begann das Werk mit der eigenen Demontage, was aufgrund seiner nahezu superben Ausgangslage sehr bedauerlich war. 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