{"id":6711,"date":"2021-01-10T12:48:11","date_gmt":"2021-01-10T12:48:11","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=6711"},"modified":"2021-01-10T12:48:11","modified_gmt":"2021-01-10T12:48:11","slug":"crying-freeman-der-sohn-des-drachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=6711","title":{"rendered":"Crying Freeman &#8211; Der Sohn des Drachen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der &#8220;Freeman&#8221; gilt seit jeher als gnadenloser Auftragskiller f\u00fcr einen chinesischen Geheimbund. In dieser Generation wird dem K\u00fcnstler Yo diese Ehre zu Teil, doch diesmal erf\u00fcllt er seine \u00fcbertragene Aufgabe nicht zur vollkommenen Zufriedenheit. Er l\u00e4sst eine Zeugin zur\u00fcck und muss sich nun um diese Dame k\u00fcmmern&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wiedermal war die Sichtung von &#8220;Crying Freeman&#8221; einem spontanen Griff ins DVD-Regal geschuldet &#8211; und da dieser Klassiker mittlerweile nicht mehr auf den Index steht, darf auch endlich ein kleines Review hierzu pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weder bei damaliger Ver\u00f6ffentlichung, noch heute bin ich tiefergehend mit seiner Manga\/Anime-Vorlage vertraut und kann daher keine aussagekr\u00e4ftigen Vergleiche ziehen. Der Film an sich funktioniert dann aber recht gut und bringt seine \u00fcberschaubare Handlung weitestgehend unterhaltsam in unter zwei Stunden Laufzeit unter.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Mark Dacascos wurde die Hauptrolle seinerzeit hervorragend besetzt und seine \u00fcberschaubare Gestik passt vollkommen in die ihm \u00fcbertragene Rolle. Er wirkt extrem cool, ohne dabei l\u00e4cherlich zu wirken. Die Actionszenen waren schick choreografiert, auch wenn deren technische Umsetzung nunmehr leicht angestaubt erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht fast immer was auf dem Schirm ab und Kurzweil wird fast immer gro\u00df geschrieben. Ich war froh, dass die eingeflochtene Romanze nicht \u00dcberhand nahm und den actionorientierten Verlauf nicht unn\u00f6tig ausbremste. In ganz starken Momenten &#8211; wie dem bildgewaltigen Finale &#8211; erinnert das Treiben an die Klassiker von John Woo, der eine \u00e4hnliche \u00c4sthetik in seinen Gewaltszenen an den Tag legte.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Gewalt. Insgesamt geht es eher gesittet und \u00fcberschaubar blutig zur Sache. Die aktuelle FSK 16 Einstufung ist vollkommen in Ordnung und die damalige Indizierung ist wenig nachvollziehbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals wie heute ist &#8220;Crying Freeman&#8221; ein sch\u00f6n inszenierter, handwerklich gut gemachter Actionfilm ohne gro\u00dfen Schn\u00f6rkel. Seine Atmosph\u00e4re ist gef\u00e4llig, doch kleinere L\u00e4ngen sind nicht von der Hand zu weisen. F\u00fcr mich ein immer wieder gern gesehener Gast, doch zu meinen absoluten Favoriten kann er nicht ganz aufschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Alive AG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der &#8220;Freeman&#8221; gilt seit jeher als gnadenloser Auftragskiller f\u00fcr einen chinesischen Geheimbund. In dieser Generation wird dem K\u00fcnstler Yo diese Ehre zu Teil, doch diesmal erf\u00fcllt er seine \u00fcbertragene Aufgabe nicht zur vollkommenen Zufriedenheit. Er l\u00e4sst eine Zeugin zur\u00fcck und muss sich nun um diese Dame k\u00fcmmern&#8230; Fazit Wiedermal war die Sichtung von &#8220;Crying Freeman&#8221; einem spontanen Griff ins DVD-Regal geschuldet &#8211; und da dieser Klassiker mittlerweile nicht mehr auf den Index steht, darf auch endlich ein kleines Review hierzu pr\u00e4sentiert werden. Weder bei damaliger Ver\u00f6ffentlichung, noch heute bin ich tiefergehend mit seiner Manga\/Anime-Vorlage vertraut und kann daher keine aussagekr\u00e4ftigen Vergleiche ziehen. Der Film an sich funktioniert dann aber recht gut und bringt seine \u00fcberschaubare Handlung weitestgehend unterhaltsam in unter zwei Stunden Laufzeit unter. Mit Mark Dacascos wurde die Hauptrolle seinerzeit hervorragend besetzt und seine \u00fcberschaubare Gestik passt vollkommen in die ihm \u00fcbertragene Rolle. Er wirkt extrem cool, ohne dabei l\u00e4cherlich zu wirken. Die Actionszenen waren schick choreografiert, auch wenn deren technische Umsetzung nunmehr leicht angestaubt erscheint. Es geht fast immer was auf dem Schirm ab und Kurzweil wird fast immer gro\u00df geschrieben. Ich war froh, dass die eingeflochtene Romanze nicht \u00dcberhand nahm und den actionorientierten Verlauf nicht unn\u00f6tig ausbremste. In ganz starken Momenten &#8211; wie dem bildgewaltigen Finale &#8211; erinnert das Treiben an die Klassiker von John Woo, der eine \u00e4hnliche \u00c4sthetik in seinen Gewaltszenen an den Tag legte. Apropos Gewalt. Insgesamt geht es eher gesittet und \u00fcberschaubar blutig zur Sache. Die aktuelle FSK 16 Einstufung ist vollkommen in Ordnung und die damalige Indizierung ist wenig nachvollziehbar. Damals wie heute ist &#8220;Crying Freeman&#8221; ein sch\u00f6n inszenierter, handwerklich gut gemachter Actionfilm ohne gro\u00dfen Schn\u00f6rkel. Seine Atmosph\u00e4re ist gef\u00e4llig, doch kleinere L\u00e4ngen sind nicht von der Hand zu weisen. 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