{"id":6895,"date":"2021-01-17T13:38:34","date_gmt":"2021-01-17T13:38:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=6895"},"modified":"2021-01-17T13:38:34","modified_gmt":"2021-01-17T13:38:34","slug":"resurrection-die-auferstehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=6895","title":{"rendered":"Resurrection &#8211; Die Auferstehung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Polizei erste Leichen mit abgetrennten Gliedma\u00dfen findet, wird schnell klar, was der T\u00e4ter damit vorhaben k\u00f6nnte. Detective Prudhomme und seinem Partner geht die Angelegenheit sichtlich an die Nieren, doch sie m\u00fcssen den T\u00e4ter \u00fcberf\u00fchren, bevor er seine grausame Liste abgearbeitet hat&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem grandiosen &#8220;Sieben&#8221; hatte David Fincher einige Jahre vor diesem Titel eine echte Messlatte geschaffen, an der sich mancher Konkurrenz die Z\u00e4hne ausgebissen hat. &#8220;Resurrection&#8221; schlug grob gesagt ebenso in diese Kerbe, hat aber irgendwie gen\u00fcgend Eigenst\u00e4ndigkeit mitgebracht und war grunds\u00e4tzlich gar nicht mal so schlecht. Am gestiegen Abend habe ich die DVD nach langer Zeit mal wieder im Player gehabt und wurde trotz vieler Parallelen zum vermeintlichen Vorbild doch wieder recht gut unterhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich rechne diesem Werk hoch an, dass er viele seiner Karten recht schnell auf den Tisch legt und den Zuschauer nicht allzu lang mit seiner durchschaubaren Pr\u00e4misse begl\u00fcckt. Auch ist der Flow recht gut, da es immer wieder z\u00fcgig zur n\u00e4chsten Leiche geht und mit der eingestreuten Detektivarbeit nicht zu viel Tempo herausgenommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Lambert wirkt manchmal etwas blass, aber das sind wir von ihm gewohnt und insgesamt geht seine Leistung hier vollkommen in Ordnung. Der nimmt ihm den gebrochenen Familienvater jederzeit ab und kann sich gut in seine Lage hinein denken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film lebt gr\u00f6\u00dftenteils von seiner d\u00fcsteren Stimmung und die wird auch bis zum bitteren Ende jederzeit beibehalten. Die Aufnahmen sind \u00fcberwiegend d\u00fcster, verkommen aber nicht zu einem Tappen im Dunkeln. Man erkennt gen\u00fcgend Details und die Dunkelheit schl\u00e4gt nicht zu sehr aufs Gem\u00fct. Der H\u00e4rtegrad ist der Freigabe entsprechend und pr\u00e4sentiert uns nicht \u00fcbertriebene Gewaltdarstellung oder Ged\u00e4rm. Alles in etwa auf dem Niveau von &#8220;Sieben&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>An die vermeintliche Inspirationsquelle reicht dieser Titel nicht heran, doch unterm Strich ist &#8220;Resurrection&#8221; ein \u00e4u\u00dferst unterhaltsamer Genrevertreter mit ansprechendem Plot. Vielleicht h\u00e4tte man aus der Thematik noch etwas mehr herausholen oder seinen B\u00f6sewicht charismatischer ausbauen k\u00f6nnen, aber letztlich kann man mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Ein atmosph\u00e4rischer kleiner Film, der f\u00fcr Zwischendurch vollkommen in Ordnung geht und keineswegs angestaubt wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Kinowelt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nachdem die Polizei erste Leichen mit abgetrennten Gliedma\u00dfen findet, wird schnell klar, was der T\u00e4ter damit vorhaben k\u00f6nnte. Detective Prudhomme und seinem Partner geht die Angelegenheit sichtlich an die Nieren, doch sie m\u00fcssen den T\u00e4ter \u00fcberf\u00fchren, bevor er seine grausame Liste abgearbeitet hat&#8230; Fazit Mit dem grandiosen &#8220;Sieben&#8221; hatte David Fincher einige Jahre vor diesem Titel eine echte Messlatte geschaffen, an der sich mancher Konkurrenz die Z\u00e4hne ausgebissen hat. &#8220;Resurrection&#8221; schlug grob gesagt ebenso in diese Kerbe, hat aber irgendwie gen\u00fcgend Eigenst\u00e4ndigkeit mitgebracht und war grunds\u00e4tzlich gar nicht mal so schlecht. Am gestiegen Abend habe ich die DVD nach langer Zeit mal wieder im Player gehabt und wurde trotz vieler Parallelen zum vermeintlichen Vorbild doch wieder recht gut unterhalten. Ich rechne diesem Werk hoch an, dass er viele seiner Karten recht schnell auf den Tisch legt und den Zuschauer nicht allzu lang mit seiner durchschaubaren Pr\u00e4misse begl\u00fcckt. Auch ist der Flow recht gut, da es immer wieder z\u00fcgig zur n\u00e4chsten Leiche geht und mit der eingestreuten Detektivarbeit nicht zu viel Tempo herausgenommen wird. Lambert wirkt manchmal etwas blass, aber das sind wir von ihm gewohnt und insgesamt geht seine Leistung hier vollkommen in Ordnung. Der nimmt ihm den gebrochenen Familienvater jederzeit ab und kann sich gut in seine Lage hinein denken. Der Film lebt gr\u00f6\u00dftenteils von seiner d\u00fcsteren Stimmung und die wird auch bis zum bitteren Ende jederzeit beibehalten. Die Aufnahmen sind \u00fcberwiegend d\u00fcster, verkommen aber nicht zu einem Tappen im Dunkeln. Man erkennt gen\u00fcgend Details und die Dunkelheit schl\u00e4gt nicht zu sehr aufs Gem\u00fct. Der H\u00e4rtegrad ist der Freigabe entsprechend und pr\u00e4sentiert uns nicht \u00fcbertriebene Gewaltdarstellung oder Ged\u00e4rm. Alles in etwa auf dem Niveau von &#8220;Sieben&#8221;. An die vermeintliche Inspirationsquelle reicht dieser Titel nicht heran, doch unterm Strich ist &#8220;Resurrection&#8221; ein \u00e4u\u00dferst unterhaltsamer Genrevertreter mit ansprechendem Plot. Vielleicht h\u00e4tte man aus der Thematik noch etwas mehr herausholen oder seinen B\u00f6sewicht charismatischer ausbauen k\u00f6nnen, aber letztlich kann man mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Ein atmosph\u00e4rischer kleiner Film, der f\u00fcr Zwischendurch vollkommen in Ordnung geht und keineswegs angestaubt wirkt. 7\/10 Fotocopyright: Kinowelt<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6896,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,26,84,54],"class_list":["post-6895","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-horror","tag-krimi","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6895"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6900,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6895\/revisions\/6900"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}