{"id":6941,"date":"2021-01-19T20:51:50","date_gmt":"2021-01-19T20:51:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=6941"},"modified":"2021-01-19T20:51:50","modified_gmt":"2021-01-19T20:51:50","slug":"jfk-tatort-dallas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=6941","title":{"rendered":"JFK &#8211; Tatort Dallas"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl das Attentat auf den Pr\u00e4sidenten schon drei Jahre zur\u00fcckliegt, hat Anwalt Jim Garrison noch immer keine Ruhe gefunden. Neue und teils widerspr\u00fcchliche Erkenntnisse wecken sein Interesse am Fall und so stellt er ein schlagkr\u00e4ftiges Team zusammen. Sie wollen beweisen, dass es sich beim Mord von JFK um eine weitreichende Verschw\u00f6rung handelte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor einem Werk wie diesem habe ich wirklich gro\u00dfen Respekt. Zwar mag die Thematik zum Entstehungszeitpunkt schon nicht mehr allzu brisant gewesen sein, dennoch steckt jede Menge Recherchearbeit in einem solchen Projekt &#8211; und entsprechendes Geschick, um dem Zuschauer die ganzen Einzelheiten ausreichend und halbwegs unterhaltsam zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Costner geht wirklich im Geschehen auf und liefert eine der besten Leistungen seiner Kariere ab. Man nimmt ihm den ehrgeizigen Staatsanwalt &#8211; der mit voller Hingabe f\u00fcr seinen Fall k\u00e4mpft &#8211; vollends ab und kann viele seiner Aktionen absolut nachvollziehen. Seine Figur fasst die erbarbeiteten Fakten immer wieder \u00fcberschaubar zusammen und so kann der Zuschauer trotz vieler Personen und etlicher R\u00fcckblenden stets die \u00dcbersicht behalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast 3,5 Stunden sind nicht von Pappe und trotzdem gelingt dem Film bis zum bitteren Ende bei der Stange zu halten und keine nennenswerten L\u00e4ngen aufzuweisen. Der Flow ist &#8211; gemessen an der langen Laufzeit &#8211; perfekt ausbalanciert und die Story h\u00e4lt immer wieder sch\u00f6ne Wendungen parat. Nat\u00fcrlich setzt das Ganze immer voraus, dass man in gewisser Weise f\u00fcr das Attentat mitsamt dessen Hintergr\u00fcnde \u00fcberhaupt interessiert &#8211; aber sonst w\u00fcrde man sich aber kaum dieses Epos anschauen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung ist eine Mischung aus realen und Spielfilmszenen. Allerdings wirkt das Werk zum Gl\u00fcck auch eher wie ein dichter Kinofilm und nicht wie eine reine Dokumentation. Man sollte sich auch stets vor Augen halten, dass uns Regisseur Stone lediglich Theorien pr\u00e4sentiert und genaue Details bis heute nicht gekl\u00e4rt sind. Sollte man sich ernsthaft mit dem Vorfall besch\u00e4ftigen, ist der Film eher als unterhaltsames Beiwerk, denn prezi\u00f6se Abhandlung zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Film zeigt, wie hochkar\u00e4tiger Geschichtsunterricht ausschauen kann. Mit etlichen Stars besetzt, mit einem hervorragenden Drehbuch gesegnet und mit viel Engagement gehen Stone und Costner an das heikle Thema heran und man schafft trotz monumentaler Laufzeit einen leichtg\u00e4ngigen und dennoch tiefgr\u00fcndigen Streifen mit \u00fcberraschend viel Kurzweil. Bei mir gibt es beide Daumen nach oben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Obwohl das Attentat auf den Pr\u00e4sidenten schon drei Jahre zur\u00fcckliegt, hat Anwalt Jim Garrison noch immer keine Ruhe gefunden. Neue und teils widerspr\u00fcchliche Erkenntnisse wecken sein Interesse am Fall und so stellt er ein schlagkr\u00e4ftiges Team zusammen. Sie wollen beweisen, dass es sich beim Mord von JFK um eine weitreichende Verschw\u00f6rung handelte\u2026 Fazit Vor einem Werk wie diesem habe ich wirklich gro\u00dfen Respekt. Zwar mag die Thematik zum Entstehungszeitpunkt schon nicht mehr allzu brisant gewesen sein, dennoch steckt jede Menge Recherchearbeit in einem solchen Projekt &#8211; und entsprechendes Geschick, um dem Zuschauer die ganzen Einzelheiten ausreichend und halbwegs unterhaltsam zu vermitteln. Costner geht wirklich im Geschehen auf und liefert eine der besten Leistungen seiner Kariere ab. Man nimmt ihm den ehrgeizigen Staatsanwalt &#8211; der mit voller Hingabe f\u00fcr seinen Fall k\u00e4mpft &#8211; vollends ab und kann viele seiner Aktionen absolut nachvollziehen. Seine Figur fasst die erbarbeiteten Fakten immer wieder \u00fcberschaubar zusammen und so kann der Zuschauer trotz vieler Personen und etlicher R\u00fcckblenden stets die \u00dcbersicht behalten. Fast 3,5 Stunden sind nicht von Pappe und trotzdem gelingt dem Film bis zum bitteren Ende bei der Stange zu halten und keine nennenswerten L\u00e4ngen aufzuweisen. Der Flow ist &#8211; gemessen an der langen Laufzeit &#8211; perfekt ausbalanciert und die Story h\u00e4lt immer wieder sch\u00f6ne Wendungen parat. Nat\u00fcrlich setzt das Ganze immer voraus, dass man in gewisser Weise f\u00fcr das Attentat mitsamt dessen Hintergr\u00fcnde \u00fcberhaupt interessiert &#8211; aber sonst w\u00fcrde man sich aber kaum dieses Epos anschauen wollen. Die Inszenierung ist eine Mischung aus realen und Spielfilmszenen. Allerdings wirkt das Werk zum Gl\u00fcck auch eher wie ein dichter Kinofilm und nicht wie eine reine Dokumentation. Man sollte sich auch stets vor Augen halten, dass uns Regisseur Stone lediglich Theorien pr\u00e4sentiert und genaue Details bis heute nicht gekl\u00e4rt sind. Sollte man sich ernsthaft mit dem Vorfall besch\u00e4ftigen, ist der Film eher als unterhaltsames Beiwerk, denn prezi\u00f6se Abhandlung zu verstehen. Dieser Film zeigt, wie hochkar\u00e4tiger Geschichtsunterricht ausschauen kann. Mit etlichen Stars besetzt, mit einem hervorragenden Drehbuch gesegnet und mit viel Engagement gehen Stone und Costner an das heikle Thema heran und man schafft trotz monumentaler Laufzeit einen leichtg\u00e4ngigen und dennoch tiefgr\u00fcndigen Streifen mit \u00fcberraschend viel Kurzweil. 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