{"id":6956,"date":"2021-01-22T16:10:35","date_gmt":"2021-01-22T16:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=6956"},"modified":"2021-01-22T16:10:35","modified_gmt":"2021-01-22T16:10:35","slug":"striptease","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=6956","title":{"rendered":"Striptease"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um Geld f\u00fcr den Sorgerechtskampf um ihre Tochter zu verdienen, ist Erin fast jedes Mittel recht. Sie ist sich sogar nicht zu schade, in einem Stripclub als T\u00e4nzerin anzuheuern und ihren K\u00f6rper vor teils fragw\u00fcrdigem Publikum zu pr\u00e4sentieren. Als einer ihrer Kollegen allerdings tot aufgefunden wird, vermutet die Polizei den T\u00e4ter aus den Reihen der Stammbesucher\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann mich noch dunkel an den damaligen Werkerummel und an die teils wirklich vernichtenden Kritiken erinnern. &#8220;Striptease&#8221; ist schon irgendwie ein krudes Werk, welches haupts\u00e4chlich von einer \u00e4u\u00dferst freiz\u00fcgigen und durchtrainierten Moore lebt &#8211; ansonsten \u00fcber die Jahre leider nicht weiter gereift ist.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Film ist Fluch und Segen zugleich, dass er sich nicht immer eindeutig f\u00fcr eine Richtung entscheiden zu vermag. Er pendelt st\u00e4ndig zwischen Thriller und Kom\u00f6die hin und her, was oftmals f\u00fcr bizarre Situationen sorgt und nicht immer gut miteinander harmoniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Man wei\u00df beispielsweise nie, ob man einen schr\u00e4g auftretenden Burt Reynolds loben oder bei seinen Aktionen einfach nur den Kopf sch\u00fctteln soll. Absurde Einlagen rei\u00dfen immer wieder aus recht brauchbaren Spannungsmomenten heraus und zum allgemeinen Humor muss man schon irgendwo kompatibel sein &#8211; oder ihn zumindest gut wegstecken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story schwankt ebenso, wie die Inszenierung. Im Grunde nicht \u00fcbel, aber immer wieder mit kleineren Ungereimtheiten und Logik-L\u00f6chern best\u00fcckt. Besonders gegen Ende wird es dann auch ziemlich vorhersehbar und gradlinig, aber witzigerweise f\u00fchlt man sich trotzdem jederzeit ganz gut bei Laune gehalten. Es wurde nie langweilig und die h\u00fcbschen Tanz-Szenen lockern obendrein zus\u00e4tzlich das Geschehen angenehm auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Demi Moore zeigt was sie hat und macht ihre Sache dabei recht gut. Zwar stehen ihre aufreizenden Darbietungen vor dem eigentlichen Schauspiel, aber f\u00fcr mich gab es hier insgesamt wenig zu Meckern. Wie bereits erw\u00e4hnt war ich mir dagegen bei Urgestein Reynolds andere Sorgen gemacht &#8211; wobei sein Spiel so schlecht war, dass es schon wieder reichlich Charme mit sich brachte und im Nachhinein durchgewunken werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt viele Kritikpunkte und ehrlich gesagt ist &#8220;Striptease&#8221; f\u00fcr mich auch kein richtig guter Film. Dennoch unterhielt er nach all den Jahren mal wieder ganz ausgezeichnet und so f\u00e4llt das Urteil letztlich gn\u00e4dig aus. Man muss sich auf das Gezeigte einfach einlassen k\u00f6nnen und nicht am zuweilen sonderlichen Humor verzweifeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Um Geld f\u00fcr den Sorgerechtskampf um ihre Tochter zu verdienen, ist Erin fast jedes Mittel recht. Sie ist sich sogar nicht zu schade, in einem Stripclub als T\u00e4nzerin anzuheuern und ihren K\u00f6rper vor teils fragw\u00fcrdigem Publikum zu pr\u00e4sentieren. Als einer ihrer Kollegen allerdings tot aufgefunden wird, vermutet die Polizei den T\u00e4ter aus den Reihen der Stammbesucher\u2026 Fazit Ich kann mich noch dunkel an den damaligen Werkerummel und an die teils wirklich vernichtenden Kritiken erinnern. &#8220;Striptease&#8221; ist schon irgendwie ein krudes Werk, welches haupts\u00e4chlich von einer \u00e4u\u00dferst freiz\u00fcgigen und durchtrainierten Moore lebt &#8211; ansonsten \u00fcber die Jahre leider nicht weiter gereift ist. F\u00fcr den Film ist Fluch und Segen zugleich, dass er sich nicht immer eindeutig f\u00fcr eine Richtung entscheiden zu vermag. Er pendelt st\u00e4ndig zwischen Thriller und Kom\u00f6die hin und her, was oftmals f\u00fcr bizarre Situationen sorgt und nicht immer gut miteinander harmoniert. Man wei\u00df beispielsweise nie, ob man einen schr\u00e4g auftretenden Burt Reynolds loben oder bei seinen Aktionen einfach nur den Kopf sch\u00fctteln soll. Absurde Einlagen rei\u00dfen immer wieder aus recht brauchbaren Spannungsmomenten heraus und zum allgemeinen Humor muss man schon irgendwo kompatibel sein &#8211; oder ihn zumindest gut wegstecken k\u00f6nnen. Die Story schwankt ebenso, wie die Inszenierung. Im Grunde nicht \u00fcbel, aber immer wieder mit kleineren Ungereimtheiten und Logik-L\u00f6chern best\u00fcckt. Besonders gegen Ende wird es dann auch ziemlich vorhersehbar und gradlinig, aber witzigerweise f\u00fchlt man sich trotzdem jederzeit ganz gut bei Laune gehalten. Es wurde nie langweilig und die h\u00fcbschen Tanz-Szenen lockern obendrein zus\u00e4tzlich das Geschehen angenehm auf. Demi Moore zeigt was sie hat und macht ihre Sache dabei recht gut. Zwar stehen ihre aufreizenden Darbietungen vor dem eigentlichen Schauspiel, aber f\u00fcr mich gab es hier insgesamt wenig zu Meckern. Wie bereits erw\u00e4hnt war ich mir dagegen bei Urgestein Reynolds andere Sorgen gemacht &#8211; wobei sein Spiel so schlecht war, dass es schon wieder reichlich Charme mit sich brachte und im Nachhinein durchgewunken werden kann. Es gibt viele Kritikpunkte und ehrlich gesagt ist &#8220;Striptease&#8221; f\u00fcr mich auch kein richtig guter Film. Dennoch unterhielt er nach all den Jahren mal wieder ganz ausgezeichnet und so f\u00e4llt das Urteil letztlich gn\u00e4dig aus. 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