{"id":6995,"date":"2021-01-26T18:02:06","date_gmt":"2021-01-26T18:02:06","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=6995"},"modified":"2021-01-26T18:02:06","modified_gmt":"2021-01-26T18:02:06","slug":"addicted","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=6995","title":{"rendered":"Addicted"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich hat die h\u00fcbsche Zoe alles, was man im Leben braucht: Sie leitet eine Agentur, hat einen nicht minder erfolgreichen Ehemann, tolle Kinder und ein schickes Haus. Dennoch sucht sie Hilfe bei einer Therapeutin, da die heile Welt zu wanken droht. Dank ihrer Sexsucht ist ein Mann nicht mehr genug und so verzettelt sie sich in unz\u00e4hligen Aff\u00e4ren\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Addicted&#8221; behandelt mal ein relativ ungew\u00f6hnliches Thema, welches wir zumindest aus dieser Perspektive vorher noch nicht allzu h\u00e4ufig gesehen haben. Dennoch handelt es sich weniger um eine kritische Darstellung der Sache, vielmehr pr\u00e4sentiert man uns einen kurzweiligen und nicht allzu nervenaufreibenden Thriller.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film ist nicht nur durchg\u00e4ngig mit extrem h\u00fcbschen Menschen besetzt, sondern auch technisch enorm auf Hochglanz poliert. Glasklare Bilder, warme Farben und interessante Kameraeinstellungen sprechen eine eindeutige Sprache und erinnern von der \u00c4sthetik an moderne Musikvideos. Alles wurde toll in Szene gesetzt und bei der Best\u00fcckung der Lokationen haben sicherlich Designer aufgepasst, um den schicken Eindruck perfekt zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seinen Look und seine Art, wie beispielsweise die Protagonisten sprechen, erinnert auch Vieles an eine Daily-Soap &#8211; die ebenfalls oft mit anmutigen Personen aufwarten und manch Konversation \u00e4hnlich oberfl\u00e4chlich ausf\u00e4llt. Die Dialoge wirken oft gek\u00fcnstelt und werden durch ihre mittelpr\u00e4chtige deutsche Vertonung leider nicht besser. Hier vermag nicht alles zu den exquisiten Aufnahmen zu passen, trotzdem ist ein gewisser Unterhaltungswert stets gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller machen in erster Linie optisch eine hervorragende Figur und agieren vom Schauspiel her auf meist eher solidem Niveau. Viele Gestiken kommen arg gek\u00fcnstelt r\u00fcber und manch Aktion l\u00e4dt nicht unbedingt zum Nachvollziehen ein, aber sei es drum. Das Treiben schaut nett aus und bietet einige durchaus erotische Momente, die zum Hinschauen einladen und auch \u00fcber manch Logikproblem hinwegsehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In erster Linie ist &#8220;Addicted&#8221; ein exquisit fotografiertes Spektakel, welches bestenfalls als seichter Zeitvertreib f\u00fcr Zwischendurch und nicht als ernsthafte Charakterstudie anzusehen ist. F\u00fcr meinen Geschmack h\u00e4tte man das Gezeigte auch schon einige Minuten vor dem eigentlichen Ausgang beenden k\u00f6nnen &#8211; und h\u00e4tte so zumindest tiefere Spuren beim Zuschauer hinterlassen. So war alles auf &#8220;heile Welt&#8221; geb\u00fcrstet und das Hervorstechen aus der breiten Masse nicht mehr so eindeutig. F\u00fcr die gute Unterhaltung gibt&#8217;s dennoch eine Empfehlung f\u00fcr Interessierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Codeblack Films, Lionsgate<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eigentlich hat die h\u00fcbsche Zoe alles, was man im Leben braucht: Sie leitet eine Agentur, hat einen nicht minder erfolgreichen Ehemann, tolle Kinder und ein schickes Haus. Dennoch sucht sie Hilfe bei einer Therapeutin, da die heile Welt zu wanken droht. Dank ihrer Sexsucht ist ein Mann nicht mehr genug und so verzettelt sie sich in unz\u00e4hligen Aff\u00e4ren\u2026 Fazit &#8220;Addicted&#8221; behandelt mal ein relativ ungew\u00f6hnliches Thema, welches wir zumindest aus dieser Perspektive vorher noch nicht allzu h\u00e4ufig gesehen haben. Dennoch handelt es sich weniger um eine kritische Darstellung der Sache, vielmehr pr\u00e4sentiert man uns einen kurzweiligen und nicht allzu nervenaufreibenden Thriller. Der Film ist nicht nur durchg\u00e4ngig mit extrem h\u00fcbschen Menschen besetzt, sondern auch technisch enorm auf Hochglanz poliert. Glasklare Bilder, warme Farben und interessante Kameraeinstellungen sprechen eine eindeutige Sprache und erinnern von der \u00c4sthetik an moderne Musikvideos. Alles wurde toll in Szene gesetzt und bei der Best\u00fcckung der Lokationen haben sicherlich Designer aufgepasst, um den schicken Eindruck perfekt zu machen. Durch seinen Look und seine Art, wie beispielsweise die Protagonisten sprechen, erinnert auch Vieles an eine Daily-Soap &#8211; die ebenfalls oft mit anmutigen Personen aufwarten und manch Konversation \u00e4hnlich oberfl\u00e4chlich ausf\u00e4llt. Die Dialoge wirken oft gek\u00fcnstelt und werden durch ihre mittelpr\u00e4chtige deutsche Vertonung leider nicht besser. Hier vermag nicht alles zu den exquisiten Aufnahmen zu passen, trotzdem ist ein gewisser Unterhaltungswert stets gegeben. Die Darsteller machen in erster Linie optisch eine hervorragende Figur und agieren vom Schauspiel her auf meist eher solidem Niveau. Viele Gestiken kommen arg gek\u00fcnstelt r\u00fcber und manch Aktion l\u00e4dt nicht unbedingt zum Nachvollziehen ein, aber sei es drum. Das Treiben schaut nett aus und bietet einige durchaus erotische Momente, die zum Hinschauen einladen und auch \u00fcber manch Logikproblem hinwegsehen lassen. In erster Linie ist &#8220;Addicted&#8221; ein exquisit fotografiertes Spektakel, welches bestenfalls als seichter Zeitvertreib f\u00fcr Zwischendurch und nicht als ernsthafte Charakterstudie anzusehen ist. F\u00fcr meinen Geschmack h\u00e4tte man das Gezeigte auch schon einige Minuten vor dem eigentlichen Ausgang beenden k\u00f6nnen &#8211; und h\u00e4tte so zumindest tiefere Spuren beim Zuschauer hinterlassen. 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