{"id":7040,"date":"2021-01-31T19:58:55","date_gmt":"2021-01-31T19:58:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7040"},"modified":"2021-01-31T19:58:55","modified_gmt":"2021-01-31T19:58:55","slug":"bring-me-home","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7040","title":{"rendered":"Bring Me Home"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon seit geraumer Zeit ist der kleine Sohn von Jung-yeon verschwunden und noch immer hat die Mutter ihre Suche nicht aufgegeben. Ein anonymer Anruf bringt sie endlich auf eine neue Spur&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe nicht recherchiert, aber mich w\u00fcrde nicht wundern, wenn hier wieder einmal das reale Leben die besten Geschichten geschrieben h\u00e4tte. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt ist das geschilderte n\u00e4mlich sehr glaubhaft und nachvollziehbar konstruiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte jetzt nicht sagen, dass der Film mittendrin irgendwie schlechter und weniger interessant w\u00fcrde &#8211; vielmehr nimmt er Action-technisch so sehr an Fahrt auf, dass er einen krassen Kontrast zu seinem Auftakt stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte ist durchwegs spannend und spielt mit Emotionen des Betrachters. Man kann sich gut in die Lage der verzweifelten Mutter hineinversetzten und ihre Aktionen &#8211; m\u00f6gen sie auch irgendwann noch so abstru\u00df wirken &#8211; zumindest irgendwo verstehen. Man ahnt, wozu eine leidende Frau im Stande ist und fiebert ordentlich mit ihr mit.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Auftakt etwas vor sich hin pl\u00e4tscherte, bleibt sp\u00e4testens im letzten Drittel keine Zeit zum Verschnaufen. Die Story entwickelt sich dramatisch und fesselt an den Schirm. Gut agierende Darsteller tragen hierzu nat\u00fcrlich ihren Teil bei und gaben keinen Grund zur Klage. Der B\u00f6sewicht ist so richtig charismatisch und sein Wahn glaubhaft aufgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch konnte man ebenso wenig klagen. Fast schon Korea-typisch geht es mit Hochglanzbildern und ungew\u00f6hnlichen Perspektiven gewohnt erstklassig zur Sache. Selbst die Aufnahmen in Dunkelheit haben noch ordentlichen Stil und zeugen von hoher Handwerkskunst.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Filme aus Korea ist es in letzter Zeit im Bezug auf Reviews auf dieser Seite arg still geworden und endlich gab es mal wieder einen mehr als soliden Vertreter, den ich gerne besprochen habe und ebenso gerne weiterempfehlen m\u00f6chte. Die Handlung fing langsam an und mauserte sich zu einem aufregenden Thrill. Hier hat &#8211; abgesehen von einer mittelpr\u00e4chtigen deutschen Synchronisation &#8211; alles soweit gepasst und von daher h\u00e4tte ich nichts gegen baldigen Nachschub dieser Kategorie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Busch Media Group<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Schon seit geraumer Zeit ist der kleine Sohn von Jung-yeon verschwunden und noch immer hat die Mutter ihre Suche nicht aufgegeben. Ein anonymer Anruf bringt sie endlich auf eine neue Spur&#8230; Fazit Ich habe nicht recherchiert, aber mich w\u00fcrde nicht wundern, wenn hier wieder einmal das reale Leben die besten Geschichten geschrieben h\u00e4tte. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt ist das geschilderte n\u00e4mlich sehr glaubhaft und nachvollziehbar konstruiert. 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Technisch konnte man ebenso wenig klagen. Fast schon Korea-typisch geht es mit Hochglanzbildern und ungew\u00f6hnlichen Perspektiven gewohnt erstklassig zur Sache. Selbst die Aufnahmen in Dunkelheit haben noch ordentlichen Stil und zeugen von hoher Handwerkskunst. Um Filme aus Korea ist es in letzter Zeit im Bezug auf Reviews auf dieser Seite arg still geworden und endlich gab es mal wieder einen mehr als soliden Vertreter, den ich gerne besprochen habe und ebenso gerne weiterempfehlen m\u00f6chte. Die Handlung fing langsam an und mauserte sich zu einem aufregenden Thrill. 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