{"id":7056,"date":"2021-02-01T17:45:11","date_gmt":"2021-02-01T17:45:11","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7056"},"modified":"2021-02-01T17:45:11","modified_gmt":"2021-02-01T17:45:11","slug":"big-nothing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7056","title":{"rendered":"Big Nothing"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Charlie leidet an einer Krankheit, die irgendwann sein komplettes Erinnerungsverm\u00f6gen auffressen wird. Um dies zu verhindert, macht er kleinere Ged\u00e4chtnisspiele und trotzdem f\u00e4llt ihm daheim die Decke auf den Kopf. Er heuert bei einem Call-Center an und macht alsbald die Bekanntschaft mit einem zwielichtigen Kollegen &#8211; der ihn schon bald zur Mithilfe bei Straftaten animiert\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu seinem jetzigen Release auf Blu-Ray war mir dieser Streifen trotz seiner beachtlichen Besetzung noch v\u00f6llig unbekannt. Da ich Schwimmer und Pegg aber grunds\u00e4tzlich sympathisch finde, wollte ich selbstredend ein Blick auf diesen vermeintlichen Klassiker werfen und wurde gl\u00fccklicherweise recht angenehm bei Laune gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story spielt hier eine untergeordnete Rolle und sollte insbesondere mit Blick auf die extremen Zuf\u00e4lle und Verkettungen nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Hier wurde alles so konzipiert, dass ein Erz\u00e4hlfluss stets vorhanden war und die vielen Verkn\u00fcpfungen immer f\u00fcr einen halbwegs fl\u00fcssigen Fortgang sorgten. Es erschien nicht immer alles logisch, doch im Rahmen des Drehbuchs musste dieser Punkt verschmerzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film definiert mit seinen Ideen und Wendungen das Genre nicht neu und reiht sich zu vergleichbaren Vertretern. Das Gezeigte bot streng genommen wenig Eigenst\u00e4ndigkeit, konnte aber mit Eingangs erw\u00e4hnten Stars durchaus gl\u00e4nzen und immer wieder f\u00fcr ein paar kleine Lacher sorgen. Schwimmer und Pegg lieferten sich witzige Wortduelle und kaschierten damit einige L\u00f6cher in der Handlung mit Bravour. Sie lenkten hier und da gekonnt ab und zogen alle Aufmerksamkeit auf sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung wirkt aus heutiger Sicht leicht altbacken, aber charmant. W\u00e4hrend die leicht verrauschten Bilder durchaus an einen \u00e4lteren Kinofilm erinnern, holt uns die Vergangenheit dann sp\u00e4testens mit dem gef\u00e4lligen Soundtrack ab. Hier gab es ein paar echte Klassiker (u. A. &#8220;Engel&#8221; von Rammstein) auf die Ohren und der Zeitsprung war perfekt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Big Nothing&#8221; bietet eigentlich alles f\u00fcr einen unterhaltsamen Abend, auch ohne aus der breiten Masse hervorzustechen. Der Film folgt einem \u00fcblichem Muster ohne dabei sonderlich aus der Reihe zu fallen und sich keine derberen Ausrutscher zu leisten. Fans der beiden Akteure schauen sowieso mal rein, alle Anderen erhalten mit der passenden Erwartung einen kurzweiligen Klamauk mit angenehmem schwarzem Humor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Pidax Film- und H\u00f6rspielverlag<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Charlie leidet an einer Krankheit, die irgendwann sein komplettes Erinnerungsverm\u00f6gen auffressen wird. Um dies zu verhindert, macht er kleinere Ged\u00e4chtnisspiele und trotzdem f\u00e4llt ihm daheim die Decke auf den Kopf. Er heuert bei einem Call-Center an und macht alsbald die Bekanntschaft mit einem zwielichtigen Kollegen &#8211; der ihn schon bald zur Mithilfe bei Straftaten animiert\u2026 Fazit Bis zu seinem jetzigen Release auf Blu-Ray war mir dieser Streifen trotz seiner beachtlichen Besetzung noch v\u00f6llig unbekannt. Da ich Schwimmer und Pegg aber grunds\u00e4tzlich sympathisch finde, wollte ich selbstredend ein Blick auf diesen vermeintlichen Klassiker werfen und wurde gl\u00fccklicherweise recht angenehm bei Laune gehalten. Die Story spielt hier eine untergeordnete Rolle und sollte insbesondere mit Blick auf die extremen Zuf\u00e4lle und Verkettungen nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Hier wurde alles so konzipiert, dass ein Erz\u00e4hlfluss stets vorhanden war und die vielen Verkn\u00fcpfungen immer f\u00fcr einen halbwegs fl\u00fcssigen Fortgang sorgten. Es erschien nicht immer alles logisch, doch im Rahmen des Drehbuchs musste dieser Punkt verschmerzt werden. Der Film definiert mit seinen Ideen und Wendungen das Genre nicht neu und reiht sich zu vergleichbaren Vertretern. Das Gezeigte bot streng genommen wenig Eigenst\u00e4ndigkeit, konnte aber mit Eingangs erw\u00e4hnten Stars durchaus gl\u00e4nzen und immer wieder f\u00fcr ein paar kleine Lacher sorgen. Schwimmer und Pegg lieferten sich witzige Wortduelle und kaschierten damit einige L\u00f6cher in der Handlung mit Bravour. Sie lenkten hier und da gekonnt ab und zogen alle Aufmerksamkeit auf sich. Die Inszenierung wirkt aus heutiger Sicht leicht altbacken, aber charmant. W\u00e4hrend die leicht verrauschten Bilder durchaus an einen \u00e4lteren Kinofilm erinnern, holt uns die Vergangenheit dann sp\u00e4testens mit dem gef\u00e4lligen Soundtrack ab. Hier gab es ein paar echte Klassiker (u. 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