{"id":7088,"date":"2021-02-03T18:29:14","date_gmt":"2021-02-03T18:29:14","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7088"},"modified":"2021-02-03T18:29:14","modified_gmt":"2021-02-03T18:29:14","slug":"insel-des-schreckens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7088","title":{"rendered":"Insel des Schreckens"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf einer Insel wird eine Leiche ohne Knochenr\u00fcckst\u00e4nde gefunden und der dortige Mediziner ist ratlos. Er holt sich Unterst\u00fctzung vom Festland und schon bald stolpern sie \u00fcber weitere Tote\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hin und wieder habe ich einen Titel wie &#8220;Insel des Schreckens&#8221; recht gern. Solche Filme leben von ihrer kultverd\u00e4chtigen Stimmung und einer zumeist etwas naiv geratenen Inszenierung. Die Geschichte l\u00e4sst sich locker auf einen Bierdeckel schreiben, aber viel Charme kaschiert dieses Manko wieder aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon in den erste Minuten konnte mich dann auch die sch\u00f6ne Inszenierung begeistern und f\u00fcr sich gewinnen. Der Streifen hat ein ganz eigene Art, die mit relativ einfachen Mitteln eine spannende Handlung generiert. Alles wirkt herrlich altbacken und aus einer anderen Zeit &#8211; was sich auch in Kost\u00fcmen, Monsterdesign und Mundart widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller &#8211; allen voran Peter Cushing &#8211; passen wie die ber\u00fchmte Faust aufs Auge. Mit ihrer Mimik und gesamten Art passen sie wunderbar ins Geschehen und die alten Synchronstimmen unterstreichen den kultverd\u00e4chtigen Eindruck immens.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank seiner kompakten Laufzeit wei\u00dft das Teil einen angenehmen Flow auf, der g\u00e4nzlich ohne L\u00e4ngen daher kommt. Die Handlung geht eigentlich immer rasch voran, auch wenn hierbei nicht im Detail auf manche Fakten oder Forschungsergebnisse eingegangen werden kann. Manche Dinge nimmt man mal so dahin und macht sich keinen weiteren Kopf \u00fcber Logik oder dergleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lob geht auch an die Restaurateure, die eine ausgezeichnete Arbeit ablieferten. Das HD-Bild ist naturgem\u00e4\u00df etwas kieselig, aber sch\u00f6n kontrastreich und von den Farben sehr neutral. Das passt hervorragend zum Look der Produktion und l\u00e4sst alles wohl noch sch\u00f6ner, als einst bei der Premiere erstrahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofern man mit solch \u00e4lteren Werken etwas anfangen und entsprechend mit eher simplen Effekten und vergleichsweise schlichter Machart leben kann, erh\u00e4lt mit &#8220;Die Insel des Schreckens&#8221; einen der besseren Genrevertreter &#8211; der mit uneingeschr\u00e4nkter Kurzweil enorm bei mir punkten konnte. Wir haben hier vielleicht nicht den allerbesten, aber in meinen Augen definitiv einer der besseren Vertreter der &#8220;Hammer-Studios&#8221; (okay, es ist kein offizieller Teil der Reihe) vor uns. Fans kommen auf Ihre Kosten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Koch Media GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Auf einer Insel wird eine Leiche ohne Knochenr\u00fcckst\u00e4nde gefunden und der dortige Mediziner ist ratlos. Er holt sich Unterst\u00fctzung vom Festland und schon bald stolpern sie \u00fcber weitere Tote\u2026 Fazit Hin und wieder habe ich einen Titel wie &#8220;Insel des Schreckens&#8221; recht gern. Solche Filme leben von ihrer kultverd\u00e4chtigen Stimmung und einer zumeist etwas naiv geratenen Inszenierung. Die Geschichte l\u00e4sst sich locker auf einen Bierdeckel schreiben, aber viel Charme kaschiert dieses Manko wieder aus. Schon in den erste Minuten konnte mich dann auch die sch\u00f6ne Inszenierung begeistern und f\u00fcr sich gewinnen. Der Streifen hat ein ganz eigene Art, die mit relativ einfachen Mitteln eine spannende Handlung generiert. Alles wirkt herrlich altbacken und aus einer anderen Zeit &#8211; was sich auch in Kost\u00fcmen, Monsterdesign und Mundart widerspiegelt. Die Darsteller &#8211; allen voran Peter Cushing &#8211; passen wie die ber\u00fchmte Faust aufs Auge. Mit ihrer Mimik und gesamten Art passen sie wunderbar ins Geschehen und die alten Synchronstimmen unterstreichen den kultverd\u00e4chtigen Eindruck immens. Dank seiner kompakten Laufzeit wei\u00dft das Teil einen angenehmen Flow auf, der g\u00e4nzlich ohne L\u00e4ngen daher kommt. Die Handlung geht eigentlich immer rasch voran, auch wenn hierbei nicht im Detail auf manche Fakten oder Forschungsergebnisse eingegangen werden kann. Manche Dinge nimmt man mal so dahin und macht sich keinen weiteren Kopf \u00fcber Logik oder dergleichen. Lob geht auch an die Restaurateure, die eine ausgezeichnete Arbeit ablieferten. Das HD-Bild ist naturgem\u00e4\u00df etwas kieselig, aber sch\u00f6n kontrastreich und von den Farben sehr neutral. Das passt hervorragend zum Look der Produktion und l\u00e4sst alles wohl noch sch\u00f6ner, als einst bei der Premiere erstrahlen. Sofern man mit solch \u00e4lteren Werken etwas anfangen und entsprechend mit eher simplen Effekten und vergleichsweise schlichter Machart leben kann, erh\u00e4lt mit &#8220;Die Insel des Schreckens&#8221; einen der besseren Genrevertreter &#8211; der mit uneingeschr\u00e4nkter Kurzweil enorm bei mir punkten konnte. Wir haben hier vielleicht nicht den allerbesten, aber in meinen Augen definitiv einer der besseren Vertreter der &#8220;Hammer-Studios&#8221; (okay, es ist kein offizieller Teil der Reihe) vor uns. 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