{"id":7101,"date":"2021-02-05T18:20:35","date_gmt":"2021-02-05T18:20:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7101"},"modified":"2021-02-05T18:20:35","modified_gmt":"2021-02-05T18:20:35","slug":"deliver-us-from-evil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7101","title":{"rendered":"Deliver Us From Evil"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich wollte sich Auftragskiller In-nam nach seinem letzten Job endg\u00fcltig zur Ruhe setzten, doch die Bitte einer alten Freundin kann er einfach nicht ignorieren. Er soll ihre verschwundene Tochter finden, kreuzt aber dabei auf einen ehemaligen Rivalen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An und f\u00fcr sich sind beide Handlungstr\u00e4nge (verschwundenes M\u00e4dchen, rivalisierende Auftragskiller) nicht unbedingt neu, aber die Verwebung selbiger wirkt schon auf gewisse Weise frisch und so ging es dann munter ans Werk.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einstieg gestaltete sich jedoch als nicht so einfach. Man erkl\u00e4rt zun\u00e4chst recht wenig und wirft den Zuschauer ins kalte Wasser. Man nimmt zwar Dialoge und Figuren wahr, kann sie aber zun\u00e4chst noch nicht vollends in der Geschichte zuordnen. H\u00e4tte ich zuvor nicht die Inhaltsangabe \u00fcberflogen, w\u00e4re mir das Abtauchen wom\u00f6glich noch viel schwieriger gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist man allerdings im Thema, dann spielt das Werk seine echten St\u00e4rken auf. Technisch gibt man sich von der besten Seite, \u00fcberzeugt mit sch\u00f6nen Bildern und tollen Zeitlupeneffekten. Die Figuren sind so eigenwillig, wie interessant &#8211; ihren Vorgehensweisen zu folgen ist absolut interessant und zuweilen fast schon hypnotisch. Es gab kleinere L\u00e4ngen, die dann immer wieder mit krassen Actionszenen ausgeglichen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der H\u00e4rtegrad war hoch, aber nicht zu \u00fcbertrieben. Die meisten Dinge wurden angedeutet und akustisch hervorgehoben, ansonsten hielt sich alles im gr\u00fcnen Bereich. Seinen d\u00fcsteren Grundton konnten sogar absolut \u00fcberzogene Auseinandersetzungen nicht mindern &#8211; und das war schon beachtlich. Gerade beim Finale ging es schon arg \u00fcberzogen zur Sache und dennoch blieb das Gezeigte recht cool.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tempo schwankt immer mal wieder &#8211; und das zum Teil recht heftig. Streckenweise bremst das Geschehen fast vollst\u00e4ndig ab, um dann mit heftigen Keilereien wieder f\u00fcr volle Aufmerksamkeit zu sorgen. Dies w\u00e4re dann auch mein gr\u00f6\u00dfter Kritikpunkt, da dieses durchwachsene Balance nicht f\u00fcr einen durchgehend angenehmen Flow sorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Deliver Us From Evil&#8221; ist ein knallharter Actioneer, der bekannte Elemente durchaus gekonnt miteinander kombiniert, jedoch hin und wieder jedoch etwas zug\u00e4nglicher und kurzweiliger h\u00e4tte sein d\u00fcrfen. Unterm Strich bleibt allerdings in ungew\u00f6hnlicher und zuweilen richtig guter Genrevertreter, der mit ausgefallenen Charakteren und eindrucksvoller Inszenierung m\u00e4chtig punkten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background\" style=\"font-size:30px\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Splendid Film\/WVG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eigentlich wollte sich Auftragskiller In-nam nach seinem letzten Job endg\u00fcltig zur Ruhe setzten, doch die Bitte einer alten Freundin kann er einfach nicht ignorieren. Er soll ihre verschwundene Tochter finden, kreuzt aber dabei auf einen ehemaligen Rivalen\u2026 Fazit An und f\u00fcr sich sind beide Handlungstr\u00e4nge (verschwundenes M\u00e4dchen, rivalisierende Auftragskiller) nicht unbedingt neu, aber die Verwebung selbiger wirkt schon auf gewisse Weise frisch und so ging es dann munter ans Werk. Der Einstieg gestaltete sich jedoch als nicht so einfach. Man erkl\u00e4rt zun\u00e4chst recht wenig und wirft den Zuschauer ins kalte Wasser. Man nimmt zwar Dialoge und Figuren wahr, kann sie aber zun\u00e4chst noch nicht vollends in der Geschichte zuordnen. H\u00e4tte ich zuvor nicht die Inhaltsangabe \u00fcberflogen, w\u00e4re mir das Abtauchen wom\u00f6glich noch viel schwieriger gefallen. Ist man allerdings im Thema, dann spielt das Werk seine echten St\u00e4rken auf. Technisch gibt man sich von der besten Seite, \u00fcberzeugt mit sch\u00f6nen Bildern und tollen Zeitlupeneffekten. Die Figuren sind so eigenwillig, wie interessant &#8211; ihren Vorgehensweisen zu folgen ist absolut interessant und zuweilen fast schon hypnotisch. Es gab kleinere L\u00e4ngen, die dann immer wieder mit krassen Actionszenen ausgeglichen wurden. Der H\u00e4rtegrad war hoch, aber nicht zu \u00fcbertrieben. Die meisten Dinge wurden angedeutet und akustisch hervorgehoben, ansonsten hielt sich alles im gr\u00fcnen Bereich. Seinen d\u00fcsteren Grundton konnten sogar absolut \u00fcberzogene Auseinandersetzungen nicht mindern &#8211; und das war schon beachtlich. Gerade beim Finale ging es schon arg \u00fcberzogen zur Sache und dennoch blieb das Gezeigte recht cool. Das Tempo schwankt immer mal wieder &#8211; und das zum Teil recht heftig. Streckenweise bremst das Geschehen fast vollst\u00e4ndig ab, um dann mit heftigen Keilereien wieder f\u00fcr volle Aufmerksamkeit zu sorgen. Dies w\u00e4re dann auch mein gr\u00f6\u00dfter Kritikpunkt, da dieses durchwachsene Balance nicht f\u00fcr einen durchgehend angenehmen Flow sorgt. &#8220;Deliver Us From Evil&#8221; ist ein knallharter Actioneer, der bekannte Elemente durchaus gekonnt miteinander kombiniert, jedoch hin und wieder jedoch etwas zug\u00e4nglicher und kurzweiliger h\u00e4tte sein d\u00fcrfen. Unterm Strich bleibt allerdings in ungew\u00f6hnlicher und zuweilen richtig guter Genrevertreter, der mit ausgefallenen Charakteren und eindrucksvoller Inszenierung m\u00e4chtig punkten kann. 7,5\/10 Fotocopyright: Splendid Film\/WVG<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7102,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[42,11,15,54],"class_list":["post-7101","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-action","tag-besprechung","tag-drama","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7101"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7101\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7103,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7101\/revisions\/7103"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}