{"id":7200,"date":"2021-02-12T16:52:33","date_gmt":"2021-02-12T16:52:33","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7200"},"modified":"2021-02-12T16:52:33","modified_gmt":"2021-02-12T16:52:33","slug":"paradise-z","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7200","title":{"rendered":"Paradise Z"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei junge Damen sind gestrandet in einem Luxus-Resort. Rundherum ist eine Seuche ausgebrochen und die Menschen wurden zu blutr\u00fcnstigen Zombies. Nun leben sie in Abgeschiedenheit und versuchen trotzdem jeden Tag gemeinsam zu genie\u00dfen. Leider werden irgendwann die Vorr\u00e4te knapp und ein Verlassen der Idylle wird zur l\u00e4stigen Pflicht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gut gedacht ist nicht immer auch gut gemacht. &#8220;Paradise Z&#8221; gef\u00e4llt in erster Linie mit schicker Inszenierung und h\u00fcbschen Hauptdarstellerinnen, doch selbst f\u00fcr eine Dauer von knapp 80 Minuten ist das irgendwann zu wenig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film beginnt recht verhei\u00dfungsvoll und l\u00e4sst optisch und auf Seiten der Akteure die Muskeln spielen. Alles schaut herrlich paradiesisch aus und an eine Zombie-Apokalypse ist zun\u00e4chst kaum zu denken. Man beobachtet die sympathischen Damen, die inmitten einer Katastrophe einen normalen Alltag zu leben versuchen und taucht zun\u00e4chst ganz passabel ab. Dies ist bis zu einem gewissen Zeitpunkt in Ordnung, doch gef\u00fchlt passiert in fast der gesamten ersten Filmstunde vergleichsweise wenig und Langweile macht sich breit.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas Action gibt es erst gegen Ende und so richtig befriedigend fiel diese leider nicht aus. Die Masken der Untoten luden eher zum schmunzeln, denn zum Gruseln ein und die Inszenierung wirkt in den dramatischen Momenten nicht mehr ganz so souver\u00e4n. Hier erinnert der Streifen eher an eine g\u00fcnstige Produktion, die mit M\u00fche bei den Gro\u00dfen kopiert &#8211; was man beim Auftakt mit wenig Aufwand noch einigerma\u00dfen gut kaschieren konnte. So versucht man sich an interessanten Kameraeinstellungen und halbwegs dramatischer Musik &#8211; so richtig ausgegoren schien es allerdings nicht und brach mit dem zuvor aufgebauten Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein paar Minuten ist &#8220;Paradise Z&#8221; ganz reizvoll, doch irgendwann nehmen die L\u00e4ngen einfach \u00dcberhand und die Luft ist raus. Zwei charmante Hauptfiguren k\u00e4mpfen gegen kaum vorhandene Story, schlecht gestylte Zombies und dutzende L\u00e4ngen an. Von der mittelpr\u00e4chtigen deutschen Vertonung ganz zu schweigen. Wer was ruhiges sucht &#8211; und haupts\u00e4chlich zum Voyeur werden will &#8211; darf man reinschauen, der Rest sollte getrost ignorieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background\" style=\"font-size:30px\"><strong>4\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Zwei junge Damen sind gestrandet in einem Luxus-Resort. Rundherum ist eine Seuche ausgebrochen und die Menschen wurden zu blutr\u00fcnstigen Zombies. Nun leben sie in Abgeschiedenheit und versuchen trotzdem jeden Tag gemeinsam zu genie\u00dfen. Leider werden irgendwann die Vorr\u00e4te knapp und ein Verlassen der Idylle wird zur l\u00e4stigen Pflicht\u2026 Fazit Gut gedacht ist nicht immer auch gut gemacht. &#8220;Paradise Z&#8221; gef\u00e4llt in erster Linie mit schicker Inszenierung und h\u00fcbschen Hauptdarstellerinnen, doch selbst f\u00fcr eine Dauer von knapp 80 Minuten ist das irgendwann zu wenig. Der Film beginnt recht verhei\u00dfungsvoll und l\u00e4sst optisch und auf Seiten der Akteure die Muskeln spielen. Alles schaut herrlich paradiesisch aus und an eine Zombie-Apokalypse ist zun\u00e4chst kaum zu denken. Man beobachtet die sympathischen Damen, die inmitten einer Katastrophe einen normalen Alltag zu leben versuchen und taucht zun\u00e4chst ganz passabel ab. Dies ist bis zu einem gewissen Zeitpunkt in Ordnung, doch gef\u00fchlt passiert in fast der gesamten ersten Filmstunde vergleichsweise wenig und Langweile macht sich breit. Etwas Action gibt es erst gegen Ende und so richtig befriedigend fiel diese leider nicht aus. Die Masken der Untoten luden eher zum schmunzeln, denn zum Gruseln ein und die Inszenierung wirkt in den dramatischen Momenten nicht mehr ganz so souver\u00e4n. Hier erinnert der Streifen eher an eine g\u00fcnstige Produktion, die mit M\u00fche bei den Gro\u00dfen kopiert &#8211; was man beim Auftakt mit wenig Aufwand noch einigerma\u00dfen gut kaschieren konnte. So versucht man sich an interessanten Kameraeinstellungen und halbwegs dramatischer Musik &#8211; so richtig ausgegoren schien es allerdings nicht und brach mit dem zuvor aufgebauten Niveau. F\u00fcr ein paar Minuten ist &#8220;Paradise Z&#8221; ganz reizvoll, doch irgendwann nehmen die L\u00e4ngen einfach \u00dcberhand und die Luft ist raus. Zwei charmante Hauptfiguren k\u00e4mpfen gegen kaum vorhandene Story, schlecht gestylte Zombies und dutzende L\u00e4ngen an. Von der mittelpr\u00e4chtigen deutschen Vertonung ganz zu schweigen. 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