{"id":7320,"date":"2021-02-15T18:38:49","date_gmt":"2021-02-15T18:38:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7320"},"modified":"2021-02-15T18:38:49","modified_gmt":"2021-02-15T18:38:49","slug":"mutter-muss-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7320","title":{"rendered":"Mutter muss weg"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tristan ist so gewaltig genervt von seiner Mutter, dass er sogar regelm\u00e4\u00dfig einen Psychiater aufsucht und dort sein Leid klagt. Als ihm dann auch noch das Kapital f\u00fcr eine neue Gesch\u00e4ftsidee fehlt, denkt er \u00fcber ein vorzeitiges Erbe nach. Er begibt sich in eine zwielichtige Kneipe, um dort seinen Killer anzuheuern\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich hab eine kleine Schw\u00e4che f\u00fcr den K\u00fcnstler Bastian Pastewka und als ich zuf\u00e4lligerweise in der Mediathek \u00fcber diesen \u00e4lteren Titel gestolpert bin, lie\u00df eine Sichtung nicht allzu lange auf sich warten. Die Erwartungen waren eher gering &#8211; und deshalb wurde ich von diesem eher durchschnittlichen Event auch nicht sonderlich entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sollte man das Geschehen nicht zu ernst nehmen &#8211; denn es tut dies ebenfalls nicht. Die Geschichte mag zwar hin und wieder d\u00fcstere Elemente und sogar etwas Blut beinhalten, unterm Strich geht es aber munter und zuweilen sehr schwarzhumorig zur Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf ist gepr\u00e4gt von Zuf\u00e4llen und seltsamen Verkettungen &#8211; trotzdem kommt das Treiben viel zu selten so richtig in Schwung. Pastewka hatte zwar seine witzigen Momente, aber es z\u00fcndeten nicht alle Gags und Lacher fielen oft sehr verhalten aus. Irgendwie konnte er sich in diesen Rollenkorsett nicht so entfalten, wie ich es vielleicht erwartet h\u00e4tte &#8211; und vielleicht musste er zum damaligen Zeitpunkt (Produktion ist aus 2012) einfach noch etwas (bei mir) reifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles ist relativ vorhersehbar &#8211; soweit es die gek\u00fcnstelten Wendungen \u00fcberhaupt hergaben und weitestgehend unterhaltsam gemacht. Anhand von kleineren R\u00fcckblenden wird die Charakterzeichnung angenehm vertieft und anf\u00e4nglich leicht absurde Hintergr\u00fcnde relativieren sich einigerma\u00dfen wieder. Obwohl das Werk mit rund 90 Minuten keineswegs zu Lang ausfiel, stolpert man immer mal wieder \u00fcber kleinere L\u00e4ngen &#8211; die sich haupts\u00e4chlich durch die nicht immer ausgegorenen Sketche abzeichneten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Mutter muss weg&#8221; ist seichte TV-Unterhaltung, wie sie im Lehrbuch steht. Leichtg\u00e4ngig, f\u00fcr Kenner entsprechend hochwertig besetzt und am Ende wohl schnell wieder vergessen. Prinzipiell also schon okay, doch f\u00fcr meine Anspr\u00fcche leider ein bisschen zu wenig. Ich bereue die investierte Zeit zwar nicht, aber werde von erneutem Anschauen wohl weiten Abstand nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background\" style=\"font-size:30px\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: ZDF<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Tristan ist so gewaltig genervt von seiner Mutter, dass er sogar regelm\u00e4\u00dfig einen Psychiater aufsucht und dort sein Leid klagt. Als ihm dann auch noch das Kapital f\u00fcr eine neue Gesch\u00e4ftsidee fehlt, denkt er \u00fcber ein vorzeitiges Erbe nach. Er begibt sich in eine zwielichtige Kneipe, um dort seinen Killer anzuheuern\u2026 Fazit Ich hab eine kleine Schw\u00e4che f\u00fcr den K\u00fcnstler Bastian Pastewka und als ich zuf\u00e4lligerweise in der Mediathek \u00fcber diesen \u00e4lteren Titel gestolpert bin, lie\u00df eine Sichtung nicht allzu lange auf sich warten. Die Erwartungen waren eher gering &#8211; und deshalb wurde ich von diesem eher durchschnittlichen Event auch nicht sonderlich entt\u00e4uscht. Nat\u00fcrlich sollte man das Geschehen nicht zu ernst nehmen &#8211; denn es tut dies ebenfalls nicht. Die Geschichte mag zwar hin und wieder d\u00fcstere Elemente und sogar etwas Blut beinhalten, unterm Strich geht es aber munter und zuweilen sehr schwarzhumorig zur Sache. Der Verlauf ist gepr\u00e4gt von Zuf\u00e4llen und seltsamen Verkettungen &#8211; trotzdem kommt das Treiben viel zu selten so richtig in Schwung. Pastewka hatte zwar seine witzigen Momente, aber es z\u00fcndeten nicht alle Gags und Lacher fielen oft sehr verhalten aus. Irgendwie konnte er sich in diesen Rollenkorsett nicht so entfalten, wie ich es vielleicht erwartet h\u00e4tte &#8211; und vielleicht musste er zum damaligen Zeitpunkt (Produktion ist aus 2012) einfach noch etwas (bei mir) reifen. Alles ist relativ vorhersehbar &#8211; soweit es die gek\u00fcnstelten Wendungen \u00fcberhaupt hergaben und weitestgehend unterhaltsam gemacht. Anhand von kleineren R\u00fcckblenden wird die Charakterzeichnung angenehm vertieft und anf\u00e4nglich leicht absurde Hintergr\u00fcnde relativieren sich einigerma\u00dfen wieder. Obwohl das Werk mit rund 90 Minuten keineswegs zu Lang ausfiel, stolpert man immer mal wieder \u00fcber kleinere L\u00e4ngen &#8211; die sich haupts\u00e4chlich durch die nicht immer ausgegorenen Sketche abzeichneten. &#8220;Mutter muss weg&#8221; ist seichte TV-Unterhaltung, wie sie im Lehrbuch steht. Leichtg\u00e4ngig, f\u00fcr Kenner entsprechend hochwertig besetzt und am Ende wohl schnell wieder vergessen. Prinzipiell also schon okay, doch f\u00fcr meine Anspr\u00fcche leider ein bisschen zu wenig. 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