{"id":7343,"date":"2021-02-16T17:39:25","date_gmt":"2021-02-16T17:39:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7343"},"modified":"2021-02-16T17:39:25","modified_gmt":"2021-02-16T17:39:25","slug":"sechzehn-stunden-bis-zur-ewigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7343","title":{"rendered":"Sechzehn Stunden bis zur Ewigkeit"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Teenager Mark steckt in einer sonderbaren Zeitschleife und erlebt den selben Tag immer wieder. Er kennt die Abl\u00e4ufe der Menschen mittlerweile perfekt auswendig und es gibt keine echten \u00dcberraschungen mehr. Pl\u00f6tzlich tauch jedoch ein M\u00e4dchen auf, welches sich nicht so gleichf\u00f6rmig wie der Rest verh\u00e4lt und scheinbar auch in diesem merkw\u00fcrdigen Komplex festsitzt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Filme mit dieser Thematik nicht unbedingt sonderlich neu sind, hat mich auf den ersten Blick die sympathische Inszenierung angesprochen und ich wollte &#8220;Sechzehn Stunden bis zur Ewigkeit&#8221; unbedingt mal eine Chance einr\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man verliert keine gro\u00dfen Worte und wirft den Zuschauer direkt ins Geschehen. Nach wenigen Momenten ist klar, dass sich unser Protagonist bereits in der Zeitschleife befindet und sich so gut wie m\u00f6glich damit arrangiert hat. Genauere Hintergr\u00fcnde lernen wir erst mit der Zeit kennen &#8211; obwohl streng wissenschaftliche Aspekte hier eher zu vernachl\u00e4ssigen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht hier klar um gute Laune und Fantasien, was dem Ganzen selbstredend einen gewissen Reiz und Unterhaltungswert beschert. Die meiste Zeit geht es angenehm locker zu und die traurigeren Passagen wurden gef\u00fchlvoll inszeniert. Man merkt, dass der Fokus eher auf diesen Momenten, statt der Logik oder der Technik der Zeitschleife an sich lagen. So war dann auch eine leicht haarstr\u00e4ubende Aufl\u00f6sung nicht weiter verwunderlich, sondern ordentlicher Teil des Konzeptes.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chemie der beiden Hauptfiguren hat soweit gepasst, t\u00e4uscht aber nicht \u00fcber offenbare L\u00fccken in der Handlung hinweg. Man konnte sich zwar gut auf deren charmantes Zusammenspiel einlassen und Beweggr\u00fcnde durchaus nachvollziehen, doch so richtig begeistern wollte das Geschehen dann trotzdem nicht. Ab einer gewissen Stelle nimmt die Leichtigkeit ab und weicht der traurigen Filmrealit\u00e4t &#8211; die zumindest in mir nach einem nachvollziehbareren Konstrukt schreit.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Sechzehn Stunden bis zur Ewigkeit&#8221; f\u00e4ngt \u00fcberraschend unterhaltsam an, um dann besonders gegen Ende hin erz\u00e4hlerisch ein bisschen einzuknicken. Richtig schlecht wird es zwar nie, doch man sollte das Gezeigte schon mit viel Wohlbehagen und wenig Anspruch auf irgendeine sinnvolle Begr\u00fcndung betrachten. Dies schm\u00e4lert den Gesamteindruck, doch unterm Strich bleibt ein solider Titel f\u00fcr Zwischendurch &#8211; den Prime-Kunden ruhig mal mitnehmen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background\" style=\"font-size:30px\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Amazon<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Teenager Mark steckt in einer sonderbaren Zeitschleife und erlebt den selben Tag immer wieder. Er kennt die Abl\u00e4ufe der Menschen mittlerweile perfekt auswendig und es gibt keine echten \u00dcberraschungen mehr. Pl\u00f6tzlich tauch jedoch ein M\u00e4dchen auf, welches sich nicht so gleichf\u00f6rmig wie der Rest verh\u00e4lt und scheinbar auch in diesem merkw\u00fcrdigen Komplex festsitzt\u2026 Fazit Obwohl Filme mit dieser Thematik nicht unbedingt sonderlich neu sind, hat mich auf den ersten Blick die sympathische Inszenierung angesprochen und ich wollte &#8220;Sechzehn Stunden bis zur Ewigkeit&#8221; unbedingt mal eine Chance einr\u00e4umen. Man verliert keine gro\u00dfen Worte und wirft den Zuschauer direkt ins Geschehen. Nach wenigen Momenten ist klar, dass sich unser Protagonist bereits in der Zeitschleife befindet und sich so gut wie m\u00f6glich damit arrangiert hat. Genauere Hintergr\u00fcnde lernen wir erst mit der Zeit kennen &#8211; obwohl streng wissenschaftliche Aspekte hier eher zu vernachl\u00e4ssigen waren. Es geht hier klar um gute Laune und Fantasien, was dem Ganzen selbstredend einen gewissen Reiz und Unterhaltungswert beschert. Die meiste Zeit geht es angenehm locker zu und die traurigeren Passagen wurden gef\u00fchlvoll inszeniert. Man merkt, dass der Fokus eher auf diesen Momenten, statt der Logik oder der Technik der Zeitschleife an sich lagen. So war dann auch eine leicht haarstr\u00e4ubende Aufl\u00f6sung nicht weiter verwunderlich, sondern ordentlicher Teil des Konzeptes. Die Chemie der beiden Hauptfiguren hat soweit gepasst, t\u00e4uscht aber nicht \u00fcber offenbare L\u00fccken in der Handlung hinweg. Man konnte sich zwar gut auf deren charmantes Zusammenspiel einlassen und Beweggr\u00fcnde durchaus nachvollziehen, doch so richtig begeistern wollte das Geschehen dann trotzdem nicht. Ab einer gewissen Stelle nimmt die Leichtigkeit ab und weicht der traurigen Filmrealit\u00e4t &#8211; die zumindest in mir nach einem nachvollziehbareren Konstrukt schreit. &#8220;Sechzehn Stunden bis zur Ewigkeit&#8221; f\u00e4ngt \u00fcberraschend unterhaltsam an, um dann besonders gegen Ende hin erz\u00e4hlerisch ein bisschen einzuknicken. Richtig schlecht wird es zwar nie, doch man sollte das Gezeigte schon mit viel Wohlbehagen und wenig Anspruch auf irgendeine sinnvolle Begr\u00fcndung betrachten. 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