{"id":7412,"date":"2021-02-22T18:17:08","date_gmt":"2021-02-22T18:17:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7412"},"modified":"2021-02-22T18:17:08","modified_gmt":"2021-02-22T18:17:08","slug":"train-to-busan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7412","title":{"rendered":"Train to Busan"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ein Vater mit seinem Kind im Zug unterwegs zur Mutter ist, bricht eine seltsame Seuche \u00fcber das Land her. Menschen verwandeln sich in fleischfressende Bestien und selbst deren Transportmittel wird davon nicht verschont. Gemeinsam mit Anderen versuchen sie der Lage in den Abteilen wieder Herr zu werden und der Zugf\u00fchrer sucht nach einer geeigneten Haltem\u00f6glichkeit\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Fortsetzung ist soeben auf Blu-Ray erschienen und das Ami-Remake in trockenen T\u00fcchern. &#8220;Train to Busan&#8221; befindet sich schon etwas l\u00e4nger in meiner Sammlung, doch bisher hatte ich noch nicht die Muse zu einer Sichtung gehabt. Am vergangenen Samstag habe ich dann einfach mal ein &#8220;Double-Feature&#8221; auf die heimische Leinwand geworfen und m\u00f6chte hier ein kleines Urteil zum Besten geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im extrem breit besetzten &#8220;Zombie-Genre&#8221; ist echte Innovation selten und genau hier macht der Titel so Einiges richtig &#8211; und f\u00fcr unsere Sehgewohnheiten angenehm anders. Zum Einen sind asiatische Produktionen solcher Machart doch relativ exotisch und zum Anderen bringt man mit dem Schwerpunkt der Zugfahrt einen witzigen, wie spannenden Aspekt ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu vielen anderen Werken kann man sich hier \u00e4u\u00dferst gut in die Situation der Figuren hineinversetzen und bei der Suche nach einem geeigneten Ausstieg ordentlich mitfiebern. Man sp\u00fcrt, welchem Informationsdefizit die Reisenden ausgesetzt sind und wie ungewiss die Lage au\u00dferhalb des Zuges wohl sein mag &#8211; trotz aller Technologie, die den Koreanern eigentlich zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch gelegentliche Schauplatzwechsel, der beklemmenden Atmosph\u00e4re und dem schn\u00f6rkellosen Verlauf wird es nie wirklich langweilig. Das Pacing ist hervorragend und gibt zwischen hektischen Momenten immer wieder kleinere Verschnaufpausen &#8211; ohne die Zeichnung seiner Figuren zu vernachl\u00e4ssigen. Diese ist zwar nicht umfassend tief, f\u00fcr einen derartigen Genrevertreter jedoch mehr als ausreichend. Schnell wachsen Sympathien zu Figuren und schnell wird klar, wer hier in der Not nur an sich selbst denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch ist das Ganze &#8211; wie f\u00fcr ein Film aus S\u00fcdkorea gewohnt &#8211; extrem hochwertig und edel. Viele Szenen spielen \u00fcberwiegend am hellen Tag und geben hervorragenden Einblick auf hochwertige Masken und l\u00e4sst keine Details entgehen. Beim H\u00e4rtegrad kommt man v\u00f6llig ohne abgetrennte K\u00f6rperteile und herumfliegende Ged\u00e4rme aus, ohne dabei unblutig und weniger eindringlich zu wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine interessanten und vergleichsweise frischen Ideen und Gesichter, hebt sich &#8220;Train to Busan&#8221; angenehm und lobenswert hervor. Er macht Vieles richtig und das Ergebnis \u00fcberzeugt auf ganzer Linie. Zur H\u00f6chstwertung fehlt zwar noch der gewisse Kick, doch Zombie-Fans sollten sich diesen Titel unbedingt malm auf den Zettel schreiben &#8211; auch wenn er gerade in heutigen Zeiten wieder mulmige Gef\u00fchle beim Betrachter erweckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background\" style=\"font-size:30px\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Splendid Film\/WVG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt W\u00e4hrend ein Vater mit seinem Kind im Zug unterwegs zur Mutter ist, bricht eine seltsame Seuche \u00fcber das Land her. Menschen verwandeln sich in fleischfressende Bestien und selbst deren Transportmittel wird davon nicht verschont. 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Im Gegensatz zu vielen anderen Werken kann man sich hier \u00e4u\u00dferst gut in die Situation der Figuren hineinversetzen und bei der Suche nach einem geeigneten Ausstieg ordentlich mitfiebern. Man sp\u00fcrt, welchem Informationsdefizit die Reisenden ausgesetzt sind und wie ungewiss die Lage au\u00dferhalb des Zuges wohl sein mag &#8211; trotz aller Technologie, die den Koreanern eigentlich zur Verf\u00fcgung steht. Durch gelegentliche Schauplatzwechsel, der beklemmenden Atmosph\u00e4re und dem schn\u00f6rkellosen Verlauf wird es nie wirklich langweilig. Das Pacing ist hervorragend und gibt zwischen hektischen Momenten immer wieder kleinere Verschnaufpausen &#8211; ohne die Zeichnung seiner Figuren zu vernachl\u00e4ssigen. Diese ist zwar nicht umfassend tief, f\u00fcr einen derartigen Genrevertreter jedoch mehr als ausreichend. Schnell wachsen Sympathien zu Figuren und schnell wird klar, wer hier in der Not nur an sich selbst denkt. Technisch ist das Ganze &#8211; wie f\u00fcr ein Film aus S\u00fcdkorea gewohnt &#8211; extrem hochwertig und edel. Viele Szenen spielen \u00fcberwiegend am hellen Tag und geben hervorragenden Einblick auf hochwertige Masken und l\u00e4sst keine Details entgehen. Beim H\u00e4rtegrad kommt man v\u00f6llig ohne abgetrennte K\u00f6rperteile und herumfliegende Ged\u00e4rme aus, ohne dabei unblutig und weniger eindringlich zu wirken. Durch seine interessanten und vergleichsweise frischen Ideen und Gesichter, hebt sich &#8220;Train to Busan&#8221; angenehm und lobenswert hervor. Er macht Vieles richtig und das Ergebnis \u00fcberzeugt auf ganzer Linie. Zur H\u00f6chstwertung fehlt zwar noch der gewisse Kick, doch Zombie-Fans sollten sich diesen Titel unbedingt malm auf den Zettel schreiben &#8211; auch wenn er gerade in heutigen Zeiten wieder mulmige Gef\u00fchle beim Betrachter erweckt. 8\/10 Fotocopyright: Splendid Film\/WVG<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7413,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,26,54],"class_list":["post-7412","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-horror","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7412"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7418,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7412\/revisions\/7418"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}