{"id":7629,"date":"2021-03-08T18:47:26","date_gmt":"2021-03-08T18:47:26","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7629"},"modified":"2021-03-08T18:47:26","modified_gmt":"2021-03-08T18:47:26","slug":"stonewall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7629","title":{"rendered":"Stonewall"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach seinem Rauswurf aus dem Elternhaus, zieht es den homosexuelle Danny vom ruhigen Land ins laute New York. Hier findet er schnell Anschluss und ist schier \u00fcberw\u00e4ltigt vom Lebensstil seiner neuen Freunde. Immerhin schreiben wir das Jahr 1969 und sich offen zu seiner sexuellen Identit\u00e4t zu bekennen gestaltet mitunter etwas schwierig\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich gebe offen zu, dass mich der Film aufgrund seiner Thematik nicht unbedingt gereizt hat und bis dato auf dem &#8220;Pile of Shame&#8221; verweilte. Da ich aktuell aber mit dem erneuten Sichten alter Emmerich Klassiker (u.A. &#8220;Godzilla&#8221;) besch\u00e4ftigt bin, wollte ich &#8220;Stonewall&#8221; nun aber eine faire Chance einr\u00e4umen und war am Ende doch ziemlich angetan.<\/p>\n\n\n\n<p>Erneut packt der ber\u00fchmte &#8220;Emmerich-Charme&#8221;, der auch dieses Werk durch seinen eigenen Look und einer unbeschwerten Erz\u00e4hlweise \u00e4u\u00dferst sehenswert macht. Der Regisseur hat ein hervorragendes Auge f\u00fcr Details und vor allem vom bildgewaltige Auferwecken vergangener Tage. Mit warmen Farben und vielen kleinen Ausstattungsmerkmalen lebt das Jahr 1969 pr\u00e4chtig auf &#8211; und schon mit dem Intro werden uns die Probleme aus dieser Zeit klar bewusst gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus aktueller Sicht wirken die damaligen Gesetze und Vorschriften f\u00fcr die heutige Generation kaum mehr greifbar, doch zeigt &#8220;Stonewall&#8221; gut verst\u00e4ndlich auf, wie die damalige Gesellschaft dachte und wie sehr es insbesondere unsere Hauptfigur belastete. Seine Gef\u00fchle und Emotionen kommen dabei schauspielerisch so gut r\u00fcber, dass man sich ordentlich in seine Lage &#8211; und die seiner verr\u00fcckten Freunde &#8211; hineindenken konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das durchaus wichtige Thema wurde kurzweilig und charmant umgesetzt. Es ging stets gut voran und Langweile hatte eigentlich keine Chance. Auf gewisse Weise war das Geschehen sogar unerwartet spannend und schnell blieb man gepackter am Ball, als man zun\u00e4chst gedacht h\u00e4tte. Ich kannte vom Namen zwar den &#8220;Christopher Street Day&#8221;, nicht aber seine tats\u00e4chlichen Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne den Namen Roland Emmerich w\u00e4re ich wahrscheinlich nie mit dem Film in Ber\u00fchrung gekommen und h\u00e4tte eine durchaus unterhaltsame Aufarbeitung dramatischer Ereignisse verpasst. Kritiker m\u00f6gen dem Film wohl seine leichtg\u00e4ngige und zuweilen seifenopernhafte Inszenierung vorwerfen, doch wahrscheinlich bereitete mir grade diese Herangehensweise ordentlich Laune. Lasst euch also nicht von der Thematik abschrecken und wagt als Filmfreund einfach mal einen Blick auf &#8220;Stonewall&#8221; &#8211; allein um etwas mitreden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">7\/10<\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Stonewall<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach seinem Rauswurf aus dem Elternhaus, zieht es den homosexuelle Danny vom ruhigen Land ins laute New York. Hier findet er schnell Anschluss und ist schier \u00fcberw\u00e4ltigt vom Lebensstil seiner neuen Freunde. Immerhin schreiben wir das Jahr 1969 und sich offen zu seiner sexuellen Identit\u00e4t zu bekennen gestaltet mitunter etwas schwierig\u2026 Fazit Ich gebe offen zu, dass mich der Film aufgrund seiner Thematik nicht unbedingt gereizt hat und bis dato auf dem &#8220;Pile of Shame&#8221; verweilte. Da ich aktuell aber mit dem erneuten Sichten alter Emmerich Klassiker (u.A. &#8220;Godzilla&#8221;) besch\u00e4ftigt bin, wollte ich &#8220;Stonewall&#8221; nun aber eine faire Chance einr\u00e4umen und war am Ende doch ziemlich angetan. Erneut packt der ber\u00fchmte &#8220;Emmerich-Charme&#8221;, der auch dieses Werk durch seinen eigenen Look und einer unbeschwerten Erz\u00e4hlweise \u00e4u\u00dferst sehenswert macht. Der Regisseur hat ein hervorragendes Auge f\u00fcr Details und vor allem vom bildgewaltige Auferwecken vergangener Tage. Mit warmen Farben und vielen kleinen Ausstattungsmerkmalen lebt das Jahr 1969 pr\u00e4chtig auf &#8211; und schon mit dem Intro werden uns die Probleme aus dieser Zeit klar bewusst gemacht. Aus aktueller Sicht wirken die damaligen Gesetze und Vorschriften f\u00fcr die heutige Generation kaum mehr greifbar, doch zeigt &#8220;Stonewall&#8221; gut verst\u00e4ndlich auf, wie die damalige Gesellschaft dachte und wie sehr es insbesondere unsere Hauptfigur belastete. Seine Gef\u00fchle und Emotionen kommen dabei schauspielerisch so gut r\u00fcber, dass man sich ordentlich in seine Lage &#8211; und die seiner verr\u00fcckten Freunde &#8211; hineindenken konnte. Das durchaus wichtige Thema wurde kurzweilig und charmant umgesetzt. Es ging stets gut voran und Langweile hatte eigentlich keine Chance. Auf gewisse Weise war das Geschehen sogar unerwartet spannend und schnell blieb man gepackter am Ball, als man zun\u00e4chst gedacht h\u00e4tte. Ich kannte vom Namen zwar den &#8220;Christopher Street Day&#8221;, nicht aber seine tats\u00e4chlichen Hintergr\u00fcnde. Ohne den Namen Roland Emmerich w\u00e4re ich wahrscheinlich nie mit dem Film in Ber\u00fchrung gekommen und h\u00e4tte eine durchaus unterhaltsame Aufarbeitung dramatischer Ereignisse verpasst. Kritiker m\u00f6gen dem Film wohl seine leichtg\u00e4ngige und zuweilen seifenopernhafte Inszenierung vorwerfen, doch wahrscheinlich bereitete mir grade diese Herangehensweise ordentlich Laune. Lasst euch also nicht von der Thematik abschrecken und wagt als Filmfreund einfach mal einen Blick auf &#8220;Stonewall&#8221; &#8211; allein um etwas mitreden zu k\u00f6nnen. 7\/10 Fotocopyright: Stonewall<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7630,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15],"class_list":["post-7629","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7629"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7629\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7631,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7629\/revisions\/7631"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}