{"id":7650,"date":"2021-03-12T18:15:04","date_gmt":"2021-03-12T18:15:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7650"},"modified":"2021-03-12T18:15:04","modified_gmt":"2021-03-12T18:15:04","slug":"jiu-jitsu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7650","title":{"rendered":"Jiu Jitsu"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alle paar Jahre saust ein  Komet an der Erde vorbei und genau zu dieser Zeit stellt sich ein au\u00dferirdischer Krieger zum Kampf gegen ein paar Au\u00dferw\u00e4hlte. Einer von diesen Herausforderern hat jedoch sein Ged\u00e4chtnis verloren und muss von seinen Mitstreitern f\u00fcr das entscheidende Gefecht wieder fit gemacht werden&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer mal wieder einen richtig schlechten Film sehen m\u00f6chte, der sollte unbedingt zu diesem Meistergreifen &#8211; und hoffentlich schnell wieder andere Werke umso mehr zu sch\u00e4tzen wissen. Wieder einmal tut es mir insbesondere um das durchaus noch vorhandene Talent von Nicolas Cage leid &#8211; doch es blieb die Hoffnung, dass er f\u00fcr diesen Quatsch wenigstens ein bisschen dringend ben\u00f6tigtes Schmerzensgeld einstreichen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das der Auftritt des vermeintlichen Zugpferdes relativ kompakt ausfiel, war eigentlich im Vorfeld schon klar und im Grunde nicht einmal der gr\u00f6\u00dfte Punkt zur Kritik. Scharfe Worte hingegen verdient eher das Gesamtresultat an sich &#8211; denn es \u00e4hnelt in vielen Bereichen einem echten Totalausfall, der \u00fcber seine eigenen Ambitionen stolpert.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die schwache Hintergrundgeschichte grade noch in Ordnung geht und als belangloser Rahmen abgetan werden kann, stolpert man schon nach wenigen Minuten an seiner seltsamen Erz\u00e4hlweise. Der Streifen versucht sich wesentlich komplexer zu verkaufen, als er eigentlich ist und verliert den Betrachter fast schon in seinen fr\u00fchen Anfangen &#8211; wo nicht nur eine miese Synchronisation, sondern direkt auch die bemitleidenswerten schauspielerischen Leistungen zum Tragen kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Keiner der Akteure konnte auch nur ansatzweise \u00fcberzeugen und zu keiner Sekunde an die Leistungen aus anderen Werken (und seien es schon eher mittelpr\u00e4chtige B-Movies) heranreichen. Dank billig wirkender Kost\u00fcme gab es immerhin ein wenig unfreiwillige Lacher &#8211; die dann aber eigentlich wieder durch das langweilige &#8220;Wald- und Wiesen-Setting&#8221; getr\u00fcbt wurden und Lichtblicke nicht ausmachen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>An seinem Tiefpunkt ist &#8220;Jiu Jitsu&#8221; dann allerdings in seinen Actionszenen angelangt. Die K\u00e4mpfe m\u00f6gen im Ansatz her ganz nett choreografiert sein, doch eine st\u00fcmperhafte Umsetzung und eine merkw\u00fcrdige Kameratechnik ersticken die hellen Momente im Keim. Mit seltsamen Ger\u00e4uschen st\u00fcrmen hier l\u00e4cherlich kost\u00fcmierte Figuren aufeinander zu und scheinen sich ohne (oder nur mit leichter) Ber\u00fchrung von den Socken zu kippen. Was bei anderen Mitstreitern bestenfalls nach einer Trainingseinheit ausschaut, wurde hier knallhart als Hauptshow verkauft und Kameramann und Cutter schien dabei auch noch einen schlechten Tag zu haben. Inmitten peinlicher Kloppereien wandert die Kamera wild hin- und her, wechselt mal spontan in die Egoperspektive und wilde Schnitte sorgten zus\u00e4tzlich f\u00fcr Frust. Das Anschauen ist stellenweise eine echte Herausforderung, die ich so nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht gebrauchen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Filme, die so schlecht sind, dass man schon wieder von Kult sprechen kann &#8211; doch &#8220;Jiu Jitsu&#8221; bleibt diese fragw\u00fcrdige Ehre hoffentlich verwehrt. Er ist einfach nur schwach konzipiert, miserabel umgesetzt und selbst in Sachen  CGI um etliche Jahre zur\u00fcck. Alles erinnert an die Power Rangers, ohne jedoch deren trashigen Charme zu erreichen und von einem Unterhaltungswert m\u00f6chte ich gar nicht sprechen. So schnell wie er kam, wird er wieder vergessen sein &#8211; und eine Empfehlung gibt es selbstverst\u00e4ndlich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>2\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Capelight Pictures<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Alle paar Jahre saust ein Komet an der Erde vorbei und genau zu dieser Zeit stellt sich ein au\u00dferirdischer Krieger zum Kampf gegen ein paar Au\u00dferw\u00e4hlte. Einer von diesen Herausforderern hat jedoch sein Ged\u00e4chtnis verloren und muss von seinen Mitstreitern f\u00fcr das entscheidende Gefecht wieder fit gemacht werden&#8230; Fazit Wer mal wieder einen richtig schlechten Film sehen m\u00f6chte, der sollte unbedingt zu diesem Meistergreifen &#8211; und hoffentlich schnell wieder andere Werke umso mehr zu sch\u00e4tzen wissen. Wieder einmal tut es mir insbesondere um das durchaus noch vorhandene Talent von Nicolas Cage leid &#8211; doch es blieb die Hoffnung, dass er f\u00fcr diesen Quatsch wenigstens ein bisschen dringend ben\u00f6tigtes Schmerzensgeld einstreichen konnte. Das der Auftritt des vermeintlichen Zugpferdes relativ kompakt ausfiel, war eigentlich im Vorfeld schon klar und im Grunde nicht einmal der gr\u00f6\u00dfte Punkt zur Kritik. Scharfe Worte hingegen verdient eher das Gesamtresultat an sich &#8211; denn es \u00e4hnelt in vielen Bereichen einem echten Totalausfall, der \u00fcber seine eigenen Ambitionen stolpert. W\u00e4hrend die schwache Hintergrundgeschichte grade noch in Ordnung geht und als belangloser Rahmen abgetan werden kann, stolpert man schon nach wenigen Minuten an seiner seltsamen Erz\u00e4hlweise. Der Streifen versucht sich wesentlich komplexer zu verkaufen, als er eigentlich ist und verliert den Betrachter fast schon in seinen fr\u00fchen Anfangen &#8211; wo nicht nur eine miese Synchronisation, sondern direkt auch die bemitleidenswerten schauspielerischen Leistungen zum Tragen kommen. Keiner der Akteure konnte auch nur ansatzweise \u00fcberzeugen und zu keiner Sekunde an die Leistungen aus anderen Werken (und seien es schon eher mittelpr\u00e4chtige B-Movies) heranreichen. Dank billig wirkender Kost\u00fcme gab es immerhin ein wenig unfreiwillige Lacher &#8211; die dann aber eigentlich wieder durch das langweilige &#8220;Wald- und Wiesen-Setting&#8221; getr\u00fcbt wurden und Lichtblicke nicht ausmachen waren. An seinem Tiefpunkt ist &#8220;Jiu Jitsu&#8221; dann allerdings in seinen Actionszenen angelangt. 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