{"id":7768,"date":"2021-03-22T16:53:51","date_gmt":"2021-03-22T16:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7768"},"modified":"2021-03-22T16:53:51","modified_gmt":"2021-03-22T16:53:51","slug":"24-hours-to-live","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7768","title":{"rendered":"24 Hours to Live"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod von Frau und Kind wollte sich Elitesoldat Travis endlich mal eine kleine Auszeit g\u00f6nnen, doch das liebe Geld \u00fcberredet ihn zu einem vermeintlich letzten Job. Mit einem alten Kameraden soll er sich noch einmal um eine Zielperson k\u00fcmmern, die unliebsame Dinge \u00fcber deren Arbeitgeber ausplaudern k\u00f6nnte. Leider l\u00e4uft die ganze Aktion nicht nach Plan\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bis dato konnte ich &#8220;24 Hours to Live&#8221; noch ganz gut auf dem &#8220;Pile of Shame&#8221; ignorieren, doch gestern lag er ganz oben auf dem neu sortierten Stapel und die Sichtung wurde endlich vollzogen. Schon noch wenigen Minuten war jedoch klar, dass dieser lange Aufschub v\u00f6llig unn\u00f6tig war und hinter der einstigen Direct-to-Video-Ver\u00f6ffentlichung ein cooler, kleiner Actionfilm steckt.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Momenten f\u00fchlte ich mich an das tolle Remake von &#8220;Das Ende&#8221; erinnert. Auch hier gab Ethan Hawke einen der Hauptprotagonisten und auch hier wurde unerwartet brachiale Action in superber Optik verpackt. Wenn es bei &#8220;24 Hours&#8221; kracht, dann aber richtig und audiovisuell beinah selbstverst\u00e4ndlich bestechend inszeniert. Atemberaubende Verfolgungsjagden und aus interessanten Blickwinkeln gezeichnete Schusswechsel spielten definitiv in der oberen Liga mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story steht der Technik nach, doch war dies nicht weiter schlimm. Sie bildete einen her austauschbaren und insgesamt wenig originellen Rahmen, doch die rasanteren Passagen gleichen dieses Manko aus. \u00dcberhaupt hielten sich ruhigere Momente und dramatische Explosionen ganz gut die Waage und kein Part bremste den anderen aus. Mit rund 1,5 Stunden war das Gezeigte dann auch sch\u00f6n kompakt gehalten und L\u00e4ngen hatten kaum eine Chance.<\/p>\n\n\n\n<p>Hawke geht in seiner Rolle ordentlich auf und liefert weitaus mehr, als man von solch einer Produktion erwarten m\u00f6chte. Die Chemie mit seinem besten Kumpel hat auch gepasst und gab keinen Grund zur Klage. Sicherlich mag deren pers\u00f6nlicher Konflikt sehr vorhersehbar konstruiert gewesen sein, der guten Laune tat dies keinen Abbruch. Die eingeflochtene Liebelei nahm gl\u00fccklicherweise keine unnat\u00fcrlichen Z\u00fcge an und lenkte nicht vom Rest ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer einen netten Actionsnack f\u00fcr Zwischendurch sucht, liegt bei &#8220;24 Hours&#8221; genau richtig. Er ist nicht ganz so packend wie die Neuauflage von &#8220;Das Ende&#8221;, aber ein durchaus beachtlicher Release, der unter dem Radar lief. Er bedient sich zwar frech bei der Konkurrenz und bietet inhaltlich wenig neues &#8211; doch dar\u00fcber l\u00e4sst sich im Gesamtbild ziemlich gro\u00dfz\u00fcgig hinweg schauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach dem Tod von Frau und Kind wollte sich Elitesoldat Travis endlich mal eine kleine Auszeit g\u00f6nnen, doch das liebe Geld \u00fcberredet ihn zu einem vermeintlich letzten Job. Mit einem alten Kameraden soll er sich noch einmal um eine Zielperson k\u00fcmmern, die unliebsame Dinge \u00fcber deren Arbeitgeber ausplaudern k\u00f6nnte. Leider l\u00e4uft die ganze Aktion nicht nach Plan\u2026 Fazit Bis dato konnte ich &#8220;24 Hours to Live&#8221; noch ganz gut auf dem &#8220;Pile of Shame&#8221; ignorieren, doch gestern lag er ganz oben auf dem neu sortierten Stapel und die Sichtung wurde endlich vollzogen. Schon noch wenigen Minuten war jedoch klar, dass dieser lange Aufschub v\u00f6llig unn\u00f6tig war und hinter der einstigen Direct-to-Video-Ver\u00f6ffentlichung ein cooler, kleiner Actionfilm steckt. In vielen Momenten f\u00fchlte ich mich an das tolle Remake von &#8220;Das Ende&#8221; erinnert. Auch hier gab Ethan Hawke einen der Hauptprotagonisten und auch hier wurde unerwartet brachiale Action in superber Optik verpackt. Wenn es bei &#8220;24 Hours&#8221; kracht, dann aber richtig und audiovisuell beinah selbstverst\u00e4ndlich bestechend inszeniert. Atemberaubende Verfolgungsjagden und aus interessanten Blickwinkeln gezeichnete Schusswechsel spielten definitiv in der oberen Liga mit. Die Story steht der Technik nach, doch war dies nicht weiter schlimm. Sie bildete einen her austauschbaren und insgesamt wenig originellen Rahmen, doch die rasanteren Passagen gleichen dieses Manko aus. \u00dcberhaupt hielten sich ruhigere Momente und dramatische Explosionen ganz gut die Waage und kein Part bremste den anderen aus. Mit rund 1,5 Stunden war das Gezeigte dann auch sch\u00f6n kompakt gehalten und L\u00e4ngen hatten kaum eine Chance. Hawke geht in seiner Rolle ordentlich auf und liefert weitaus mehr, als man von solch einer Produktion erwarten m\u00f6chte. Die Chemie mit seinem besten Kumpel hat auch gepasst und gab keinen Grund zur Klage. Sicherlich mag deren pers\u00f6nlicher Konflikt sehr vorhersehbar konstruiert gewesen sein, der guten Laune tat dies keinen Abbruch. Die eingeflochtene Liebelei nahm gl\u00fccklicherweise keine unnat\u00fcrlichen Z\u00fcge an und lenkte nicht vom Rest ab. Wer einen netten Actionsnack f\u00fcr Zwischendurch sucht, liegt bei &#8220;24 Hours&#8221; genau richtig. Er ist nicht ganz so packend wie die Neuauflage von &#8220;Das Ende&#8221;, aber ein durchaus beachtlicher Release, der unter dem Radar lief. Er bedient sich zwar frech bei der Konkurrenz und bietet inhaltlich wenig neues &#8211; doch dar\u00fcber l\u00e4sst sich im Gesamtbild ziemlich gro\u00dfz\u00fcgig hinweg schauen. 7\/10 Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7769,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[42,11,54],"class_list":["post-7768","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-action","tag-besprechung","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7768"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7771,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7768\/revisions\/7771"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7769"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}