{"id":7974,"date":"2021-04-07T17:01:12","date_gmt":"2021-04-07T17:01:12","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7974"},"modified":"2021-04-07T17:01:12","modified_gmt":"2021-04-07T17:01:12","slug":"kopfgeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7974","title":{"rendered":"Kopfgeld"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tom Mullen ist wohlhabender Eigent\u00fcmer einer Fluggesellschaft und trotz kleiner Skandale vom Erfolg gekr\u00f6nt. Als dann eines Tages sein kleiner Sohn entf\u00fchrt wird und eine Geld\u00fcbergabe platzt, wendet er sich mit einer ungew\u00f6hnlichen Botschaft an die Presse: er setzt die Kaution f\u00fcr seinen Sohn als Kopfgeld f\u00fcr Informationen hinsichtlich der Erpresser aus\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach unz\u00e4hligen Sichtungen &#8211; angefangen bei der VHS bis hin zur Blu-Ray &#8211; vermag ich diesem Titel trotz bekanntem Plot und bekannter Aufl\u00f6sung noch immer einen hohen Unterhaltungswert bescheinigen. Er ist sehr gut konstruiert und zeigt einen Mel Gibson in einer \u00fcberwiegend eher ungew\u00f6hnlichen Opferrolle, die er grandios auszuf\u00fcllen vermag.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meiner bescheidenen Meinung nach gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke ist seine beschauliche und halbwegs realistische Inszenierung. Man setzte nicht auf laute Action, sondern zeichnete seine Figuren mit Bedacht und baute mit ruhigen Mitteln eine ganz eigene Stimmung auf &#8211; die prima zum Hineinversetzten einlud und mit ordentlicher Dynamik \u00fcberzeugte.<\/p>\n\n\n\n<p>Man nahm den Zuschauer zu jeder Zeit an der Hand und so fiel das Verfolgen der Handlung nicht schwer. Die Abl\u00e4ufe waren logisch und gut gegliedert, der Flow jederzeit einwandfrei. Durch seine heikle Pr\u00e4misse war das Treiben dann auch halbwegs unberechenbar und letztlich hervorragend von Gibson gespielt. Seine Zerrissenheit war so greifbar, wie verst\u00e4ndlich und \u00fcberzeugend an den Mann gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine Wandlung bez\u00fcglich der Kopfgeld-Thematik bekam die Handlung seinerzeit eine ungewohnte Wendung und der Spannungsbogen schoss nach oben. Pl\u00f6tzlich konnte man sich auch irgendwie in die Rolle der Entf\u00fchrer hineindenken und auf deren Seite \u00fcberlegen, wie die Sache nun sinnvoll zu Ende gebracht werden kann. Sicherlich mag die Pr\u00e4misse selbst f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse nicht v\u00f6llig neu aus dem Boden gestampft worden sein, doch so anschaulich wie hier wurde sie selten pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Kopfgeld&#8221; mag von seiner Story beim erneuten Betrachten nicht mehr wirklich zu \u00fcberraschen, dennoch finde ich den immer wieder erneut packenden Verlauf extrem beachtlich und der Stammplatz in der Sammlung ist sicher. Vergessen m\u00f6chte ich allerdings auch nicht die anderen Darsteller rund um Gibson (wie beispielsweise Gary Sinise), die ihre Aufgabe mit Bravour erf\u00fcllten und ihren Teil zum runden Gesamtbild beitrugen. F\u00fcr mich ist dieser Titel schon ein moderner Klassiker, der nach all den Jahren noch immer vollends begeistern kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Walt Disney<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Tom Mullen ist wohlhabender Eigent\u00fcmer einer Fluggesellschaft und trotz kleiner Skandale vom Erfolg gekr\u00f6nt. Als dann eines Tages sein kleiner Sohn entf\u00fchrt wird und eine Geld\u00fcbergabe platzt, wendet er sich mit einer ungew\u00f6hnlichen Botschaft an die Presse: er setzt die Kaution f\u00fcr seinen Sohn als Kopfgeld f\u00fcr Informationen hinsichtlich der Erpresser aus\u2026 Fazit Nach unz\u00e4hligen Sichtungen &#8211; angefangen bei der VHS bis hin zur Blu-Ray &#8211; vermag ich diesem Titel trotz bekanntem Plot und bekannter Aufl\u00f6sung noch immer einen hohen Unterhaltungswert bescheinigen. Er ist sehr gut konstruiert und zeigt einen Mel Gibson in einer \u00fcberwiegend eher ungew\u00f6hnlichen Opferrolle, die er grandios auszuf\u00fcllen vermag. Die meiner bescheidenen Meinung nach gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke ist seine beschauliche und halbwegs realistische Inszenierung. Man setzte nicht auf laute Action, sondern zeichnete seine Figuren mit Bedacht und baute mit ruhigen Mitteln eine ganz eigene Stimmung auf &#8211; die prima zum Hineinversetzten einlud und mit ordentlicher Dynamik \u00fcberzeugte. Man nahm den Zuschauer zu jeder Zeit an der Hand und so fiel das Verfolgen der Handlung nicht schwer. Die Abl\u00e4ufe waren logisch und gut gegliedert, der Flow jederzeit einwandfrei. Durch seine heikle Pr\u00e4misse war das Treiben dann auch halbwegs unberechenbar und letztlich hervorragend von Gibson gespielt. Seine Zerrissenheit war so greifbar, wie verst\u00e4ndlich und \u00fcberzeugend an den Mann gebracht. Durch seine Wandlung bez\u00fcglich der Kopfgeld-Thematik bekam die Handlung seinerzeit eine ungewohnte Wendung und der Spannungsbogen schoss nach oben. Pl\u00f6tzlich konnte man sich auch irgendwie in die Rolle der Entf\u00fchrer hineindenken und auf deren Seite \u00fcberlegen, wie die Sache nun sinnvoll zu Ende gebracht werden kann. Sicherlich mag die Pr\u00e4misse selbst f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse nicht v\u00f6llig neu aus dem Boden gestampft worden sein, doch so anschaulich wie hier wurde sie selten pr\u00e4sentiert. &#8220;Kopfgeld&#8221; mag von seiner Story beim erneuten Betrachten nicht mehr wirklich zu \u00fcberraschen, dennoch finde ich den immer wieder erneut packenden Verlauf extrem beachtlich und der Stammplatz in der Sammlung ist sicher. Vergessen m\u00f6chte ich allerdings auch nicht die anderen Darsteller rund um Gibson (wie beispielsweise Gary Sinise), die ihre Aufgabe mit Bravour erf\u00fcllten und ihren Teil zum runden Gesamtbild beitrugen. 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