{"id":8008,"date":"2021-04-09T15:56:49","date_gmt":"2021-04-09T15:56:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8008"},"modified":"2021-04-09T15:56:49","modified_gmt":"2021-04-09T15:56:49","slug":"madame-claude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8008","title":{"rendered":"Madame Claude"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die so genannte Madame Claude besch\u00e4ftige eigenen Angaben zu Folge \u00fcber 200 Damen, die ihre Dienste vorwiegend der gut betuchten Kundschaft anboten. Dabei hat sie eng mit Staatsorganen zusammengearbeitet und der Polizei immer mal wieder Informationen \u00fcber ihre zwielichtigen Mandanten herausgegeben. Trotz ihrer F\u00fcrsprecher stand sie irgendwann selbst im Fokus der Ermittler\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dank Netflix erh\u00e4lt man ja immer mal wieder Einblicke in Filme, die man in der Videothek nicht unbedingt geliehen h\u00e4tte. Bei &#8220;Madame Claude&#8221; war das bei mir der Fall &#8211; und wieder bin ich dem Dienst f\u00fcr diese Erfahrung dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl sich der Titel als Spielfilm pr\u00e4sentiert, wirkt er zuweilen recht dokumentarisch. Es geht \u00fcberwiegend sehr ruhig, fast schon hypnotisch zur Sache und irgendwie fehlt dabei der letzte Kick. Der Verlauf schwankt zwischen &#8220;schon irgendwie unterhaltsam&#8221; bis &#8220;ich w\u00fcrde jetzt gerne etwas Vorspulen&#8221; hin und her. Richtig uninteressant wird es eigentlich nie, aber leider auch nur ganz selten so richtig packend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte f\u00fchlt sich durchwegs authentisch an, bietet daf\u00fcr wiederum auch keine richtig krassen Wendungen. Alles l\u00e4uft vergleichsweise unspektakul\u00e4r und gradlinig ab. Durch neue Figuren gibt es kurzzeitig immer mal wieder neue Impulse, doch dramaturgisch ver\u00e4ndern sie auch nicht sonderlich viel. Der leichte Hauch von Erotik geht in Ordnung, h\u00e4tte aber irgendwie noch sinnlicher gemacht sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film lebt von seinen Darstellern, die hier allesamt eine hervorragende Arbeit ablieferten. Dank deren Ausdrucksweisen, Stylings und Kost\u00fcme leben die wilden 60iger anschaulich auf und man f\u00fchlt sich jederzeit ansprechend zur\u00fcckversetzt. Hier lag meiner Meinung nach dann auch die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke, denn Figuren und Look lassen den Betrachter prima abtauchen. Obwohl sich das Werk technisch auf dem Stand der Zeit befindet, sorgen Unsch\u00e4rfen, Farbgebung und eigenwillige Kameraeinstellungen immer wieder f\u00fcr ein sch\u00f6nes Retrogef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundthematik ist alt und beispielsweise in &#8220;Salon Kitty&#8221; und \u00e4hnlichen Werken einen Ticken imposanter aufgegriffen worden. Nichtsdestotrotz liefern die Franzosen einen handwerklich hochwertigen, allerdings auch eher m\u00e4\u00dfig unterhaltsamen Beitrag mit guten Akteuren ab. Geht f\u00fcr Zwischendurch klar, jedoch w\u00fcrde ich bei einer erneuten Sichtung passen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die so genannte Madame Claude besch\u00e4ftige eigenen Angaben zu Folge \u00fcber 200 Damen, die ihre Dienste vorwiegend der gut betuchten Kundschaft anboten. Dabei hat sie eng mit Staatsorganen zusammengearbeitet und der Polizei immer mal wieder Informationen \u00fcber ihre zwielichtigen Mandanten herausgegeben. Trotz ihrer F\u00fcrsprecher stand sie irgendwann selbst im Fokus der Ermittler\u2026 Fazit Dank Netflix erh\u00e4lt man ja immer mal wieder Einblicke in Filme, die man in der Videothek nicht unbedingt geliehen h\u00e4tte. Bei &#8220;Madame Claude&#8221; war das bei mir der Fall &#8211; und wieder bin ich dem Dienst f\u00fcr diese Erfahrung dankbar. Obwohl sich der Titel als Spielfilm pr\u00e4sentiert, wirkt er zuweilen recht dokumentarisch. Es geht \u00fcberwiegend sehr ruhig, fast schon hypnotisch zur Sache und irgendwie fehlt dabei der letzte Kick. Der Verlauf schwankt zwischen &#8220;schon irgendwie unterhaltsam&#8221; bis &#8220;ich w\u00fcrde jetzt gerne etwas Vorspulen&#8221; hin und her. Richtig uninteressant wird es eigentlich nie, aber leider auch nur ganz selten so richtig packend. Die Geschichte f\u00fchlt sich durchwegs authentisch an, bietet daf\u00fcr wiederum auch keine richtig krassen Wendungen. Alles l\u00e4uft vergleichsweise unspektakul\u00e4r und gradlinig ab. Durch neue Figuren gibt es kurzzeitig immer mal wieder neue Impulse, doch dramaturgisch ver\u00e4ndern sie auch nicht sonderlich viel. Der leichte Hauch von Erotik geht in Ordnung, h\u00e4tte aber irgendwie noch sinnlicher gemacht sein k\u00f6nnen. Der Film lebt von seinen Darstellern, die hier allesamt eine hervorragende Arbeit ablieferten. Dank deren Ausdrucksweisen, Stylings und Kost\u00fcme leben die wilden 60iger anschaulich auf und man f\u00fchlt sich jederzeit ansprechend zur\u00fcckversetzt. Hier lag meiner Meinung nach dann auch die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke, denn Figuren und Look lassen den Betrachter prima abtauchen. Obwohl sich das Werk technisch auf dem Stand der Zeit befindet, sorgen Unsch\u00e4rfen, Farbgebung und eigenwillige Kameraeinstellungen immer wieder f\u00fcr ein sch\u00f6nes Retrogef\u00fchl. Die Grundthematik ist alt und beispielsweise in &#8220;Salon Kitty&#8221; und \u00e4hnlichen Werken einen Ticken imposanter aufgegriffen worden. Nichtsdestotrotz liefern die Franzosen einen handwerklich hochwertigen, allerdings auch eher m\u00e4\u00dfig unterhaltsamen Beitrag mit guten Akteuren ab. Geht f\u00fcr Zwischendurch klar, jedoch w\u00fcrde ich bei einer erneuten Sichtung passen. 6\/10 Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8009,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15,7,54],"class_list":["post-8008","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama","tag-netflix","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8008"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8008\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8012,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8008\/revisions\/8012"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8009"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}