{"id":8035,"date":"2021-04-11T12:58:51","date_gmt":"2021-04-11T12:58:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8035"},"modified":"2021-04-11T12:59:37","modified_gmt":"2021-04-11T12:59:37","slug":"in-the-drift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8035","title":{"rendered":"In the Drift"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um stolze 5 Millionen Dollar, die auf den Gewinner eines wahnwitzigen Rennens von Mexiko nach Amerika warten. Dabei ist laut dem Veranstalter alles erlaubt, nur muss der Sieger noch auf vier R\u00e4dern durch die Ziellinie kommen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch in schlimmen Zeiten ist wenigstens auf Eines stets verlass: wo Asylum Pictures drauf steht, ist auch eine Menge Trash drin. So wirkte \u201eIn the Drift\u201c nicht nur auf dem Cover wie ein billiger \u201eFast and the Furious\u201c-Verschnitt, sondern vermengte auch ein paar andere Elemente zu einem leidlich unterhaltsamen Brei.<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner kleinen Inhaltsangabe habe ich mich auf den Aspekt des Rennens beschr\u00e4nkt, doch abseits der wenig aufregenden PS-Duelle gab es sogar noch ein wenig Handlung, die f\u00fcr das Gesamtbild leider mehr oder weniger von Belang ist. So fuhren relativ viele Stereotypen auf und das Teilnehmerfeld war nicht unbedingt von Sympathie getragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allgemein war die Erz\u00e4hlung \u00e4u\u00dferst holprig. Der Film verliert zun\u00e4chst keine gro\u00dfen Worte und geht vergleichsweise schnell in die Vollen, um dann das Tempo wieder geh\u00f6rig zu drosseln und dr\u00f6ge zu werden. Es passiert wenig auf dem Schirm und selbst das eigentliche Rennen ist total undynamisch in Szene gesetzt worden. Man erblickt die schnellen und leider auch wenig spektakul\u00e4ren Karren haupts\u00e4chlich zu Beginn und sp\u00e4ter wird der Fokus darauf vollends verloren. Die Sichtung beschr\u00e4nkt sich dann auch auf ein wenig \u201egeradeaus\u201c fahren und nicht etwa auf brenzlige Duelle miteinander. Das Budget hat wohl weder f\u00fcr gro\u00dfartige Stunts, noch f\u00fcr eventuelle Defekte an den Fahrzeugen gereicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sieht man einmal von den bescheidenen Racing-Parts ab, pr\u00e4sentiert sich ein unausgegorener Thriller, der selten &#8211; der sagen wir niemals &#8211; mitzurei\u00dfen vermochte. Nette Darsteller, seichte Dialoge, bl\u00f6de konstruierte Zuf\u00e4lle und eine uninteressante Handlung waren an der Tagesordnung. Immerhin wurde alles ordentlich gefilmt und handwerklich brauchbar zusammengeschnibbelt. Nicht referenzw\u00fcrdig, aber durchaus okay.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6\u00dftes Zugpferd ist sicherlich der ehemalige Rapper und Schauspieler DMX, der vor Kurzem leider verstorben ist. Er war f\u00fcr mich dann auch der Grund diesen Film aus den etlichen \u201ePerlen\u201c der EuroShop-Touren endlich mal zu entstauben und in den Player zu werfen. Sein Auftritt war dann &#8211; fast schon erwartungsgem\u00e4\u00df &#8211; kurz, aber immerhin mit etwas Text best\u00fcckt. Er macht seine Sache so lala, f\u00e4llt nicht aus dem durchschnittlichen Rahmen und wird durch eine m\u00e4\u00dfige Synchro leider noch einen Ticken abgewertet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anlass der Sichtung war traurig, doch endlich habe ich diese Machwerk hinter mich gebracht. Geboten wurde typische Asylum-Kost, die weder positiv, noch negativ mit den bisherigen Erlebnissen mit dem Labels bricht. \u201eIn the Dirft\u201c wirkt billig, unausgegoren, uninspiriert und \u00fcberwiegend langweilig, konnte aber wenigstens in einem Abschnitten einen Hauch von Unterhaltung bieten. Selbst Fans von DMX sollten dann lieber vom Original greifen und ausnahmsweise Vin Diesel filmtechnisch den Vorzug geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>3,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: White Pearl Movies \/ daredo (Soulfood)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Es geht um stolze 5 Millionen Dollar, die auf den Gewinner eines wahnwitzigen Rennens von Mexiko nach Amerika warten. 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Der Film verliert zun\u00e4chst keine gro\u00dfen Worte und geht vergleichsweise schnell in die Vollen, um dann das Tempo wieder geh\u00f6rig zu drosseln und dr\u00f6ge zu werden. Es passiert wenig auf dem Schirm und selbst das eigentliche Rennen ist total undynamisch in Szene gesetzt worden. Man erblickt die schnellen und leider auch wenig spektakul\u00e4ren Karren haupts\u00e4chlich zu Beginn und sp\u00e4ter wird der Fokus darauf vollends verloren. Die Sichtung beschr\u00e4nkt sich dann auch auf ein wenig \u201egeradeaus\u201c fahren und nicht etwa auf brenzlige Duelle miteinander. Das Budget hat wohl weder f\u00fcr gro\u00dfartige Stunts, noch f\u00fcr eventuelle Defekte an den Fahrzeugen gereicht. Sieht man einmal von den bescheidenen Racing-Parts ab, pr\u00e4sentiert sich ein unausgegorener Thriller, der selten &#8211; der sagen wir niemals &#8211; mitzurei\u00dfen vermochte. 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