{"id":8044,"date":"2021-04-12T17:00:45","date_gmt":"2021-04-12T17:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8044"},"modified":"2021-04-12T17:00:45","modified_gmt":"2021-04-12T17:00:45","slug":"the-empty-man","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8044","title":{"rendered":"The Empty Man"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Auftrag einer alten Freundin macht sich ein ehemaliger Cop auf die Suche nach ihrer vermissten Tochter. Schnell f\u00e4llt dabei auf, dass viele Personen aus deren Freundeskreis ebenfalls ohne Vorank\u00fcndigung abgetaucht sind und die Spur zu einer Art Sekte f\u00fchrt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund seiner kleinen \u00dcberl\u00e4nge (fast 2,5 Stunden), habe ich mich ein wenig um diesen eigentlich recht interessanten Titel gedr\u00fcckt. Am Wochenende hatte ich aber endlich mal die Muse hierzu gefunden &#8211; und blieb am Ende mit etwas Ern\u00fcchterung zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst beginnt der Streifen v\u00f6llig anders, als es meine (und die offizielle) Inhaltsangabe vermuten lie\u00df. Wir erhalten erstmal eine Art von Intro\/Vorgeschichte, die f\u00fcr die kommenden Ereignisse allerdings nicht unbedingt von Belang war und die Laufzeit ein wenig unn\u00f6tig streckte. \u00c4hnlich wie beim Auftakt von &#8220;Titanic&#8221; (ich wei\u00df, ein toller Vergleich) h\u00e4tte man auch direkt in den Hauptakt einsteigen k\u00f6nnen und der Zuschauer keine echten Probleme beim Folgen gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat der Film allerdings richtig begonnen, so gefiel die mysteri\u00f6se Atmosph\u00e4re, die man trotz einiger L\u00e4ngen bis zum bitteren Ende beibehalten konnte. Ich m\u00f6chte jetzt keine ungef\u00e4hr vergleichbaren Werke anf\u00fchren &#8211; denn sonst k\u00f6nnte der unbedarfte Leser den gr\u00f6\u00dften Story-Twist vielleicht bereits nach wenigen Augenblicken erahnen und der Spa\u00df w\u00e4re dahin. So tappt man wenigstens eine Zeitlang im Dunkeln und sieht dem &#8220;Empty Man&#8221; dann erst sp\u00e4t ins Gesicht. Ob die Aufl\u00f6sung dann so richtig originell war, muss jeder f\u00fcr sich entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Rein von seinen Ideen her, war das Wer nicht schlecht. Man konstruierte einen passablen Spannungsbogen und warf Hauptfigur und Betrachter immer wieder kleine Hinweise vor die F\u00fc\u00dfe. Leider f\u00fchlte sich die Handlung nicht immer fl\u00fcssig erz\u00e4hlt an und erinnerte &#8211; vielleicht auch durch seine Kapiteleinteilung &#8211; eher an eine Serie, bei der ein wenig Langatmigkeit durchaus zum Programm geh\u00f6ren kann. An vielen Stellen h\u00e4tte man die Schere ansetzen und ein strafferes Ergebnis erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Empty Man&#8221; h\u00e4tte ein richtig guter und spannender Film werden k\u00f6nnen, doch seine lange Laufzeit stellt dem d\u00fcstere Treiben oftmals ein Bein. Eigentlich bin ich ja immer f\u00fcr Langfassungen zu haben, aber hier h\u00e4tte ich gerne eine kleine Ausnahme gemacht. Unterm Strich kosten die L\u00e4ngen einfach eine h\u00f6here Bewertung und es bleibt ein leicht \u00fcberdurchschnittlicher Eindruck zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: 20th Century Studios<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Im Auftrag einer alten Freundin macht sich ein ehemaliger Cop auf die Suche nach ihrer vermissten Tochter. Schnell f\u00e4llt dabei auf, dass viele Personen aus deren Freundeskreis ebenfalls ohne Vorank\u00fcndigung abgetaucht sind und die Spur zu einer Art Sekte f\u00fchrt\u2026 Fazit Aufgrund seiner kleinen \u00dcberl\u00e4nge (fast 2,5 Stunden), habe ich mich ein wenig um diesen eigentlich recht interessanten Titel gedr\u00fcckt. Am Wochenende hatte ich aber endlich mal die Muse hierzu gefunden &#8211; und blieb am Ende mit etwas Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Zun\u00e4chst beginnt der Streifen v\u00f6llig anders, als es meine (und die offizielle) Inhaltsangabe vermuten lie\u00df. Wir erhalten erstmal eine Art von Intro\/Vorgeschichte, die f\u00fcr die kommenden Ereignisse allerdings nicht unbedingt von Belang war und die Laufzeit ein wenig unn\u00f6tig streckte. \u00c4hnlich wie beim Auftakt von &#8220;Titanic&#8221; (ich wei\u00df, ein toller Vergleich) h\u00e4tte man auch direkt in den Hauptakt einsteigen k\u00f6nnen und der Zuschauer keine echten Probleme beim Folgen gehabt. Hat der Film allerdings richtig begonnen, so gefiel die mysteri\u00f6se Atmosph\u00e4re, die man trotz einiger L\u00e4ngen bis zum bitteren Ende beibehalten konnte. Ich m\u00f6chte jetzt keine ungef\u00e4hr vergleichbaren Werke anf\u00fchren &#8211; denn sonst k\u00f6nnte der unbedarfte Leser den gr\u00f6\u00dften Story-Twist vielleicht bereits nach wenigen Augenblicken erahnen und der Spa\u00df w\u00e4re dahin. So tappt man wenigstens eine Zeitlang im Dunkeln und sieht dem &#8220;Empty Man&#8221; dann erst sp\u00e4t ins Gesicht. Ob die Aufl\u00f6sung dann so richtig originell war, muss jeder f\u00fcr sich entscheiden. Rein von seinen Ideen her, war das Wer nicht schlecht. Man konstruierte einen passablen Spannungsbogen und warf Hauptfigur und Betrachter immer wieder kleine Hinweise vor die F\u00fc\u00dfe. Leider f\u00fchlte sich die Handlung nicht immer fl\u00fcssig erz\u00e4hlt an und erinnerte &#8211; vielleicht auch durch seine Kapiteleinteilung &#8211; eher an eine Serie, bei der ein wenig Langatmigkeit durchaus zum Programm geh\u00f6ren kann. An vielen Stellen h\u00e4tte man die Schere ansetzen und ein strafferes Ergebnis erreichen k\u00f6nnen. &#8220;Empty Man&#8221; h\u00e4tte ein richtig guter und spannender Film werden k\u00f6nnen, doch seine lange Laufzeit stellt dem d\u00fcstere Treiben oftmals ein Bein. Eigentlich bin ich ja immer f\u00fcr Langfassungen zu haben, aber hier h\u00e4tte ich gerne eine kleine Ausnahme gemacht. 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