{"id":8076,"date":"2021-04-14T16:37:39","date_gmt":"2021-04-14T16:37:39","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8076"},"modified":"2021-04-14T16:37:39","modified_gmt":"2021-04-14T16:37:39","slug":"in-den-gaengen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8076","title":{"rendered":"In den G\u00e4ngen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christian hat endg\u00fcltig mit seiner kriminellen Vergangenheit abgeschlossen und einen Job in einem Gro\u00dfmarkt angenommen. Dort ist er haupts\u00e4chlich f\u00fcr das Bef\u00fcllen der Regale zust\u00e4ndig und hat sogar die Gelegenheit einen wertvollen Staplerschein zu erwerben. Mit einigen Kollegen l\u00e4uft es anfangs recht distanziert, doch schnell findet er auch hier echte Freunde. Au\u00dferdem gibt es eine Dame, zu der er sich sehr hingezogen f\u00fchlt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;In den G\u00e4ngen&#8221; ist ungew\u00f6hnlich, interessant und unterhaltsam. F\u00fcr mich f\u00e4llt dieser Film irgendwie in die Kategorie &#8220;kleines Fernsehspiel&#8221;, bei dem man mit der richtigen Grundstimmung ans Werk gehen sollte. Man erz\u00e4hlt hier n\u00e4mlich keine verr\u00fcckte Fiktion, sondern ein recht treffendes, fast schon dokumentarisch wirkendes Portrait eines eher traurigen und einsamen Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Figuren (inkl. der Hauptfigur) wirken aus dem Leben gegriffen und nicht gek\u00fcnstelt. W\u00fcsste man nicht, dass zum Teil einigerma\u00dfen bekannte Darsteller auf dem Schirm agieren, so k\u00f6nnten man sie tats\u00e4chliche f\u00fcr Angestellte aus dem Markt halten. Die Chemie aller Beteiligten hat jedenfalls wunderbar gepasst und deren nachvollziehbare Schicksale durchaus ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk hat seinen eigenen Stil und seine eigene Gangart. Viele Momente sind extrem ruhig und wirken mit ihrer dennoch irgendwo ansprechenden Inszenierung nahezu hypnotisierend und poetisch. Oftmals schauen wir &#8211; gef\u00fchlt endlose Minuten &#8211; unseren Darstellern beim Einr\u00e4umen von Regalen oder dem Bedienen des Staplers zu und dennoch bleibt man gespannt am Ball.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zuschauer bekommt viel Raum f\u00fcr eigene Gedanken, schweift aber aber nie vom Geschehen ab und verliert nicht das Interesse. Sicherlich ist die Handlung recht d\u00fcnn ausgefallen und dennoch werden zwei Stunden damit \u00fcberbr\u00fcckt. Man erlebt keine abgeschlossene Handlung im klassischen Sinne, vielmehr einen kleinen Auszug eines Lebensabschnittes des Hauptprotagonisten. Selbst kleinere Dialoge helfen jedoch bei der Rekonstruktion seiner Vergangenheit und bedienen eine gewisse Neugier ziemlich gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer filmische Experimente mag und nichts gegen eine zuweilen doch recht krasse Beobachterrolle hat, sollte &#8220;In den G\u00e4ngen&#8221; ruhig mal eine Chance geben. Das Gebotene war sicherlich nichts f\u00fcr jeden Tag, aber eine nette Erfahrung mit eigenwilligem Sog und Tiefgang. Kein unbedingtes Must-See, doch zumindest f\u00fcr mich auch keine verschwendete Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: EuroVideo Medien GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Christian hat endg\u00fcltig mit seiner kriminellen Vergangenheit abgeschlossen und einen Job in einem Gro\u00dfmarkt angenommen. Dort ist er haupts\u00e4chlich f\u00fcr das Bef\u00fcllen der Regale zust\u00e4ndig und hat sogar die Gelegenheit einen wertvollen Staplerschein zu erwerben. Mit einigen Kollegen l\u00e4uft es anfangs recht distanziert, doch schnell findet er auch hier echte Freunde. Au\u00dferdem gibt es eine Dame, zu der er sich sehr hingezogen f\u00fchlt\u2026 Fazit &#8220;In den G\u00e4ngen&#8221; ist ungew\u00f6hnlich, interessant und unterhaltsam. F\u00fcr mich f\u00e4llt dieser Film irgendwie in die Kategorie &#8220;kleines Fernsehspiel&#8221;, bei dem man mit der richtigen Grundstimmung ans Werk gehen sollte. Man erz\u00e4hlt hier n\u00e4mlich keine verr\u00fcckte Fiktion, sondern ein recht treffendes, fast schon dokumentarisch wirkendes Portrait eines eher traurigen und einsamen Lebens. Alle Figuren (inkl. der Hauptfigur) wirken aus dem Leben gegriffen und nicht gek\u00fcnstelt. W\u00fcsste man nicht, dass zum Teil einigerma\u00dfen bekannte Darsteller auf dem Schirm agieren, so k\u00f6nnten man sie tats\u00e4chliche f\u00fcr Angestellte aus dem Markt halten. Die Chemie aller Beteiligten hat jedenfalls wunderbar gepasst und deren nachvollziehbare Schicksale durchaus ber\u00fchrt. Das Werk hat seinen eigenen Stil und seine eigene Gangart. Viele Momente sind extrem ruhig und wirken mit ihrer dennoch irgendwo ansprechenden Inszenierung nahezu hypnotisierend und poetisch. Oftmals schauen wir &#8211; gef\u00fchlt endlose Minuten &#8211; unseren Darstellern beim Einr\u00e4umen von Regalen oder dem Bedienen des Staplers zu und dennoch bleibt man gespannt am Ball. Der Zuschauer bekommt viel Raum f\u00fcr eigene Gedanken, schweift aber aber nie vom Geschehen ab und verliert nicht das Interesse. Sicherlich ist die Handlung recht d\u00fcnn ausgefallen und dennoch werden zwei Stunden damit \u00fcberbr\u00fcckt. Man erlebt keine abgeschlossene Handlung im klassischen Sinne, vielmehr einen kleinen Auszug eines Lebensabschnittes des Hauptprotagonisten. Selbst kleinere Dialoge helfen jedoch bei der Rekonstruktion seiner Vergangenheit und bedienen eine gewisse Neugier ziemlich gut. Wer filmische Experimente mag und nichts gegen eine zuweilen doch recht krasse Beobachterrolle hat, sollte &#8220;In den G\u00e4ngen&#8221; ruhig mal eine Chance geben. Das Gebotene war sicherlich nichts f\u00fcr jeden Tag, aber eine nette Erfahrung mit eigenwilligem Sog und Tiefgang. Kein unbedingtes Must-See, doch zumindest f\u00fcr mich auch keine verschwendete Zeit. 7\/10 Fotocopyright: EuroVideo Medien GmbH<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8077,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15,32],"class_list":["post-8076","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama","tag-komoedie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8076"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8076\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8078,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8076\/revisions\/8078"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8076"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8076"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}