{"id":8084,"date":"2021-04-15T17:05:24","date_gmt":"2021-04-15T17:05:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8084"},"modified":"2021-04-15T17:05:24","modified_gmt":"2021-04-15T17:05:24","slug":"love-and-monsters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8084","title":{"rendered":"Love and Monsters"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dank diversen Atombomben hat sich die Menschheit selbst ins Abseits katapultiert. Wenige haben den Krieg \u00fcberlebt, Tiere sind dank der \u00fcblen Strahlung zu riesigen Monstern mutiert. Genau wie Joel leben die Verbliebenen nun in kleinen Kolonien und verstecken sich vor der gef\u00e4hrlichen Au\u00dfenwelt. Als eines Tages jedoch ein Funkspruch seiner alten Jugendliebe reinflattert, packt Joel den Drang sich in das Abendeuer zu st\u00fcrzen und seine ehemalige Flamme an andren Ende des Landes aufzusuchen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf &#8220;Love and Monsters&#8221; bin ich schon vor einer ganzen Weile aufmerksam geworden, doch mangels Streamingm\u00f6glichkeit bis gestern Abend noch nicht zu einer Sichtung gekommen. Jetzt hat Netflix das gute St\u00fcck ins Sortiment aufgenommen und bietet obendrein noch eine deutsche Vertonung hierzu an. Da hie\u00df es nicht lange zu fackeln und endlich mal reinzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inhaltsangabe mag auf den ersten Blick recht originell klingen, bedient sich aber bei genauerer Betrachtung bei vielen Klassikern und verpasst dem Ganzen nur einen eigenen Look. Das war zwar nicht unbedingt verkehrt, doch so recht konnte das Ergebnis leider nicht vom Hocker rei\u00dfen. In guten Momenten f\u00fchlte man sich wie in einer modernen Umsetzung von &#8220;A Boy and his Dog&#8221;, in schwachen Abschnitten wie bei einer etwas langweiligen Odyssee, bei der man sich das ungef\u00e4hre Finale schon an den Fingern abz\u00e4hlen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es mangelte schlichtweg an Highlights. Alles verlief trotz prek\u00e4rer Ausgangslage recht harmlos und von titelgebenden Monstern war wenig zu sehen. Action gab es vereinzelt, aber viel zu selten. Der Humor war gef\u00e4llig, doch gute Gags ebenfalls rar ges\u00e4t. Man verzettelte sich da lieber in belanglosen Dialogen und zog das Treiben streckenweise unn\u00f6tig in die L\u00e4nge. Gerne h\u00e4tte es mehr &#8220;fetzen&#8221; d\u00fcrfen, was im Anbetracht der Thematik auch bei einer niedrigen Freigabe ohne \u00fcbertriebenes Blutvergie\u00dfen wohl kein Problem gewesen w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Die paar wenigen Effekte und Kreaturen waren dann aber sehr gut und zeitgem\u00e4\u00df in Szene gesetzt worden und ganz witzig animiert. Die futuristische Welt war schlicht und karg, aber dennoch stimmig und gab keinen Grund zur Klage. Das Intro schuf schon zu Begin eine ordentliche Stimmung. Die Darsteller waren weitestgehend sympathisch und machten ihre Sache gut &#8211; mir pers\u00f6nlich hat der Hundebegleiter am Besten gefallen. Es war richtig tolldressiert und stets f\u00fcr Schmunzler gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl &#8220;Love and Monsters&#8221; f\u00fcr mich eine kleine Entt\u00e4uschung war, m\u00f6chte ich keineswegs davon abraten. Das Ding hat Charme und starke Momente, verschenkt aber viel Potential. Entweder h\u00e4tte man auf mehr Action oder eine packender gemachte Lovestory setzen sollen &#8211; trotzdem m\u00f6chte ich bei einem &#8220;Inklusivtitel&#8221; noch allzu viel motzen. Macht euch bei Bedarf einfach selbst ein Bild und taucht in dieses Endzeitszenario ab, welches irgendwie auch an &#8220;Warm Bodies&#8221; erinnerte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Dank diversen Atombomben hat sich die Menschheit selbst ins Abseits katapultiert. Wenige haben den Krieg \u00fcberlebt, Tiere sind dank der \u00fcblen Strahlung zu riesigen Monstern mutiert. Genau wie Joel leben die Verbliebenen nun in kleinen Kolonien und verstecken sich vor der gef\u00e4hrlichen Au\u00dfenwelt. 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In guten Momenten f\u00fchlte man sich wie in einer modernen Umsetzung von &#8220;A Boy and his Dog&#8221;, in schwachen Abschnitten wie bei einer etwas langweiligen Odyssee, bei der man sich das ungef\u00e4hre Finale schon an den Fingern abz\u00e4hlen konnte. Es mangelte schlichtweg an Highlights. Alles verlief trotz prek\u00e4rer Ausgangslage recht harmlos und von titelgebenden Monstern war wenig zu sehen. Action gab es vereinzelt, aber viel zu selten. Der Humor war gef\u00e4llig, doch gute Gags ebenfalls rar ges\u00e4t. Man verzettelte sich da lieber in belanglosen Dialogen und zog das Treiben streckenweise unn\u00f6tig in die L\u00e4nge. Gerne h\u00e4tte es mehr &#8220;fetzen&#8221; d\u00fcrfen, was im Anbetracht der Thematik auch bei einer niedrigen Freigabe ohne \u00fcbertriebenes Blutvergie\u00dfen wohl kein Problem gewesen w\u00e4re. Die paar wenigen Effekte und Kreaturen waren dann aber sehr gut und zeitgem\u00e4\u00df in Szene gesetzt worden und ganz witzig animiert. Die futuristische Welt war schlicht und karg, aber dennoch stimmig und gab keinen Grund zur Klage. Das Intro schuf schon zu Begin eine ordentliche Stimmung. Die Darsteller waren weitestgehend sympathisch und machten ihre Sache gut &#8211; mir pers\u00f6nlich hat der Hundebegleiter am Besten gefallen. Es war richtig tolldressiert und stets f\u00fcr Schmunzler gut. Obwohl &#8220;Love and Monsters&#8221; f\u00fcr mich eine kleine Entt\u00e4uschung war, m\u00f6chte ich keineswegs davon abraten. Das Ding hat Charme und starke Momente, verschenkt aber viel Potential. Entweder h\u00e4tte man auf mehr Action oder eine packender gemachte Lovestory setzen sollen &#8211; trotzdem m\u00f6chte ich bei einem &#8220;Inklusivtitel&#8221; noch allzu viel motzen. 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