{"id":8139,"date":"2021-04-19T18:16:14","date_gmt":"2021-04-19T18:16:14","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8139"},"modified":"2021-04-19T18:16:14","modified_gmt":"2021-04-19T18:16:14","slug":"boss-level","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8139","title":{"rendered":"Boss Level"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Roy beginnt jeder Tag gleich: er wacht neben einer h\u00fcbschen Frau auf und wird sogleich von fiesen Auftragskillern in die Mangel genommen. Er steckt in einer Art Zeitschleife, da nach seinem Ableben der kommende Morgen wieder absolut identisch verl\u00e4uft. Bleibt also nur die Peiniger abzusch\u00fctteln und nach dem Grund f\u00fcr das ganze Chaos zu suchen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erst k\u00fcrzlich habe ich mit &#8220;<a href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8064\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8064\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Two Distant Strangers<\/a>&#8221; oder &#8220;<a href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7343\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=7343\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sechzehn Stunden bis zur Ewigkeit<\/a>&#8221; Filme mit ganz \u00e4hnlicher Pr\u00e4misse besprochen und f\u00fchlte mich nun selbst f\u00fcr kurze Zeit in einer Art Schleife. Scheinbar ist die Thematik f\u00fcr die Herrschaften aus Hollywood wieder interessant bzw. lukrativ geworden und man versorgt uns wieder mit dem t\u00e4glichen Murmeltier.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich &#8220;Boss Level&#8221; aber hoch anrechnen, dass er sich trotz ausgelauchtem Grundger\u00fcst \u00fcberwiegend frisch und leichtg\u00e4ngig anf\u00fchlt. Er spielt gekonnt mit der Erwartungshaltung des Betrachters und streut viele am\u00fcsante Elemente hinzu. So nimmt sich der Hauptdarsteller trotz zuweilen recht rabiater Gangart selbst nicht vollends ernst und kommentiert seine Ableben mit kostlichen Spr\u00fcchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hohe Tempo, gepaart mit guten Effekten und nettem Retro-Anspielungen sorgt f\u00fcr breites Grinsen und \u00fcberwiegend hohem Schauwert. Zwar schaltete man nach dem brachialen Start ein paar G\u00e4nge zur\u00fcck, doch bevor die Aufmerksamkeit fl\u00f6ten ging, griff man wieder in die Vollen und servierte makabere Action ohne Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kaum ein Titel zuvor nutzt &#8220;Boss Level&#8221; die zu Grunde liegenden Vorteile einer Schleife aus. So verpasst sich der Protagonist beispielsweise selbst ein Kampftraining, damit er in einer entscheidenden Situation nach gef\u00fchlt hundert Versuchen mit Leichtigkeit die Oberhand gewinnt. Als w\u00e4ren diese kleinen Erfolge dann nicht genug, gibt es immer wieder R\u00fcckschl\u00e4ge, die einen komplett neuen Ansatz f\u00fcr die Folgetage bedeuten. Sch\u00f6n gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis auf das leicht d\u00e4mliche Finale hat mir &#8220;Boss Level&#8221; extrem gut gefallen. Er kam mit unerwartet netten Ideen daher, bot einen Frank Grillo in Bestform und einen Gibson als coolen B\u00f6sewicht obendrein. Die Retro-Bestandteile waren genau richtig und nicht allzu aufdringlich, die unterschiedlichen Gegner-Figuren ein netter Gag. Unterm Stricht reicht es zwar nicht f\u00fcr eine neue Referenz, aber ein kleiner Achtungserfolgt ist diesem Titel gewi\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt F\u00fcr Roy beginnt jeder Tag gleich: er wacht neben einer h\u00fcbschen Frau auf und wird sogleich von fiesen Auftragskillern in die Mangel genommen. Er steckt in einer Art Zeitschleife, da nach seinem Ableben der kommende Morgen wieder absolut identisch verl\u00e4uft. 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Das hohe Tempo, gepaart mit guten Effekten und nettem Retro-Anspielungen sorgt f\u00fcr breites Grinsen und \u00fcberwiegend hohem Schauwert. Zwar schaltete man nach dem brachialen Start ein paar G\u00e4nge zur\u00fcck, doch bevor die Aufmerksamkeit fl\u00f6ten ging, griff man wieder in die Vollen und servierte makabere Action ohne Ende. Wie kaum ein Titel zuvor nutzt &#8220;Boss Level&#8221; die zu Grunde liegenden Vorteile einer Schleife aus. So verpasst sich der Protagonist beispielsweise selbst ein Kampftraining, damit er in einer entscheidenden Situation nach gef\u00fchlt hundert Versuchen mit Leichtigkeit die Oberhand gewinnt. Als w\u00e4ren diese kleinen Erfolge dann nicht genug, gibt es immer wieder R\u00fcckschl\u00e4ge, die einen komplett neuen Ansatz f\u00fcr die Folgetage bedeuten. Sch\u00f6n gemacht. Bis auf das leicht d\u00e4mliche Finale hat mir &#8220;Boss Level&#8221; extrem gut gefallen. Er kam mit unerwartet netten Ideen daher, bot einen Frank Grillo in Bestform und einen Gibson als coolen B\u00f6sewicht obendrein. Die Retro-Bestandteile waren genau richtig und nicht allzu aufdringlich, die unterschiedlichen Gegner-Figuren ein netter Gag. 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