{"id":8150,"date":"2021-04-20T17:00:50","date_gmt":"2021-04-20T17:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8150"},"modified":"2021-04-20T17:00:50","modified_gmt":"2021-04-20T17:00:50","slug":"the-burnt-orange-heresy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8150","title":{"rendered":"The Burnt Orange Heresy"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein renommierter Kunstkritiker wird auf das Anwesen eines leidenschaftlichen Sammlers eingeladen, der ihm voller Stolz seine Werke pr\u00e4sentiert. Theoretisch kann sich der wohlhabende Liebhaber alle Objekte seiner Wahl leisten, doch nicht jeder potentielle Verk\u00e4ufer ist willig. So bittet er seinen Gast um einen speziellen Gefallen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vermutlich ist Vielen die Beteiligung von Mick Jagger bereits eine Sichtung wert und der Rest gar nicht mal so wichtig, doch daneben sollte man die anderen Qualit\u00e4ten des Streifens nicht vergessen. Lange habe ich die Musik-Legende schon nicht mehr in einem Spielfilm erblickt, doch nicht nur wegen ihm wollte ich mich mal auf dieses Werk einlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging erwartungsgem\u00e4\u00df ruhig, aber nicht direkt uninteressant zur Sache. Der Fokus lag klar auf einem Kammerspiel zwischen den Charakteren, sprich: viel Dialog, wenig an Action -und das Konzept ging weitestgehend ansehnlich auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die wenigen Schaupl\u00e4tze erzeugten mit opulenter Ausstattung und malerischen Impressionen eine angenehme Atmosph\u00e4re und wurden dem jederzeit zugegenen Kunstthema vollends gerecht. Man konnte sich gut fallen lassen und den prima aufgelegten Darstellern bei ihren Konversationen lauschen. Diese waren dann erstaunlich kurzweilig und gar nicht mal so trocken, wie zun\u00e4chst bef\u00fcrchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl recht wenig auf dem Schirm geschah und der Cast im Allgemeinen nicht sonderlich zahlreich erschien, lief es weitestgehend rund. Das Storytelling war nicht spektakul\u00e4r, aber vom Pacing angenehm umgesetzt &#8211; sofern man sich selbst mit dem ruhigen Treiben in Einklang bringen konnte. Actionfans sind da nat\u00fcrlich an der falschen Adresse, denn selbst das leicht h\u00f6here Tempo auf der Zielgeraden bringt das Gebotene nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig in Schwung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Figuren wurden passend besetzt und \u00fcberzeugten mit ihrem Spiel. Jagger war wunderbar cool und gelassen, w\u00e4hrend Urgestein Sutherland prima den kauzigen K\u00fcnstler gab. Das Werk lebte durch seine Darsteller &#8211; die allesamt gro\u00dfartige Arbeit ablieferten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Burnt&#8221; ist ein kleiner, aber feiner Titel &#8211; der manche Dinge etwas anders, als viele seiner Mitstreiter angeht. Das eigentliche Gaunerst\u00fcck wurde planungstechnisch vergleichsweise wenig beleuchtet, daf\u00fcr lag man Wert auf ausgefeilten Dialogen und dem geschickten Spiel aller Beteiligten untereinander. Wer mit der leicht beh\u00e4bigen Machart zurecht kommt und sich ganz auf das Setting einl\u00e4sst, bekommt einen soliden Genrevertreter mit ganz eigenem Stil und bitterb\u00f6sem Finale.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein renommierter Kunstkritiker wird auf das Anwesen eines leidenschaftlichen Sammlers eingeladen, der ihm voller Stolz seine Werke pr\u00e4sentiert. Theoretisch kann sich der wohlhabende Liebhaber alle Objekte seiner Wahl leisten, doch nicht jeder potentielle Verk\u00e4ufer ist willig. So bittet er seinen Gast um einen speziellen Gefallen\u2026 Fazit Vermutlich ist Vielen die Beteiligung von Mick Jagger bereits eine Sichtung wert und der Rest gar nicht mal so wichtig, doch daneben sollte man die anderen Qualit\u00e4ten des Streifens nicht vergessen. Lange habe ich die Musik-Legende schon nicht mehr in einem Spielfilm erblickt, doch nicht nur wegen ihm wollte ich mich mal auf dieses Werk einlassen. Es ging erwartungsgem\u00e4\u00df ruhig, aber nicht direkt uninteressant zur Sache. Der Fokus lag klar auf einem Kammerspiel zwischen den Charakteren, sprich: viel Dialog, wenig an Action -und das Konzept ging weitestgehend ansehnlich auf. Die wenigen Schaupl\u00e4tze erzeugten mit opulenter Ausstattung und malerischen Impressionen eine angenehme Atmosph\u00e4re und wurden dem jederzeit zugegenen Kunstthema vollends gerecht. Man konnte sich gut fallen lassen und den prima aufgelegten Darstellern bei ihren Konversationen lauschen. Diese waren dann erstaunlich kurzweilig und gar nicht mal so trocken, wie zun\u00e4chst bef\u00fcrchtet. Obwohl recht wenig auf dem Schirm geschah und der Cast im Allgemeinen nicht sonderlich zahlreich erschien, lief es weitestgehend rund. Das Storytelling war nicht spektakul\u00e4r, aber vom Pacing angenehm umgesetzt &#8211; sofern man sich selbst mit dem ruhigen Treiben in Einklang bringen konnte. Actionfans sind da nat\u00fcrlich an der falschen Adresse, denn selbst das leicht h\u00f6here Tempo auf der Zielgeraden bringt das Gebotene nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig in Schwung. Die Figuren wurden passend besetzt und \u00fcberzeugten mit ihrem Spiel. Jagger war wunderbar cool und gelassen, w\u00e4hrend Urgestein Sutherland prima den kauzigen K\u00fcnstler gab. Das Werk lebte durch seine Darsteller &#8211; die allesamt gro\u00dfartige Arbeit ablieferten. &#8220;The Burnt&#8221; ist ein kleiner, aber feiner Titel &#8211; der manche Dinge etwas anders, als viele seiner Mitstreiter angeht. Das eigentliche Gaunerst\u00fcck wurde planungstechnisch vergleichsweise wenig beleuchtet, daf\u00fcr lag man Wert auf ausgefeilten Dialogen und dem geschickten Spiel aller Beteiligten untereinander. Wer mit der leicht beh\u00e4bigen Machart zurecht kommt und sich ganz auf das Setting einl\u00e4sst, bekommt einen soliden Genrevertreter mit ganz eigenem Stil und bitterb\u00f6sem Finale. 7\/10 Fotocopyright: Sony<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8151,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,54],"class_list":["post-8150","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8150"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8152,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8150\/revisions\/8152"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}