{"id":8185,"date":"2021-04-24T11:47:47","date_gmt":"2021-04-24T11:47:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8185"},"modified":"2021-04-24T11:47:47","modified_gmt":"2021-04-24T11:47:47","slug":"mortal-kombat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8185","title":{"rendered":"Mortal Kombat"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit Ewigkeiten wird der Wettstreit zwischen der Erde und der d\u00fcsteren Outworld ausgetragen. Nur noch ein entscheidender Kampf h\u00e4lt die d\u00fcsteren Truppen vom Einmarsch bei uns ab und schnell m\u00fcssen Recken f\u00fcr das finale Duell rekrutiert werden&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit jeher sind die &#8220;Mortal Kombat&#8221;-Spiele trotz stets repetitiver Spielmechanik immer ein Garant f\u00fcr gute Unterhaltung und landen regelm\u00e4\u00dfig auf der Liste meiner Vorbestellungen. Um den Franchise rundherum ist es allerdings eher m\u00e4\u00dfig bestellt und auch die aktuelle Neuinterpretation war in meinen Augen nicht das Gelbe vom Ei.<\/p>\n\n\n\n<p>So insgesamt ist die Reihe schon auf dem richtigen Weg. Nach einem soliden Kinofilm und m\u00e4\u00dfigen Nachz\u00fcglern in Film- und Serienform ging es in der Gunst der Fans immer weiter bergab. Daran konnte auch der zuletzt bei uns ver\u00f6ffentliche Anime nichts \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch und technisch ist die 2021er Version jedenfalls ann\u00e4hernd auf der H\u00f6he der Zeit, obwohl hier sicherlich noch ein bisschen Mehr drin gewesen w\u00e4re. Ich kann es nicht genau in Worte fassen, aber irgendwie hat bei den K\u00e4mpfen immer der letzte Kick gefehlt und die Begeisterung hielt sich in Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vermutlich lag es daran, dass der Streifen zwar wie &#8220;Mortal Kombat&#8221; ausschaut, sich aber nur  selten wie die Vorlage anf\u00fchlt. Zwischen den Duellen gab es langatmige Dialoge und eine stockend erz\u00e4hlte Rahmenhandlung, die immer wieder gewaltig auf die Bremse tritt und das allgemeine Interesse merklich d\u00e4mpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Action an sich war dann auch eher lose und (noch) nicht im Korsett eines Wettkampfs pr\u00e4sentiert. Bevor das eigentliche Treiben also losgeht, flackert der Abspann \u00fcber den Schirm und die Turnierliebhaber m\u00fcssen auf bereits angek\u00fcndigte Fortsetzungen warten. Man konzentrierte sich voll und ganz auf eine Art von Vorgeschichte, bei der vor allem die Charaktere ausgesucht und eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schauspieler haben ihre Sache ordentlich gemacht. Der Wiedererkennungswert war durchwegs hoch, an Masken- und Kost\u00fcmdesign gab es nichts zu M\u00e4keln. Alles wirkte angenehm d\u00fcster und passte hervorragend zur \u00fcberwiegend dunklen Inszenierung. Kleines Highlight waren die Locations, wie der Tempel von Meister Raiden &#8211; der optisch wirklich sch\u00f6n zum Leben erweckt wurde und sich tats\u00e4chlich wie aus einer anderen Welt angef\u00fchlt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Produktion ohne Background w\u00e4re dieser Film definitiv ein Schlag ins Wasser und v\u00f6llig wirr konstruiert. Freunde der Klopperspiele erhalten jedoch einen soliden &#8220;Fan-Service&#8221;, der zumindest mal andeutet, wohin die Reise noch gehen kann. So steht jetzt erst einmal ein solider Beginn mit einigen G\u00e4nsehautmomenten, aber auch vielen L\u00e4ngen und holprigen Passagen. Der Kampf zwischen den Legenden &#8220;Scorpion&#8221; und &#8220;Sub-Zero&#8221; zieht am Ende noch ein P\u00fcnktchen auf die &#8220;Haben-Seite&#8221; und so bleibt ein leicht \u00fcberdurchschnittlicher Eindruck meinerseits. <\/p>\n\n\n\n<p>So traurig es klingen mag: f\u00fcr mich hat Paul W. S. Anderson den Geist der Pixelkrieger wesentlich gef\u00e4lliger eingefangen &#8211; auch wenn dessen Umsetzung nicht der damals erhoffte \u00dcberhit gewesen ist. Im Nachhinein w\u00fcrde ich ihn (vor Jahren ebenfalls 6,5 von 10) noch etwas h\u00f6her bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: HBO\/Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit Ewigkeiten wird der Wettstreit zwischen der Erde und der d\u00fcsteren Outworld ausgetragen. Nur noch ein entscheidender Kampf h\u00e4lt die d\u00fcsteren Truppen vom Einmarsch bei uns ab und schnell m\u00fcssen Recken f\u00fcr das finale Duell rekrutiert werden&#8230; Fazit Seit jeher sind die &#8220;Mortal Kombat&#8221;-Spiele trotz stets repetitiver Spielmechanik immer ein Garant f\u00fcr gute Unterhaltung und landen regelm\u00e4\u00dfig auf der Liste meiner Vorbestellungen. Um den Franchise rundherum ist es allerdings eher m\u00e4\u00dfig bestellt und auch die aktuelle Neuinterpretation war in meinen Augen nicht das Gelbe vom Ei. So insgesamt ist die Reihe schon auf dem richtigen Weg. Nach einem soliden Kinofilm und m\u00e4\u00dfigen Nachz\u00fcglern in Film- und Serienform ging es in der Gunst der Fans immer weiter bergab. Daran konnte auch der zuletzt bei uns ver\u00f6ffentliche Anime nichts \u00e4ndern. Optisch und technisch ist die 2021er Version jedenfalls ann\u00e4hernd auf der H\u00f6he der Zeit, obwohl hier sicherlich noch ein bisschen Mehr drin gewesen w\u00e4re. Ich kann es nicht genau in Worte fassen, aber irgendwie hat bei den K\u00e4mpfen immer der letzte Kick gefehlt und die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Vermutlich lag es daran, dass der Streifen zwar wie &#8220;Mortal Kombat&#8221; ausschaut, sich aber nur selten wie die Vorlage anf\u00fchlt. Zwischen den Duellen gab es langatmige Dialoge und eine stockend erz\u00e4hlte Rahmenhandlung, die immer wieder gewaltig auf die Bremse tritt und das allgemeine Interesse merklich d\u00e4mpft. Die Action an sich war dann auch eher lose und (noch) nicht im Korsett eines Wettkampfs pr\u00e4sentiert. Bevor das eigentliche Treiben also losgeht, flackert der Abspann \u00fcber den Schirm und die Turnierliebhaber m\u00fcssen auf bereits angek\u00fcndigte Fortsetzungen warten. Man konzentrierte sich voll und ganz auf eine Art von Vorgeschichte, bei der vor allem die Charaktere ausgesucht und eingef\u00fchrt werden. Die Schauspieler haben ihre Sache ordentlich gemacht. Der Wiedererkennungswert war durchwegs hoch, an Masken- und Kost\u00fcmdesign gab es nichts zu M\u00e4keln. Alles wirkte angenehm d\u00fcster und passte hervorragend zur \u00fcberwiegend dunklen Inszenierung. Kleines Highlight waren die Locations, wie der Tempel von Meister Raiden &#8211; der optisch wirklich sch\u00f6n zum Leben erweckt wurde und sich tats\u00e4chlich wie aus einer anderen Welt angef\u00fchlt hat. Als Produktion ohne Background w\u00e4re dieser Film definitiv ein Schlag ins Wasser und v\u00f6llig wirr konstruiert. Freunde der Klopperspiele erhalten jedoch einen soliden &#8220;Fan-Service&#8221;, der zumindest mal andeutet, wohin die Reise noch gehen kann. So steht jetzt erst einmal ein solider Beginn mit einigen G\u00e4nsehautmomenten, aber auch vielen L\u00e4ngen und holprigen Passagen. Der Kampf zwischen den Legenden &#8220;Scorpion&#8221; und &#8220;Sub-Zero&#8221; zieht am Ende noch ein P\u00fcnktchen auf die &#8220;Haben-Seite&#8221; und so bleibt ein leicht \u00fcberdurchschnittlicher Eindruck meinerseits. So traurig es klingen mag: f\u00fcr mich hat Paul W. S. 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